Die Dinoschule – Findet das Flugungeheuer

unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar

Autorin: @brittasabbag
Illustratorin: @claravath
Verlag: @schneiderbuchverlag

Inhalt:

Onea, Tom und Freddy haben sich gut auf Sauritius eingelebt und gelten mittlerweile sogar als Inselhelden. Doch eines Tages ist Toms Flugsaurier Finn verschwunden – selbst eine große Suchaktion hilft nicht, ihn wiederzufinden. Überall auf der Insel ist es verdächtig still. Zu still, finden die Kinder. Als Finn wenig später verletzt aufgefunden wird, ist klar, dass eine neue Gefahr die Saurier bedroht. Und diesmal kommt sie aus der Luft.

Wird es Tom, Onea und Freddy erneut gelingen, mit Mut, Witz und Klugheit die bedrohten Dinos von Sauritius zu retten?

Meine Meinung:
Die Dinoschule – findet das Flugungeheuer – ist ein aufregendes Abenteuerbuch, das junge Leser in eine fantastische Welt voller Dinosaurier und spannender Ereignisse entführt. Onea, Tom und Freddy gelten im dritten Teil mittlerweile schon als „Inselhelden“. Auf der Insel Sauritius leben nämlich noch immer Dinosaurier.

Die Geschichte nimmt Fahrt auf, als Toms Flugsaurier Finn plötzlich verschwindet. Die darauffolgende Suchaktion und die mysteriöse Stille auf der Insel erzeugen eine spürbare Spannung, die mich dazu veranlasst hat, das Buch kaum aus der Hand zu legen.

Die Situation verschärft sich, als Finn verletzt gefunden wird. Es wird klar, dass eine neue Gefahr aus der Luft auf die Saurier lauert.

Die Hauptfigure Onea, Tom und Freddy sind toll ausgearbeitete Charaktere, mit denen sich junge Leser leicht identifizieren können. Ihre Entschlossenheit, ihre Tapferkeit und ihre Freundschaft sind bewundernswert und machen sie zu sympathischen Figuren. Es ist spannend zu sehen, wie sie gemeinsam Hindernisse überwinden und sich den Gefahren stellen, um ihre Welt zu retten.

Die Sprache des Buches ist einfach und zugänglich, was es für jüngere Leser leicht macht, der Handlung zu folgen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, was das Lesevergnügen erhöht.

Insgesamt ist dieses Buch ein packendes Abenteuerbuch, das junge Leser begeistern wird. Die spannende Handlung, die faszinierende Welt der Dinosaurier und die liebenswerten Charaktere machen es zu einer empfehlenswerten Geschichte für Kinder, die gerne in fantastische Welten eintauchen und aufregende Abenteuer erleben möchten.

Buchreihe:

Die Dinoschule – Betreten für Eltern verboten!

Die Dinoschule – Rettet Sauritius!

Die Dinoschule – Findet das Flugungeheuer

Die Dinoschule – Achtung, Vulkanausbruch!

Die Dinoschule – Flucht vor dem Hurrikan!

Die Dinoschule – Auf die Lehrer, fertig, los!

Die Dinoschule – Vorsicht, klein und bissig!

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Ellie Weeks & die verplanteste Weltrettung aller Zeiten

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Autoren: Denis Knight und Christy Burne
Illustratorin: Caroline Opheys
Verlag: @arena_verlag_kids

Inhalt:

Ellie kann es nicht fassen: Völlig überraschend taucht ihr Großvater, der große Zauberer Abraham Mordecai Weeks, in ihrem Klassenzimmer auf, um sie auf eine magische Weltrettungsmission mitzunehmen. Denn scheinbar ist Ellie die einzig verfügbare Zauberschülerin in der näheren Umgebung. Leider sind all ihre Zauberversuche bisher schrecklich schiefgegangen. Beim letzten Mal hat sie sogar die Augenbrauen ihrer Lehrerin abgefackelt!

Und tatsächlich: Gleich zu Beginn ihres Abenteuers verbannt Gorgomoth, der Große Ungewaschene, Ellies Großvater in eine andere Dimension. Wenn sie jetzt nicht ganz schnell zaubern lernt, kann der stinkige Oberschurke ungestört die Weltherrschaft übernehmen! Zum Glück ist ihr bester – und völlig unmagischer – Freund Alfie aus Versehen mit in die Dimension der rosafarbenen Nacktschnecken gereist, und Ellie hat sich Bruce, den sprechenden Schädel aus dem Wohnzimmerschrank ihres Großvaters, unter den Arm geklemmt. Zusammen sollten die drei das mit der Weltrettung doch hinkriegen, oder?!

Eine durchgeknallte Weltrettungsgeschichte mit der schlechtesten Zauberschülerin der Welt, einem nicht sehr reinlichen Bösewicht, einem heldenhaften Informatik-Nerd und Bruce, dem sprechenden Schädel.

Meine Meinung:
In diesem Buch geht es um Ellie Weeks, die von ihrem Großvater zur Zauberin ausgebildet wird, um die neun Welten vor einer dunklen Bedrohung zu retten. Gerade als Ellies Großvater ihr eine Lektion erteilen will, werden sie von einem großen Kobold angegriffen, der Ellies Großvater entführt und Ellie begibt sich mit ihrem besten Freund Alfie auf ein Abenteuer, um ihren Großvater und die neun Welten zu retten. Auf diesem Abenteuer gehen sie und Alfie viele Risiken ein, wie z.B. ein Schwert hochheben, das auch gerne Leute tötet, die ihm nicht gefallen, oder mit dem sprechenden Schädel Bruce durch ein Portal in einen Ort springen, wo ein fusseliger Wäschemonsterkrake sie umbringen will, also eigentlich will sie alles umbringen, die Welt, die Feen, die Kobolde und Ellie auch die Lehrerin.

Ellie trifft auf ihrer Reise durch neun fantastische Dimensionen nicht nur sprechende Totenschädel, sondern auch den „Großen Ungewaschenen“. Ihr merkt sicher schon, dass man es hier mit einem sehr witzigen Fantasy-Roman zu tun hat.

Unterstrichen wird diese Geschichte durch wunderschöne Illustrationen von Caroline Opheys.

Alles in allem ist die Geschichte super lustig und spannend. Weil in diesem Buch spannende oder gefährliche Dinge mit super Humor lustig gemacht werden, zum Beispiel wenn sie gegen die unersättliche Flamme des Kobolds mit chemischen Reaktionen kämpfen.

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Tafiti – Krokodil-Alarm am Wasserloch

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Autorin: @julia.boehme.autorin
Illustratorin: @juliaginsbach
Sprecher: Christian Rudolf
Verlag: @loewe.kinderbuch
Hörbuchverlag: @jumboverlag

Inhalt:

Für Tafiti und seine Freunde werden die Wasservorräte knapp: Keiner traut sich mehr ans Wasserloch, seit sich Krokodile dort niedergelassen gelassen haben. Da hat Tafiti eine Idee: Er will die Krokodile überreden, beim großen Gesamgswettbewerb mitzumachen. Dann müssten sie erstmal üben und wären abgelenkt. Ob dieser Plan aufgeht und die Tiere auch auf lange Sicht wieder ungehinderten Zugang zu ihrer Wasserstelle haben werden? Und von wem mag das Ei sein, das Pinsel gefunden hat und nun unter seiner Mütze ausbrütet?

Meine Meinung:
„Tafiti Krokodil–Alarm am Wasserloch“ ist ein spannendes Buch, das die Abenteuer des Erdmännchens Tafiti und seines Freundes Pinsel, dem Pinselohrschwein, erzählt. Auf dem Weg zum großen Wasserloch bemerken die beiden etwas Verdächtiges – absolute Stille, wo normalerweise Flamingos herumlaufen, und leere Gewässer, in denen sonst Fische schwimmen. Schnell wird klar, dass hungrige Krokodile das Wasserloch bevölkern. Tafiti und Pinsel müssen ohne Wasser zur Erdmännchenhöhle zurückkehren.

Am nächsten Tag versuchen sie, die Krokodile mit Omamas berühmtem Kürbiskuchen anzulocken, aber die Krokos reagieren nicht einmal darauf. Als alles schon verloren scheint, hat Tafiti die rettende Idee: ein Gesangswettbewerb! Am dritten Tag der Krokodilplage erzählt Tafiti den Krokodilen von dem Wettbewerb, und sofort sind sie bereit, mit den Proben zu beginnen. Die einzige Hoffnung, die Tafiti und seine Freunde jetzt noch haben, ist, dass die Krokodile nicht bemerken, wie auf der anderen Seite des Wasserlochs fleißig Wasser in Krüge gefüllt wird.

Besonders gut hat mir das Lied von Pinsel gefallen, das am Ende des Buches zu finden ist. Aber auch das Lied der Krokodile war sehr unterhaltsam. Unschlagbar fand ich jedoch die Erdmännchen-Wäsche, bei der man nicht nass wird.

„Tafiti Krokodil–Alarm am Wasserloch“ ist eine tolle Geschichte, die mit viel Humor erzählt wird. Ich war von den liebenswerten Charakteren und den aufregenden Abenteuern fasziniert. Die Illustrationen sind bunt und ansprechend gestaltet und unterstützen die lebhafte Erzählung.

Zum Hörbuch sei noch gesagt, dass es wirklich großartig vom superprofessionellen Sprecher Christian Rudolf gesprochen wird. Wer schon mal irgendwas aktuelleres gespielt hat, hat die Stimme von Christian garantiert schon mal gehört.

Herzlichen Glückwunsch auch zu 10 Jahren Tafiti!

Buchreihe:
Tafiti und die Reise ans Ende der Welt
Tafiti und der Honigfrechdachs
Tafiti und das Riesenbaby
Tafiti und Ur-ur-ur-ur-ur-uropapas Goldschatz
Tafiti und ein heimlicher Held
Tafiti und die Affenbande
Tafiti und der Honigfrechdachs
Tafiti und das große Feuer
Tafiti und die doppelte Majestät
Tafiti und das verschwundene Geburtstagskind
Tafiti und das schlecht gelaunte Nashorn
Tafiti und die Löwen-Schule
Tafiti und die Savannen-Detektive
Tafiti und das Geheimnis der Sterne
Tafiti und die Geisterhöhle
Tafiti und die Rettung des Gnus
Tafiti und der große Zauberer
Tafiti und die Expedition zum Halbmondsee
Tafiti – Nur Mut, kleine Fledermaus!
Tafiti – Krokodil-Alarm am Wasserloch
Tafiti und die wilde Bande
Tafiti – King Kofi dreht durch
Tafiti – Erdmännchen in Gefahr
Tafiti – Ab durch die Wüste

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Quest Kids (k)ein Auftrag für Anfänger

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Autor: Mark Leiknes
Verlag: @buchstaben_bande

Inhalt:

Keine Gefahr ist ihnen zu groß!

Die Quest Kids sind bereit für ihren allerersten richtigen Auftrag. Dieses Mal werden sie es NICHT vermasseln! Was soll schon so schwer daran sein, das Monster mit dem goldenen Vlies zu finden, es zu scheren und dem wütenden Drachen daraus einen superweichen Jogginganzug zu weben? Das ist ÜBERHAUPT KEIN Problem für Gil (Zauberschüler mit angeklebtem Bart), Terra (eine 700-jährige Elfe), Ash (Mischung aus Schwein, Hund und Eidechse), den Felstroll Boulder und ihren absolut furchtlosen Anführer Ned. Sie sind schließlich die Quest Kids – und ihnen ist KEIN Abenteuer zu gefährlich … (Oder etwa doch?)

Meine Meinung:
In diesem Buch geht es um Ned und seine Freunde Gil, einen Zauberschüler mit angeklebtem Bart, Terra, eine 700 Jahre alte Elfin, die aber aussieht, als wäre sie 11, Brocken, einen superstarken Felstroll und Ash, eine Mischung aus Hund, Schwein, Echse, äh…. irgendwas dazwischen.
Sie wollen ein Dorf vor einem wütenden Drachen retten, der die Dorfbewohner zwingt, ihm eine goldene Jogginghose zu nähen. Dafür wollen sie dem Drachen die Hose klauen. Später versuchen sie, das Ungeheuer mit dem goldenen Vlies zu finden, um dem Drachen eine goldene Jogginghose zu nähen und ihn so vielleicht zu besänftigen.

Klingt das verrückt? Ja! Die Quest Kids sind echte Antihelden. Sie werden nie gefragt, ob sie eine Quest machen wollen, sie hören immer, wenn echte Helden auf eine Quest gehen und schleichen sich dann hinterher, um es vielleicht auch zu machen. Aber die Ritter, die den Drachen vernichten sollten, wurden selbst vernichtet. Sie sind jetzt gut geröstet.

Ich fand den Comicroman super lustig und spannend, weil es die ganze Zeit lustige Witze gibt und die Zeichnungen total gaga sind. Der Stil im Buch ist gemischt: Es gibt Kapitel die sind mehr textlastig und erinnern ein bisschen an Gregs Tagebuch und andere Seiten sind richtige Comicseiten. So kommt man auf fast 300 Seiten, die man aber auch als Kind super schnell durchlesen kann.

Der Humor in dem Buch ist wirklich toll, vor allem für jüngere Leser wie mich. Ich glaube aber auch, dass Erwachsene das nicht so gut verstehen. Ich würde sagen: Man kann es als „allererstes dickes Buch“ lesen und dann wirklich stolz auf sich als Lesemuffel sein.

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Interview mit Folko Streese

Hallo Bookies,
wir haben uns auf der Leipziger Buchmesse mit dem Autor und Illustrator Folko Streese getroffen und ein ca. zehnminütiges Interview gemacht. Folko war sehr lieb und hat geduldig all unsere Fragen beantwortet. Ihr könnt hier viel über die Arbeit als Schriftsteller und Zeichner lernen. Das Interview hatten wir aufgenommen und dann niedergeschrieben, weil die Tonqualität nicht so richtig gut war. Unsere Fragen sind mit dem ❓gekennzeichnet, Folko haben wir als ✍️ hinterlegt.

Hier als nun das Interview.

❓: Hast du dir in der Schule schon gerne Geschichten ausgedacht und warst du gut im Deutschunterricht?
✍️: Also ich muss sagen, ich war wirklich gut im Deutschunterricht. Vor allem Rechtschreibung. Da hatte ich in der Grundschule noch eine eins, als das noch getrennt war.
❓: Ich nicht.
✍️: Nee? Das ist aber auch nicht nötig, um Autor zu werden. Es gibt ja zum Glück noch das Korrektorat. Die lesen über alles noch einmal drüber. Aber ich hatte immer schon richtig Bock auf Geschichten ausdenken. Das hat mir viel Spaß gemacht. In der elften Klasse durften wir das auch noch, das war dann schon ein wenig professioneller. Da haben wir sogar eine Lesung gemacht mit unseren Geschichten zum Thema „fantastischer Realismus“. Also ja, ich hab das auch in der Schule schon gerne gemacht. Dort machte ich dann auch schon Comics für die Schülerzeitung, bei denen ich mir die Geschichte ausgedacht und auch gleich gezeichnet habe. Das war schon immer mein Ding.

❓: Klasse! Und wieso schreibst du Kinderbücher? Was ist der Grund dafür?
✍️: Das kam so’n bisschen, als ich selbst Kinder bekommen habe, wie es ja bei vielen Kinderbuchautoren auch so ist. Ich hab halt vorgelesen und dann Lust bekommen, eigene Geschichten zu entwickeln. Bei mir war’s so, dass ich jetzt die Ratekrimis schreibe. Ich hatte ja bereits als Illustrator viele Escape-Rätselspiele illustriert. Für meine Kinder habe ich mir total gerne Schatzsuchen zum Geburtstag ausgedacht. Diese Schatzsuchen wurden immer aufwändiger. Ich habe teilweise schon eine Woche vor dem Geburtstag einen halben Nervenzusammenbruch gehabt, weil das so komplex war, sich die ganze Geschichte auszudenken. Zum letzten Mal auch ein komplettes Krimidinner . Ich hab mir dann gedacht, dass ich das mit meinem Job als Illustrator zusammenführen könnte und mir die ersten Rätselkrimis ausgedacht.

❓: Mein Papa wollte wissen, ob du Simon den Zauberer oder das lila Tentakel cooler findest?
✍️: Ah ja. Ich MUSS natürlich sagen, Simon der Zauberer. Ich habe dafür nämlich als Illustrator gearbeitet. Ich glaub, der 4. Teil war das. Ich habe da die ganzen Locations entworfen. Diese wurden dann in 3D nachgebaut. Dieser Teil war nämlich ein 3D Spiel. Ursprünglich war Simon ja auch mal ein klassisches 2D-Zeichentrick-Adventure. Deshalb muss ich mich natürlich für Simon the Sorcerer entscheiden, aber ich finde natürlich, dass Day of the Tentacle ein toller Klassiker ist.

❓: Bei der „Cobra-Bande“ hast du ja gezeichnet und getextet. Was ist dir wichtiger, Text oder Bild?
✍️: Obwohl ich von Haus aus eigentlich Illustrator bin, muss ich sagen, der Text. Es ist wichtig, dass die Geschichte spannend ist und das man sich da gut reinversetzen kann. Natürlich sind die Bilder auch wichtig, aber wenn ich mich entscheiden muss, dann ist es der Text.
❓: Ja stimmt schon, Bilder sind wichtig. Aber ja, man kann die aus rauslassen.
✍️: Wobei – wenn ich als Illustrator ein Buch von jemand anders illustriere, dann versuche ich schon etwas zu zeichnen, das nicht im Text vorkommt. Kleine Details, wie eine kleine Maus, die das und das macht und man als Leser dann denkt: „Ah lustig!“ Ich möchte halt etwas zusätzliches schaffen, was das Buch noch besonderer macht.

❓: Wie lange brauchst du für ein Buch?
✍️: Ich werde das ziemlich oft gefragt, hab mir das aber noch gar nicht so richtig überlegt. Die reine Schreibzeit sind ungefähr 6 Wochen. Ich habe die Geschichte im Kopf und weiß ungefähr, was passieren soll. Wenn man das dann runterschreibt, geht’s relativ schnell. Ich schreibe aber ja gerade an einem neuen zweiten Cobra-Band, da muss ich mir dann noch die Rätsel ausdenken. In der Vorlage schreibe ich dann so etwas wie „hier kommt’n Rätsel“ und „da kommt auch eins“, so dass ich mir schon vorher überlege, dass an bestimmte Stellen gut ein Rätsel reinpassen würde. Den Inhalt der Rätsel überlege ich mir dann später. Die Illustrationen kommen dann zeitlich nochmal da drauf.

❓: Hoffst du, dass deine Leser von deinen Büchern inspiriert werden?
✍️: Auf jeden Fall, das wäre wirklich toll. Ich hab als Kind auch immer Detektiv gespielt. Ich würde mich freuen, wenn andere Kinder sich zum Beispiel auch Geschichten ausdenken wollen oder gerne zeichnen und sich überlegen, da mehr draus zu machen. Das wäre supertoll.

❓: Wie gehst du mit kritischen Rezensionen um?
✍️: Das müsste ich mir echt überlegen. Bis jetzt hatte ich Glück, dass nur gute Rezensionen kamen. . Aber es gibt ja diese klassische 1 Sterne Rezension von der viele Autoren berichten, wo man gar nicht weiß, ob das jemand ist, der einen in der Schule schon gehasst hat oder irgendwas. Wenn das gute, konstruktive Vorschläge sind, dann bin ich da sehr aufnahmefähig. Es gab zum Beispiel beim ersten Buch die Kritik, dass man das Buch zerschneiden müsste. Da hat dann jemand vorgeschlagen, ob man da nicht einen QR-Code macht, dass man beim Verlag die Seite downloaden kann…
❓: Wir haben es kopiert…
✍️: Ah! Ja, das geht natürlich auch. Also, wenn das gute Vorschläge sind, bin ich da sehr für. Wenn das eine unsachliche Kritik ist, dann muss man da wahrscheinlich drüber stehen.

❓: Wie sieht ein typischer Tag im Leben eines Autors aus?
✍️: Das erste Buch habe ich immer Abends oder am Wochenende geschrieben, weil ich als Illustrator ja auch immer viel Auftragsarbeiten habe. Für den 2. Band habe ich mir jetzt Zeit freigeschaufelt und meine Frau und ich wechseln uns ab, wer zum Beispiel morgens mit den Kindern aufstehen muss, frühstücken und so. Fall ich das gerade nicht muss, dann schlafe ich auch mal länger, bis halb 8. Dann mache ich Sport und setze mich an den Rechner. Manchmal benutze ich auch das Ipad, das ist dann ein sehr angenehmer Arbeitstag, wenn man noch im Bett rumsitzt, zeichnet und daneben Podcasts hört. Ich kann das als Berufswahl eigentlich nur empfehlen! Die Marketingseite muss man allerdings auch immer mitdenken, damit man mit dem Beruf auch Geld verdienen kann. Der Tag an sich ist aber bei mir relativ entspannt. Leider ist unser Hund vor kurzem gestorben. Sonst bin ich immer noch mittags mit dem rausgegangen. Autor sein ist nämlich auch einsam, das ist nicht für jeden was, ohne Kollegen zu arbeiten. Man ist halt nur für sich, aber ich genieße das sehr.
❓: Papa macht das auch so!
✍️: Was macht der denn?
❓: Programmierer, der sitzt auch immer im Homeoffice und findet das auch total gut so.
✍️: Manche Illustratoren machen das ja so, dass sie zusammen ein Atelier haben. Aber ich hab das lieber so, dass ich das nicht zwischen zwei Rechnern hin und hertragen muss. Wenn ich abends noch eine Idee habe, dann mache ich das auch abends nochmal am PC. Diese Art der Arbeit muss man halt mögen, aber mir gefällt das sehr gut.

❓: Wie gehst du mit Schreibblockaden um? Was hilft dir dabei wieder in den Schreibfluss zu gelangen?
✍️: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich eine Schreibblockade nur dann habe, wenn ich mir nicht vorher schon eine Art Grundgerüst überlegt habe. Da bleibe ich dann kurz mal hängen, aber ich habe mir die Geschichte ja vorher schon bei Spaziergängen im Wald überlegt. Wenn das Grundgerüst schon steht, habe ich so was wie Schreibblockaden eigentlich nicht. Ich hab eher das Gegenteil als Problem: Während ich schreibe, fallen mir noch ganz viele andere Dinge ein. Ich komm dann in einen Flow, das ist eine Art Tagtraum, als wenn ich eine Geschichte selbst lese und mir fallen dann wahnsinnig viele Dinge ein, die auch mit in die Geschichte können. Falls ich doch an einen Punkt gerate, wo mir nichts einfällt, mache ich kurz eine Pause. Die Blockade lässt sich vermeiden, wenn man überlegt hat, was man eigentlich mit der Geschichte erreichen möchte.

❓: Vielen Dank für das Interview!

Wir hatten wahnsinnig viel Spaß beim Interview und hoffen, dass ihr viel Spaß beim Lesen hattet.

Die unendliche Geschichte

Autor: Michael Ende
Verlag: @thienemannesslinger_booklove @thienemannesslinger_kinderbuch

Inhalt:

Bastian Balthasar Bux entdeckt in einer Buchhandlung ein geheimnisvolles Buch, „Die unendliche Geschichte“. Begeistert liest er von den Abenteuern des Helden Atréju und seinem gefährlichen Auftrag: Phantásien und seine Herrscherin, die Kindliche Kaiserin, zu retten. Zunächst nur Zuschauer, findet er sich unversehens selbst in Phantásien wieder. TU WAS DU WILLST lautet die Inschrift auf dem Symbol der unumschränkten Herrschaftsgewalt. Doch was dieser Satz in Wirklichkeit bedeutet, erfährt Bastian erst nach einer langen Suche. Denn seine wahre Aufgabe ist es nicht, Phantásien zu beherrschen, sondern wieder herauszufinden. Wie aber verlässt man ein Reich, das keine Grenzen hat?

Meine Meinung:
Die unendliche Geschichte von Michael Ende gilt als Klassiker der Kinder- und Jugendbuchliteratur. Es ist DAS Buch über Bücher und über die Fantasie. Es ist die Geschichte von Bastian Balthasar Bux, der in einem Antiquariat (einem Laden für alte Bücher) ein Buch findet und mitnimmt: Die unendliche Geschichte. Bastian liest über das Reich Phantásien, das vom unheimlichen „Nichts“ verschlungen wird. Außerdem liest er über die Kindliche Kaiserin, die eine vielleicht unheilbare Krankheit hat. Sie wird nur gesund, wenn ein Menschenkind ihr einen neuen Namen gibt. Er liest die Geschichte vom Grünländer Atréju, seinem Pferd Artax und den Glücksdrachen Fuchur. Und ich lese mit.

Im Verlauf der Handlung stellt Bastian fest, dass die Geschichte für ihn immer mehr zur Wirklichkeit wird. Er ist später sogar wirklich in Phantasien und darf sich vom Auryn, dem magischen Siegel der kindlichen Kaiserin, alles mögliche wünschen. Was er dabei nicht weiß ist, dass er für jeden Wunsch eine Erinnerung aus seinem Leben verliert. Der eigentliche Spannungsbogen ist also nicht unbedingt der Kampf gegen das Nichts, sondern Bastians Kampf um sich selbst.

Spannend ist die Gestaltung des Buches. Die Seiten sind in verschiedenen Farben gedruckt worden. Die Handlung in Phantasien ist in einer anderen Farbe geschrieben, als die Handlung in der „realen Welt“. Die unendliche Geschichte ist deshalb ein ganz besonderes Buch, weil es wirklich schwer fällt, Phantasien zu verlassen und ich als Leser konnte diese Welt auch schwer wieder verlassen. Mir ging es da ein wenig wie Bastian.

Ich bin jedenfalls froh, diesen Klassiker gelesen zu haben. Ich habe auch den Film geguckt, der dem Buch bei weitem nicht mal annähernd das Wasser reichen kann. Der Film ist zwar nicht schlecht, hat mit dem Buch aber außer den Namen der Figuren nichts zu tun.

Ich bin auf dieses Buch übrigens aufmerksam geworden durch den Podcast @lesehaeppchenshow_ von @lena_stenz

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Die Schule der mittelguten Zauberer – Wirbel um den Neuen

unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar

Autorin: @riekepatwardhan
Illustrator: @steudtner_illustrationen
Verlag: @dtv_junior_reihehanser

Inhalt:

Große Magier gehen auf altehrwürdige Zauberschulen, das weiß man ja. Doch wohin gehen die mittelguten Zauberer, denen nicht ganz so eindrucksvolle Kräfte gegeben wurden? Niko beispielsweise, der in die Vergangenheit sehen (aber nicht hören) kann? Für ihn und andere Omegas steht die etwas heruntergekommene MGZ bereit! Hier üben sie – zwischen Lakritzregen und kariertem Spiegelei – ihrer eigenwilligen Zauberkräfte Herr zu werden. Gemeinsam und mit viel Witz überlisten sie damit am Ende sogar die Schnösel vom Merlineum.

Meine Meinung:
Niko ist ein ganz normaler Junge. Zumindest dachte er das, bis er immer wieder komischen rosafarbenen Nebel sah. Ein Arzttermin jagt den nächsten und es scheint keine Lösung für sein Sichtproblem zu geben. Zumindest bis die Mutter zu einer Sehberatung geht. Nein, zu einer SEHERberatung. Niko sieht nämlich nicht schlecht und hat auch nichts mit den Augen. Er ist ein Seher. Natürlich hält die Mutter diesen Seher-Kram zuerst für Quatsch. Aber plötzlich soll Niko auf eine besondere Schule gehen: Madame Garcias Zauberschule.

Das Buch von Rieke Patwardhan ist ein erfrischender Einstieg in eine andere Art von „Du bist ein Zauberer“-Buch. Niko und seine Freunde sind nämlich das, was man als „mittelgute Zauberer“ bezeichnet. Normalerweise ist es ja so, dass irgendwo ein Kind rum läuft, das auf einmal der größte Zauberer von allen ist und deshalb auf die mächtigste Zauberschule kommen soll. Hier ist die Zauberschule an sich schon anders. Die MGZ ist irgendwie ziemlich abgewrackt und sehr chaotisch. Das feiere ich sehr, denn natürlich sind die Lehrer anders, als man das von anderen Büchern kennt. Auch ist das Schulessen seltsam und ich finde wirklich gut, dass hier eben alle zumindest am Anfang liebenswerter Durchschnitt sind.

Der Schreibstil ist total lustig. Ich mag die Ich-Perspektive hier wirklich gern, weil das natürlich Nikos Sicht der Dinge besser beschreibt.Insgesamt ist es extrem gut lesbar und die kurzen Kapitel motivieren zum schnellen Weiterblättern. Die tollen Illustrationen von Daniel Steudtner unterstreichen die wunderbar-lustige Geschichte noch. Wenn es von mir einen Kritikpunk gibt, dann nur, dass es einen Cliffhanger gibt und ich das neueste Buch noch nicht lesen kann!

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Seeland – Per Anhalter zum Strudelschlund

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Autorin: @annaruhe_write
Sprecher: @markbremer_thevoice
Illustrator: @maxmeinzold
Verlag: @rubiton_audioverlag

Inhalt:

Max will raus aus dem öden Kaff Bittie Cross und seinen Vater finden, der seit Jahren verschwunden ist. Zusammen mit der seltsamen Emma gerät er auf der Suche in eine unglaubliche Welt: Seeland! Hier gibt es Städte auf Stegen und Häuser wie Eisberge, kauzige Pilzsammler, Unterwasserpiraten, freundliche Riesenquallen und echte Meerjungfrauen. Und ausgerechnet in Seeland entdeckt Max eine Spur seines Vaters. Wie kann das sein? Zusammen mit Emma taucht Max ab in das größte Abenteuer seines Lebens.

Meine Meinung:
Max wohnt seit kurzem in Bittie Cross, langweilt sich in seiner Kleinstadt und will der Eintönigkeit entfliehen. Sein größter Wunsch ist es, seinen spurlos verschwundenen Vater zu finden. Doch dann begegnet er der geheimnisvollen Emma, die ihn zu einer waghalsigen Aktion überredet: Er klettert in einen scheinbar gewöhnlichen Brunnen. Doch zu seiner Überraschung entpuppt sich der Brunnen als gefährlicher Strudel, der ihn in eine völlig fremde Welt namens Seeland entführt.

In Seeland ist alles anders als in der Welt, die Max kennt. Städte schweben auf Stegen über dem Wasser, echte Meerjungfrauen bevölkern die Gewässer, und Max spürt eine geheimnisvolle Verbindung zu diesem Ort. Er ist überzeugt, dass sein Vater in Seeland ist und begibt sich auf eine abenteuerliche Suche nach ihm.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Max in der dritten Person erzählt, was den Leser direkt in die Handlung hineinzieht. Max empfindet sein Heimatdorf Bittie Cross als trostlos und sehnt sich nach dem pulsierenden Leben Londons. Doch als er und Emma den Strudel durchqueren und in Seeland landen, entfaltet sich die ganze Faszination der Geschichte. Seeland wird in all seiner Detailgenauigkeit und magischen Pracht beschrieben. Es gibt unzählige faszinierende Entdeckungen zu machen und die Handlung sorgt immer wieder für neue Verwirrungen und Herausforderungen.

Das Hörbuch vom Rubiton Audioverlag, gesprochen von Mark Bremer, verleiht der Geschichte zusätzlichen Glanz. Bremer ist vielen vielleicht als Sprecher von Werbespots oder als Synchronsprecher bekannt. Seine hervorragende Stimme vermittelt die Handlung sehr lebendig und lässt den Hörer mitfiebern.

„Seeland“ hat mich persönlich begeistert und ich kann das Buch jedem Leser ab 10 Jahren uneingeschränkt empfehlen. Es ist eine fesselnde Geschichte, die mit ihrer Fantasiewelt, den spannenden Wendungen und den sympathischen Charakteren Jung und Alt in ihren Bann zieht.

Die letzten Ninjas und der Juwelenraub

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Autorin: @astridfrankbooks
Illustrator: @reginakehn
Verlag: @verlag_urachhaus

Inhalt:

4 Freunde, 4 Spezialfähigkeiten = 4 gewinnt Josh ist nicht nur ein Ninja, er ist ein nachdenklicher Einzelgänger, bis Toni – quirlig bis zur Hyperaktivität – in sein ruhiges Leben stürmt. Und bald stolpern auch der blinde Luis und der scheue Emil buchstäblich in ihre Gesellschaft ‒ und hinein in eine großartige Viererfreundschaft. Die vier vermeintlichen Außenseiter mögen sich auf Anhieb. Und bald erkennen sie, dass sie gemeinsam ein großartiges Ermittlerteam abgeben, als beim Juwelier um die Ecke eingebrochen wird … Astrid Frank lässt in diesem ersten Band ihrer Detektiv-Reihe den sensiblen Josh erzählen – wortgewandt, erfindungsreich und witzig. In der Randspalte meldet sich Toni frech und spitzfindig zu Wort. Das macht diese Geschichte – zusammen mit den kongenialen Illustrationen von Regina Kehn – zu einem spannenden, schwungvollen Lesevergnügen mit Tiefgang.

Meine Meinung:
Josh ist eher der ruhige, introvertierte Typ. Er ist gern für sich allein und denkt über alles mögliche nach. Er ist das krasse Gegenteil der aufbrausenden Toni. Das Quartett wird noch um Emil und Luis erweitert. Emil ist superscheu und Luis ist blind. Was für eine Gruppe von Aussenseitern das ist.

Beim Juwelier um die Ecke wird eingebrochen und die 4 Freunde merken sehr schnell, dass ihre Unterschiedlichkeit ihre Stärke ist. Gemeinsam ermitteln sie als die letzten Ninjas, wer den Juwelier wohl ausgeraubt haben könnte. Klar ist der Juwelenraub der „rote Faden“ in der Geschichte, doch ist es tatsächlich am schönsten, mit zu lesen, wie die 4 Freunde sich kennenlernen und als Team zusammenwachsen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Josh erzählt. Er beobachtet gerne Menschen und analysiert ihre Charakterzüge. Toni ist quirlig und hat ein extrem lockeres Mundwerk. Sie redet wirklich frei heraus und denkt da auch nicht viel drüber nach. Emil ist ein wandelndes Lexikon, er weiß einfach alles und Luis Blindheit sorgt ein wenig dafür, dass er Dinge wahrnimmt, die andere gar nicht direkt mitbekommen. Die Erzählung lebt also davon, dass jede Schwäche irgendwie auch eine Stärke sein kann und jeder irgendwie verborgene Talente hat.

Astrid Frank hat einen total schönen Schreibstil. Sie schreibt, wie man als Kind das aufschreiben würde. Ich finde total lustig, dass es an den Seiten „reingekritzelte“ Kommentare von Toni gibt, die das ganze noch auflockern. Die Bilder von Regina Kehn leiten jedes Kapitel ein. Sie sind nicht besonders groß, aber sie passen perfekt.

Ich fand den Humor großartig und besonders ist mir aufgefallen, wie toll Astrid Frank auch die Eltern in die Geschichte eingewoben hat. Denn während Joshs Mutter alles irgendwie „egal“ zu sein scheint, ist Tonis Elternpaar immer auf Perfektion aus. Und so wirkt sich das auch auf die ProtagonistInnen aus. Mir ist das aufgefallen, deshalb wollte ich das in der Rezension unterbringen.

Mega streng verboten

unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar

Autor: @ruedigerbertram
Illustrator: @horsthellmeier
Verlag: @ueberreuterverlag

Inhalt:

An einem megaheißen Sommertag machen sich Alex, Kalle und Nora auf ins Freibad – einfach mal Pommes essen, abkühlen und entspannen. Auch die Katze soll, trotz Verbot, mit. Doch alles kommt ganz anders als erwartet, denn eine strenge Bademeisterin und eine kaputte Rutsche kommen ihnen in die Quere. Im Chaos landen sie letztendlich in der Vergangenheit und dort wird ihnen eins schnell klar – zwischen den mehr oder weniger gefährlichen Dinosauriern eine flüchtende Katze wiederzufinden, ist gar nicht so einfach …

Meine Meinung:
Alex hat 2 Freunde namens Kalle und Nora. Kalle ist superstark und liebt alle Tiere und Nora ist ein naturwissenschaftliches Genie, die farbenblind ist, weil sie eine Metallplatte im Kopf hat. Dieses lustige Trio beschließt im Buch, schwimmen zu gehen. Unterwegs finden sie eine Katze und wollen diese auch mit ins Freibad nehmen. Natürlich ist das verboten, aber sie schmuggeln die Katze trotzdem an der Bademeisterin vorbei.

Im Freibad wollen die 3 eigentlich nur chillen und leckere Freibadpommes essen, aber irgendwann haut die Katze ab und verschwindet in der gesperrten Freibadrutsche. Die Kids rutschen hinterher und landen auf einmal an einem seltsamen Ort.

Die Geschichte von Rüdiger Bertram wurde von Horst Hellmeier illustriert. Es ist verhältnismässig wenig Text, aber jede Buchseite ist voller schwarzweißer Illustrationen. Der Zeichenstil ist ein wenig verrückt, passt daher perfekt zur sehr überraschenden Geschichte. Es macht einfach riesigen Spaß, durch die Seiten zu fliegen.

Der Humor ist großartig. Ich liebe es, wie Nora ständig Farben verwechselt oder wie im Buch zum Beispiel ein Vulkan zu einer riesigen Friteuse umfunktioniert wird. Ihr merkt beim Lesen der Rezension sicher, wie lustig das Buch ist.

Ich empfehle das Buch absolut gerne. Es ist einfach herrlich bekloppt und bringt wegen des wenigen Textes aber auch Leute zum Lesen, die vor solch „dicken“ Büchern Respekt haben.

Buchreihe:

Mega dumm gelaufen

Mega fette Beute

Mega streng verboten

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