Maries Glücksküche – Die geheimnisvolle Lehrerin

unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar

Autorin: @wasfuermich
Cover: @simona.ceccarelli
Illustratorin: @nadinejessler
Verlag: @fischer.sauerlaender_kids

Inhalt:
Marie erhält eine Einladung zu einem magischen Kochkurs in Paris. Dort hat sie die Chance zu einer richtigen Zauberköchin ausgebildet zu werden. Der einzige Haken, sie muss allerlei Kochaufgaben erledigen und hat dafür gar nicht mehr so viel Zeit. Wie das mit dem Zauberkochen auch immer so ist, es ist nicht einfach, es kann eine Menge schief gehen und da Omas Rezepte teilweise kaum mehr zu lesen sind, funktioniert das Zauberkochen oftmals nicht so wie geplant.

Gut das Marie nicht alleine ist. Ihre beste Freundin Coco ist an ihrer Seite und unterstützt sie. Zu Zweit macht doch auch alles mehr Spaß als alleine. Ihre Oma, die ja auch eine Zauberköchin ist hat nämlich zur Zeit ein Geheimnis und deswegen sehr wenig Zeit um Marie zu helfen.

Auch in der Schule ist einiges los. Maries Klasse bekommt eine neue Lehrerin, doch anstatt Unterricht lässt sie die Schüler machen was sie wollen oder geht mit ihnen kochen. Marie ist misstrauisch. So verhält sich doch keine Lehrerin. Außerdem scheint sie auch sonst irgendwie sonderbar. Sie ist sehr interessiert an Maries Familie, nimmt die Schulküche etwas zu genau unter die Lupe und führt heimliche Telefonate. Coco versteht Maries Misstrauen nicht, findet die neue Lehrerin eher richtig toll und so wird es irgendwie komisch zwischen den beiden Freundinnen.

Kommt Marie hinter das Geheimnis der Lehrerin und wird sie es schaffen zu dem Kochkurs zugelassen zu werden?

Meinung:
Claudia Schaumann schreibt einfach absolute Wohlfühlbücher, wie zum Beispiel die Geburtstagsbande. Aber auch Maries Glücksküche gehört in genau diese Sparte. Die Familie von Marie ist super sympathisch und auf ihre Art herzlich. Die Freundschaften sind sehr besonders. Man hat beim Lesen einfach ein heimeliges Gefühl.

Diese Geschichte hat natürlich viel mit Magie zu tun. Wenn ich koche passiert nichts magisches, außer ich koche etwas mit Zwiebeln oder Bohnen, aber da möchte ich nun nicht näher drauf eingehen.

Wenn Marie zauberkocht können aber ganz tolle Dinge passieren, Rückenschmerzen verschwinden, Heimweh vergeht oder jemand wird super charmant. Marie kann mit ihrer Magie also wirklich gute Dinge passieren lassen. Der Zauber muss halt nur gelingen.

Diese Geschichte hat dann auch eine wirklich spannenden Handlungsstrang.

Illustrationen/Cover:
Simona M. Ceccarelli hat diese lebendige und fröhliche Cover gestaltet. Ich finde man erkennt ihre Kunst einfach sofort.
Die schwarz-weiß Illustrationen im Buch sind aus der Feder von Nadine Jessler. Sie lockern das Buch nochmal wunderbar auf.

Fazit:
Hier haben wir eine magische Wohlfühlgeschichte mit einen tollen Spannungsbogen. Die Charaktere sind einfach klasse. Freunde sind einfach füreinander da, weil zusammen macht alles einfach mehr Spaß. Diese Geschichte gibt mit einfach das Gefühl willkommen zu sein. Ich weiß das klingt komisch, aber genauso ist es.

Buchreihe:
Maries Glücksküche – Die Schule am Meer
Maries Glücksküche – Die geheimnisvolle Lehrerin

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Little Miss Frankenstein – Macht euch bereit zur Geisterzeit!

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Autorin: Astrid Göpfrich
Illustratorin: @airinhtoday
Verlag: @magellanverlag

Inhalt:
Nelly lebt mit ihren stinknormalen Eltern und ihrem von ihr wiedererweckten, sprechenden Alpaka Monsterat auf dem Schloss ihrer Vorfahren. Ach, da war doch noch jemand, nämlich das Hausgespenst, mit dem nur Monsterat kommunizieren kann. Genau dieses wünscht sich nun endlich gesehen zu werden. Doch Nelly weiß nicht, wie sie dies bewerkstelligen soll. Sie schreibt ihrem toten Urururgroßvater und bittet ihn um Hilfe. Dieser Antwortet ihr sogar. Doch die Sache geht ordentlich schief. So erschafft sie versehentlich andere Monster. So war das nun nicht gedacht, besonders, da ihre Eltern dem Dorf gerade beweisen wollen wie normal sie sind und Führungen durch das Schloss anbieten. Das kann doch nur im Chaos enden.

Meinung:
Mit gefällt die Geschichte sehr gut. Sie ist lustig, besonders wenn Monsterat mal wieder nicht seinen Maul halten kann. Das ist nicht abwertend gemeint, sondern der Mund vom Alpaka wird Maul genannt. Aber auch die Spannung kommt hier nicht zu kurz. Die schaurigen Aspekte der Geschichte dürfen hier natürlich auch nicht fehlen.

Nelly und Monsterat sind schon ein tolles Zweiergespann. Über sie zu lesen macht einfach nur Spaß.

Die Versuche von Nelly dem Hausgeist zu helfen gesehen zu werden sind schon schaurig.

Die Mischung aus Grusel, Humor und Spannung macht diese Geschichte einfach aus.

Illustrationen/Cover:
Das Cover von Laura Borio ist in richtig schon knalligen Farben gehalten und passt einfach perfekt zu Geschichte. Die Illustrationen im Buch gefallen mir auch sehr und sind in schwarz-weiß gehalten.

Fazit:
Hier haben wir eine total humorvolle Geschichte mit dem gewissen Gänsehautfaktor. Eine mutige Protagonistin und ein sprechendes Alpaka, welches leichte Tendenzen zur Deutschlehrerin hat, runden die Story einfach ab. Mir hat sie sehr gut gefallen. Ein guter Spannungsbogen war gegeben, ich konnte lachen und mich auch etwas gruseln. Eine perfekte Geschichte für die Herbstzeit, obwohl sie auch im Frühling, Sommer oder Winter ihre Leser begeistern kann.

Hier gibt es eine Leseempfehlung.

Buchreihe:
Little Miss Frankenstein – Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama!
Little Miss Frankenstein – Macht euch bereit zur Geisterzeit!

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Fräulein Stellas Pension für Fabelwesen

unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar

Autorin: @iris_genenz_autorin
Illustratorin: @forschart
Verlag: @ueberreuterverlag

Inhalt:
Die Geschwister Albert, Matti und Lilja müssen die Winterferien bei ihrer Tante Stella irgendwo im Nirgendwo verbringen. Dort führt diese seit einigen Jahren eine Pension und hat die Familie seit dem nicht mehr gesehen. Die Kinder sind natürlich nicht ganz so begeistert. Eine Pension irgendwo im Nirgendwo klingt ja so was von langweilig.

Doch kaum dort angekommen stellen die Kinder fest, dass es in der Pension ganz anders ist als sie dachten. Das Haus selbst scheint lebendig und die Bewohner sind ganz anders als gedacht. Fabelhaft, magisch und ganz besonders. Die Pension ihrer Tante beherbergt nämlich Fabelwesen, die es besonders schwer haben.

Den Kindern wird schnell klar, dass dies kein total blöder Ferienaufenthalt wird, sondern dass sie hier etwas ganz Besonderes erleben.

Doch dann wird die Villa Valdi, so heißt die Pension, angegriffen. Können die Kinder mit ihren magischen Freunden es schaffen die Pension vor der Bedrohung zu schützen?

Meinung:
Dies ist eine wundervoll magische Geschichte. Sie sprudelt über vor Fantasie. Iris Genenz schreibt in ihrer lockeren und humorvollen Art eine ganz tolle und spannende Geschichte. Die Charaktere sind liebenswert und absolut schräg.

Die Schrift ist nicht zu klein, so dass auch jüngere Leser hier ihre Freude finden werden. Außerdem sind die Kapitel schön knackig kurz, so dass man immer denkt eins geht noch und schon ist man mit dem Buch durch. Ich verspreche es, das geht schneller als man denkt.

Illustrationen/Cover:
Lisa Forsch durfte hier das Cover und die Illustrationen gestalten und hat einen ganz tollen Job gemacht. Das Cover zeigt die Geschwister mit ihrer Tante mittig in Farbe und die magischen Bewohner schemenhaft am Rand. Die Villa ist beleuchtet im Hintergrund mit Schnee bedeckt. Die Farbwahl sieht einfach total magisch aus.

Die Innenillustrationen sind komplett farbig gestaltet. Das ist selten und finde ich richtig gut. So wird die Atmosphäre der Geschichte nochmal so richtig durch die Bilder ausgestrahlt.

Fazit:
Hier erwartet einen eine magische Geschichte voller Überraschungen. Es gibt irre witzige und total sympathische Protagonisten die man gleich ins Herz schließen muss. Die Spannung kommt in dieser Geschichte natürlich auch nicht zu kurz. Wer also Lust hat in einen magischen Strudel voller Überraschungen gerissen zu werden und richtig herzlich zu lachen und das obwohl es gerade total spannend ist, macht mit diesem Buch ganz klar alles richtig.

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Tschick

unbezahlte Werbung / selbst gekauft

Autor: Wolfgang Herrndorf
Verlag: @rowohltverlag

Inhalt:
In dem Buch Tschick geht es um Maik Klingenberg, der eher zu den Außenseitern seiner Klasse gehört. Kurz vor den Sommerferien kommt ein neuer Schüler in seine Klasse: Andrej Tschichatschow, genannt Tschick. Er taucht regelmäßig betrunken im Unterricht auf oder schläft einfach während des Unterrichts.

Am Ende des Schuljahres hat Maiks heimlicher Schwarm Tatjana Geburtstag und plant eine große Party. Maik möchte ihr unbedingt auffallen und zeichnet deshalb über Wochen ein fotorealistisches Bild von Beyoncé für sie. Trotzdem wird er nicht zur Party eingeladen.

Während Maiks Eltern verreist sind, taucht plötzlich Tschick bei ihm zu Hause auf. Die beiden verbringen einige Zeit in der Villa von Maiks Eltern. Schließlich hat Tschick eine Idee: Sie könnten mit einem gestohlenen Auto, einem Lada, zu Tatjanas Party fahren, damit Maik ihr sein Geschenk persönlich übergeben kann. Gleichzeitig möchte Tschick Maik zeigen, dass er sich ruhig etwas trauen kann und mal seine Komfortzone verlassen darf.

Nachdem sie bei der Party auftauchen und Maik Tatjana sein Geschenk überreicht hat, beschließen die beiden, noch weiterzufahren. Ihr eigentliches Ziel ist die Walachei, wo Tschicks Verwandte leben. Aus dem spontanen Ausflug wird ein richtiger Roadtrip, bei dem sie immer wieder neue Menschen kennenlernen und in teilweise ziemlich verrückte Situationen geraten. Natürlich bleibt auch die Polizei nicht lange außen vor.

Meinung:
Tschick ist meiner Meinung nach eine gute Geschichte mit einem ziemlich finsteren Humor und gilt als Klassiker der Jugendliteratur. Manche Stellen sind wirklich lustig, andere funktionieren bei mir dagegen überhaupt nicht mehr. Ich bin dann doch eine andere Generation und finde es extrem ätzend, ein korpulentes Mädchen als Nilpferd zu bezeichnen. Was das betrifft, ist das Buch mittlerweile ein Produkt seiner Zeit und nicht mehr so richtig passend.

Was mir gefällt, ist, dass das Buch nicht einfach nur eine lustige Geschichte über zwei Jugendliche auf einem geklauten Auto ist. Maik und Tschick sind beide Außenseiter, aber auf völlig unterschiedliche Weise. Durch ihre gemeinsame Reise lernen sie sich besser kennen und Maik verändert sich dabei auch selbst.

Fazit:
Der Roadtrip von Maik und Tschick macht das Buch lesenswert. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Außenseiter und den Versuch, aus seinem normalen Leben auszubrechen – und dabei geht natürlich einiges schief.
Ich bin zwiegespalten. Das Buch hat eigentlich eine richtig gute Geschichte und der Plot hat viel Potenzial. Aber das Leseerlebnis wurde mir leider komplett ruiniert. Der direkte, schwarze Humor ist für mich einfach völlig aus der Zeit gefallen. Statt cleverer Pointen gibt es klischeehafte Rollenbilder und plumpes Bodyshaming – und das geht heute einfach gar nicht mehr. Schade um die gute Story, aber unter dem Deckmantel von „schwarzem Humor“ müssen solche platten Abwertungen echt nicht mehr sein. Von mir gibt es dafür leider keine Leseempfehlung.

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Mika Mysteries – Das Werk des Dunklen Engels

unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar

Autor: @johan.rundberg
Übersetzerin: Franziska Hüther
Verlag: @magellanverlag

Vorweg lest bitte die Buchreihe in der richtigen Reihenfolge. Hier baut alles aufeinander auf und das Leseerlebnis wird um so viel besser, wenn ihr die Geschichte von Anfang an erlebt.

Inhalt:
Nach dem Ereignissen im letzten Band kann Mika endlich wieder aufatmen. Valdemar kommt im Waisenhaus vorbei und teilt ihr mit, dass die Polizei nicht mehr nach ihr sucht. Mika ist dementsprechend erleichtert. Aber der Kommissar kommt natürlich nicht ohne selber auch einen neuen Auftrag zu haben. In einer wohlhabenden Familie ist die Tochter spurlos verschwunden und er bittet Mika um Hilfe. Diese ist natürlich sofort dabei. Alles deutet darauf hin, dass die Tochter von selbst gegangen ist. Warum aber sollte jemand der einfach alles hat einfach so verschwinden?

Dann taucht Tekla auf zeigt Mika einen absolut schrecklichen Fund auf einer Baustelle.

Nun erfahren wir auch etwas wichtiges aus der Vergangenheit von Valdemar, was einige Frage klärt, die ich nach dem letzten Band hatte.

Durch ihre Ermittlungen geraten Mika und Valdemar ins Visier von Verbrechern und geraten in absolute Lebensgefahr.

Können die zwei es schaffen die beiden Fälle wohlbehalten aufzuklären?

Meinung:
Nachdem ich von den ersten beiden Bände absolut begeistert war, habe ich mich auf diesen dritten Band natürlich ungeheuer gefreut und ich kann sagen ich bin absolut nicht enttäuscht worden.

Stockholm im Jahre 1880 ist einfach eine andere Welt als wir sie kennen. Die Atmosphäre in der Geschichte ist düster und geheimnisvoll. Die Storyline ist durchweg spannend. Es wurde ja schon in den Vorgängerbänden häufig der „Dunkle Engel“ erwähnt. Hier kommen wir diesem Mysterium nun sehr viel näher.

Außerdem erfahren wir mehr über das Geheimnis um Mikas Vergangenheit.

Ich finde sie wächst von Buch zu Buch. Mika wird stärker, mutiger und weiß, was ihr wichtig ist. Ihr Verhältnis zu Waldemar würde ich als freundschaftlich-väterlich bezeichnen. Er begegnet ihr auf Augenhöhe und nimmt sie ernst. Was in damaligen Zeiten bestimmt nicht alltäglich war.

Illustrationen/Cover:
Das Cover zeigt Stockholm im Hintergrund. Im Vordergrund sieht man zwei Schatten an einem Grab und dahinter das Friedhofstor. Auch dieses Cover ist wunderbar mysteriös. Es gefällt mir wieder richtig gut.

Fazit:
Auch der dritte Teil der Serie konnte mich wieder absolut fesseln. Ich bin begeistert. Die schaurige Stimmung im Buch, die vielen Geheimnisse die es aufzuklären gilt sind einfach nur spannend. Ich wollte die ganze Zeit wissen wie es weitergeht und habe das Buch quasi in einem Zug inhaliert. Nun sitze ich wieder hier und muss auf den 4. Teil warten. Viele Fragen sind dieses Mal beantwortet worden aber gleichzeitig bin ich wieder neugierig gemacht worden wie es im nächsten Band weitergeht.

Diese Buchreihe ist etwas Besonderes. Sie hat mich komplett überrascht und total gefangengenommen. Also kann ich gar nicht anders als auch für diesen Teil der Reihe eine klare Leseempfehlung auszusprechen.

Buchreihe:
Mika Mysteries – Der Ruf des Nachraben
Mika Mysteries – Die Spur der Meisterdiebin
Mika Mysteries – Das Werk des Dunklen Engels

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Dracula & Töchter

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Autorin: @emcarrollauthor
Illustrator: Tobias Goldschalt
Übersetzerin: @fabienne.pfeiffer
Verlag: @carlsen_kinderbuch

Inhalt:
In Temstown war die letzte Vampirepidemie vor ca. 20 Jahren. In der kleinen Stadt wird auch alles dafür getan, dass es so bleibt. Doch dann stirbt eine Schauspielerin auf mysteriöse Weise. Dies weist darauf hin, dass sie sich in einen Vampir verwandeln könnte. Mina möchte mit ihren Freund Varney die Leiche stehlen, damit sie bei ihrem Professor richtig gut dasteht und an seiner Vorlesung teilnehmen. Doch anstatt Varney trifft sie auf Bella und auf ein leeres Grab. Varney ist nicht aufzufinden. Es stellt sich heraus, dass er das erst Opfer der Schauspielerin war und das es wieder einen Vampir in Temstown gibt.

Mina möchte Varney unbedingt retten. Sie kann doch ihrem besten Freund keinen Pfahl durchs Herz jagen. Zusammen mit ihrer Schwester Buffy und der neuen Bekanntschaft Bella sucht sie nach einem Weg um Vampire zu heilen und so Varney zu retten.

Im Laufe der Geschichte stoßen die drei auf viele Geheimnisse. Eines welches sogar sie selbst betrifft und alles zu ändern scheint.

Können die drei Mädchen es schaffen die Vampirepidemie zu stoppen und Varney zu retten?

Meinung:
Also erstens finde ich die Namenswahl richtig gut gelungen. Buffy und Bella hat mir natürlich gleich etwas gesagt und Mina musste ich kurz googeln.

Erzählt wird die Story aus der Sicht von Mina in der Ich-Perspektive.

Gleich zu Anfang ist schon ein schauriges und spannendes Setting gegeben. Man wird als Leser sofort in die Geschichte geworfen und steht mitten auf einem Friedhof. Ein Klasse Gänsehautfeeling.

Emma Carroll hat hier eine Geschichte über ein tolles Dreiergespann geschrieben. Es gibt viele Geheimnisse die immer mal wieder ans Licht kommen und vieles verändern. Im Fokus steht natürlich die Rettung von Varney.

Die drei Hauptprotagonistinnen gefallen mit richtig gut. Ihren Mut, der Zusammenhalt und wie sie gemeinsam Wachsen ist bewundernswert. Auch die anderen Protagonisten sind sehr gut beschrieben, auch wenn mir nicht alle sympathisch sind.

Illustrationen/Cover:
Das Cover zeigt Mina, Buffy und Bella. Der Hintergrund ist blau lila und man sieht gruselige Bäume und Grabsteine. Es vermittelt einem gleich was einen in der Geschichte erwartet. Der farblich passende Farbschnitt mit den Fledermäusen ist auch einfach passend.

Fazit:
Emma Carroll hat hier eine richtig schöne schaurige Gänsehautstory geschaffen, die absolut spannend und mit vielen actionreichen Momenten versehen ist. Ich war sofort in der Geschichte und mochte auch nicht mehr auftauchen. Ein ganz tolles Buch, dass mich einfach wunderbar unterhalten hat. Gebannt bin ich der Handlung gefolgt. Tolle Protagonisten, tolle Handlung, viele Überraschungen…Was will man mehr.

Hier gibt es ganz klar eine Leseempfehlung.

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Monsterjäger – Level 3: Meereskampf

unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar

Autor: @kieranlarwood
Illustrator: @joetoddstanton
Übersetzerin: Bettina Obrecht
Verlag: @penguinkinderbuch

Inhalt:
Kit, Sandy, die Meerhexe und Dork, der Vampir sind das Turbo-Trio. Im ersten Band sind die 3 aus dem Heldentest als Sieger hervorgegangen und so durften sie im letzten Band in der Liga ihre erste Herausforderung bestehen. In diesem 3. Band führt es die 3 zum Orb, in ein Verlies tief unten im Meer. Für Kit, als Nichtschwimmer nicht ganz so ideal, so wird er mit Schwimmflügeln ausgestattet, was ihn natürlich eher weniger gefährlich aussehen lässt. Hier dürfen die 3 wieder Rätsel lösen, gegen wirklich gefährliche Monster kämpfen, Schätze suchen und das alles schneller als die anderen Teams. Als eher schwächstes Team der Liga ist das für die 3 schon eine große Herausforderung. Doch nicht jedes Team spielt hier fair. Können unsere 3 Freunde es schaffen auch diese Herausforderung zu meistern?

Meinung:
Gleich vorweg möchte ich sagen, dass man für den größeren Lesespaß die Vorgängerbände gelesen haben sollte. So ist man einfach mehr in der Geschichte drin.

Auch dieses mal tritt das Turbo-Trio gegen stärkere und größere Teams an. Die drei halten wieder fest zusammen und treten mutig gegen die optisch stärkeren Teams an. Sie beweisen einfach, dass wenn man zusammenhält und nicht nur an sich selber denkt man viel weiter kommt als man denkt. Hier möchte ich ganz besonders Kit hervorheben, der mich sehr überrascht hat. Das Turbo-Trio hat einfach das Herz am rechten Fleck, was man nicht von jedem der Teams behaupten kann.

Dies ist eine rasante und actionreiche Geschichte gespickt mit viel Fantasie und der richtigen Prise Humor. Als Leser hat man hier seine helle Freude an der Geschichte in der es zu keiner Zeit langweilig wird.

Illustrationen/Cover:
Das farbenfrohe Cover gefällt mir auch sehr gut. Es zeigt Kit, Dork und Sandy in einer Tauchglocke im Meer umgeben von verschiedenen Ungeheuern.

Die vielen schwarz-weiß Illustrationen im Inneren untermalen die spannenden und humorvolle Geschichte nochmal richtig gut.

Die große Schrift ist besonders für Leseanfänger super.

Fazit:
Das Turbo-Trio konnte mich mit ihrem Mut, Zusammenhalt und viel Herz wieder voll von sich überzeugen. Diese monstermäßge Geschichte sprüht vor kreativen Ideen und jeder Menge Spannung. Eine actiongeladene Story die einfach von sich überzeugt. Hier steht besonders das Thema Fairness im Vordergrund.

Dieser Band hat mir besonders gut gefallen. Hier gibt es eine klare Leseempfehlung von mir.

Buchreihe:
Monsterjäger – Level 1: Helden-Test
Monsterjäger – Level 2: Himmelsschlacht
Monsterjäger – Level 3: Meereskampf

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The Experiment – Die Zeit kennt keine Gnade

unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar

Autorin: @bycatherineegan
Übersetzer: Leo H. Strohm
Verlag: @fischer.sauerlaender_kids

Spoilerwarnung – lies diese Inhaltsangabe auf keinen Fall, wenn du „The Factory“ von Catherine Egan noch nicht gelesen hast. „The Experiment“ ist die direkte Fortsetzung des Buches.

Inhalt:
Das erste Buch endete damit, dass Asher Doyle sich für seine Freundin Vi opferte und sich und Nicola Mach, die böse Wissenschaftlerin in einer Zeitbombenexplosion „einfrieren“ ließ.

20 Jahre später ist die Zeitblase, in der Asher und die Professorin gefangen waren, geplatzt. Für alle außerhalb der Zeitblase ging es weiter, aber Asher ist noch immer 13. Die Factory selbst ist zwar Geschichte, aber nicht wirklich weg. Dort, wo früher die Zeitexperimente an Kids vorgenommen wurden, befindet sich nun ein riesiger Vergnügungspark, dessen Leiterin die mittlerweile erwachsene Vi ist.

Asher soll sich langsam an die neue Zeit gewöhnen, weil sein Körper noch nicht mit der Zeitverschiebung zurecht kommt. Natürlich sind seine Mutter und seine Nan (Oma) auch 20 Jahre älter geworden und die Videocalls sind merkwürdig.

Beängstigend ist, das Vi und ihr Doppelgänger-Roboter ViTwo noch IMMER Experimente an den Kindern durchführen. Die sind zwar längst nicht mehr so schlimm, wie zu Ashers Zeit, aber immer noch Schlimm genug.

Asher will herausfinden, was Vi vor ihm verbirgt, wieso er 20 Jahre „eingefroren“ war und wie er endlich wieder nach Hause kann.

Das erste Buch endete ja schon mit einem fiesen Cliffhanger und hier geht’s direkt ungemütlich weiter. Catherine Egan hat keine leichtverdauliche Geschichte geschrieben. Es ist sogar so, dass der Teil, der nicht direkt Science Fiction ist (die Extraktion von möglichen Zukunftsszenarios) viel zu nah an unserer Realität dran ist. Wir haben es mit lässig aussehenden Tech-Milliardären zu tun, die aber ruchlos sind, wenn es um ihre eigenen Ziele geht. Im Buch gibt es verschiedene KI-Systeme, die mal mehr, mal weniger hilfreich sind. Die aber allesamt im Hintergrund ihre ganz persönliche Wahrheit für sich auslegen und so Entscheidungen treffen, die sich direkt auf Asher auswirken.

Nicht zuletzt sind Twitch-Streams, social Media und Flucht in VR-Welten ganz nebenbei in die Handlung eingewoben. Selbst Deepfakes (also gefälschte Videos von Personen) sind relevant.

Meinung:
Wir leben in genau dieser Welt. Twitch, KI, Robotik, Tech-Milliardäre und Deepfakes sind unsere aktuelle Realität. Das fand ich die ganze Zeit sehr bedrückend beim Lesen. Die Rücksichtslosigkeit, mit der Tech-Unternehmen Ressourcen verschwenden, ist im Buch durch die Experimente mit den Kindern, heftiger, als in echt. Aber mal ehrlich: Die Motive der Silicon-Valley-Bubble sind nicht weniger schlimm. Gefälschte Videos, Wasserverbrauch und humanoide Roboter, die plötzlich komische Dinge tun, das alles haben wir.

Deshalb fand ich das Buch wirklich wahnsinnig großartig. Ich konnte sogar die Motive von Vi, die hier eher als Ashers Feindin zu betrachten ist, irgendwo nachvollziehen. Aber wie es so ist, wenn man was „Gutes“ tun will und dabei seine moralischen Standpunkte aufweicht: Das funktioniert nicht und man verletzt sich selbst und zerstört die Freundschaft.

Fazit:
„The Experiment“ ist eine sehr gelungene Fortsetzung, die aktueller nicht sein könnte. Wir müssen ganz genau aufpassen, wem wir vertrauen, wem wir unsere Zukunft anvertrauen und wie wir mit unseren Kindern und sonstigen Ressourcen umgehen sollten. Wer ca. 12 Jahre alt ist, sollte sich diese Buchreihe (sind auch nur zwei Teile!) unbedingt mal angucken.

Buchreihe:
The Factory – Es gibt kein Entkommen
The Experiment – Die Zeit kennt keine Gnade

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Smaragour – Das ewige Feuer

unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar

Autorin: @anjahabschick
Illustrator: @maxmeinzold
Verlag: @fischer.sauerlaender_kids

Inhalt:
Seit Rako Rönrök in die Todesklamm gestürzt ist, scheint auf der Insel Smaragour endlich wieder Frieden zu herrschen. Doch der Frieden hält nicht lange an. Rönrök hat den Sturz tatsächlich überlebt und schmiedet bereits neue Pläne, um die Drachenwelt unter seine Kontrolle zu bringen.

Jamie und seine Freunde machen eine beunruhigende Entdeckung: Die Drachen sind erneut in Gefahr. Außerdem tauchen mysteriöse Zecken auf, die sich später als kleine Roboter herausstellen. Offenbar wurden die Drachen dadurch mit so einer Art Nanobots infiziert.

Gleichzeitig verschwindet das Ei der legendären Svart Sál. Rönrök verfolgt damit einen gefährlichen Plan: Er will einen riesigen Techno-Drachen bauen und ihm mit dem Ei von Svart Sál ein dunkles Leben einhauchen. Sein Ziel ist es, Smaragour endgültig zu unterwerfen. Jamie, Big Blue, Tex, Noah und ihre Freunde müssen deshalb wieder zusammenhalten und sich auf eine gefährliche Reise begeben.

Meinung:
Ich finde, dass „Smaragour – Das ewige Feuer“ ein sehr spannender Abschluss der Trilogie ist. Besonders gut gefallen mir die vielen Wendungen und dass die Geschichte bis zum Ende spannend bleibt.

Sehr schön finde ich auch die Beziehung zwischen Jamie und Tex, die sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt.

Auch das Cover von Max Meinzold gefällt mir sehr. Es wirkt fast wie ein Filmplakat und passt meiner Meinung nach sehr gut zu der actionreichen Geschichte.

Fazit:
„Smaragour – Das ewige Feuer“ ist für mich ein sehr gelungener Abschluss der Trilogie. Die Geschichte ist spannend, actionreich und hat viele überraschende Wendungen. Besonders die Freundschaft zwischen Jamie, Tex, Noah und den anderen Figuren macht das Buch für mich aus.

Ich würde die gesamte „Smaragour“-Trilogie sehr gerne als Film sehen, weil die Geschichte dafür meiner Meinung nach perfekt geeignet wäre.

Insgesamt kann ich das Buch jedem empfehlen, der Drachen, Abenteuer und spannende Fantasygeschichten mag.

Buchreihe:
Smaragour – Die Dracheninsel
Smaragour – Der Bund der Drachen
Smaragour – Das ewige Feuer

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Wilderland – Der Berg

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Autorin: @ginamayerautorin
Illustratorin: @carolinliepins
Verlag: @penguinkinderbuch und cbj Audio

Inhalt:
Seit Skye, Calum und Miro auf der Insel Moonhaven untergekommen sind, leben sie eigentlich im Luxus, jeder hat ein eigenes Zimmer, es gibt genug zu essen und die Insel ganz für sich. Doch seit Jasleen und Pétur in die Hände des FBI geraten sind, ist die Teammoral am Boden. Man isst nicht mehr zusammen, macht generell nichts mehr gemeinsam. Skye beschließt, das zu ändern. Doch dann müssen sie mit dem Boot von der Insel fliehen.

Sie landen in einem Feriencamp direkt neben der Villa des (Adoptiv-)Vaters von Skye. Sie verschweigt ihren Freunden ihren eigentlichen Plan und tut so, als wäre die Idee mit dem Feriencamp spontan entstanden.

Auf dem Weg zum Camp gerät das Boot in einen brutalen Sturm und die Kinder schaffen es nu Mitten im Chaos fällt Rust über Bord ins pechschwarze Meer, und Miro springt ihm ohne zu zögern hinterher, bei diesen Wellen scheint das sein Ende zu bedeuten. Skye und Calum schaffen es nur mit knapper Not an Land und quartieren sich, traumatisiert und ratlos, im Sommer-Jugendcamp ein. Dort holt sie ihre Verfolgerin Sam Garcia ein und konfrontiert Skye mit unbequemen Wahrheiten über das Projekt und ihren totgeglaubten Vater. Die beiden suchen ihn auf und erfahren, dass er im Sterben liegt, Skye muss eine herzzerreißende Entscheidung treffen.

Meinung:
Ein spannender vierter Teil, bei dem ich immer noch nicht genau weiß, wer eigentlich die „Bösen“ sind: Sam bringt sehr überzeugende Argumente vor, aber Skyes Vater wirkt mindestens genauso zweifelhaft. Genau das mag ich an Gina Mayers Schreibstil, man weiß nie ganz sicher, wem man vertrauen kann, bis dann doch wieder ein Plottwist alles auf den Kopf stellt.

Etwas störend fand ich, dass die Kids trotz ihres jungen Alters (Calum ist ja erst 14) bei ihrer Flucht und ihren durchdachten Plänen oft wirken, als wären sie mindestens 17. Klar, sie sind Hybride und keine gewöhnlichen Teenager, aber das macht sie ja nicht automatisch zu Strategie-Genies.

Die Szenen im Camp tun der Geschichte gut, weil dort endlich durchblitzt, dass es eigentlich noch Kids sind, inklusive Mobbing-Thematik, die mir gut gefallen hat.

Fazit:
Ein ruhigerer, aber weiterhin mitreißend geschriebener vierter Band, der viel Licht in Skyes familiären Hintergrund bringt und die Grenzen zwischen Gut und Böse schön verschwimmen lässt. Der Cliffhanger um Miros Schicksal macht extrem neugierig auf das Finale in Band 5. Klare Leseempfehlung ab 11 Jahren, aber unbedingt in der richtigen Reihenfolge lesen, da die Bände direkt aufeinander aufbauen.

Das Hörbuch:
Ich habe vom Verlag auch das Hörbuch, gesprochen von Yeşim Meisheit zur Verfügung gestellt bekommen. Yeşim ist seit vielen Jahren eine ausgesprochen tolle Sprecherin und Hörbuch-Leserin und das merkt man hier in jeder Sekunde. Es macht wahnsinnig Spaß, ihr zuzuhören und sie liest es so dynamisch und spannend, als wäre sie Live dabei gewesen. Das Hörbuch ist uneingeschränkt zu empfehlen und großartig.

Buchreihe:
Wilderland – Der Wald
Wilderland – Das Feuer
Wilderland – Das Meer
Wilderland – Der Berg

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