Die Finstersteins – Einfach nicht totzukriegen

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Autor: @kailueftner
Illustrator: Fréderic Bertrand
Verlag: @coppenrathverlag

Inhalt:
Nach dem Ende im 1. Teil erzählt Fred seiner Mutter alles was bisher geschehen ist, auch, dass er versehentlich die Statuen der Familie Finsterstein zum leben erweckt hat. Seine Mutter reagiert schon ziemlich cool. Aber wohin nun mit den Finstersteins? Kurzerhand darf die ganze Familie samt Krokodil ins Kellergewölbe der Friedhofswohnung ziehen. Aber für die 6 Adeligen, die vor 400 Jahren, gelebt haben ist es nicht so einfach in der neuen Welt Fuß zu fassen und nicht aufzufallen. Außerdem scheinen immer noch Feinde hinter ihnen her zu sein. Als dann Onkel Bende verschwindet tun sich alle zusammen um herauszufinden wer oder was dahinter steckt. Ist es schon wieder Adelbert Bärbach, der Geheimbund oder gibt es noch einen anderen Feind?

Meine Meinung:
Kai Lüftner hat hier wieder eine sehr humorvolle Gruselgeschichte geschrieben. Spannung, jede menge ungelöster Rätsel, man fiebert einfach mit und versucht dahinter zu kommen, was damals geschehen ist und was heute gerade passiert. Es sind immer noch jede menge Fragen offen. Gut, dass dies eine dreiteilige Buchreihe ist.

Ich mag einfach die Ausdrucksweise und den Humor von Kai Lüftner. Diese leichte humorvolle Art zu schreiben, seine doch direkte Wortwahl gibt mir das Gefühl voll dabei zu sein.

Die Protagonisten und auch deren Geschichte besser kennenzulernen hat mir auch sehr gut gefallen.

Das Cover finde ich auch super passend. Es gefällt mir richtig gut- Gerade wegen Peppi und auch wegen der Mimik von Fred und Sina. Die schwarz-weiß Illustrationen im Buch sind natürlich auch sehr schön geworden.

Ich kann sagen, dass ich mich schon sehr auf den 3. und letzten Band freue. Es sind noch viele Fragen offen und ich möchte einfach wissen wie es mit der Familie Finsterstein weitergeht.

Buchreihe:
Die Finstersteins – Wehe, wer die Toten weckt…
Die Finstersteins – Einfach nicht totzukriegen
Die Finstersteins – Den Letzten beißt das Krokodil

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Flora Magica – Die Gabe der bösen Kräuter

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Autorin: Vanessa Walder
Illustratorin: Marie Beschorner
Verlag: @loewe.kinderbuch

Inhalt:
Tierra, Sol, Avia und Zacharias wachsen mehr und mehr in ihre Rollen als Hüter magischer Pflanzen. Da erhalten sie die erste verbotene Lieferung des Nachtschatten-Netzwerks: kostbare Samen der legendären Feuerranke. Floras uraltes Buch warnt vor dieser Pflanze, die eigentlich als längst ausgestorben gilt. Nun liegt es an den Zwillingsgeschwistern, das Rätsel um ihre Gaben und Gefahren zu lösen. Doch da taucht ein Problem auf, das alles in den Schatten stellt: Die skrupellose Firma Novocreos hat eine magische Pflanze in die Finger bekommen und ihre rücksichtslosen Experimente bedrohen mehr als nur das Geheimnis der Kinder …

Mein Meinung
Die ist der 2. Band der Fantasyreihe Flora Magica. Die Zwillingspärchen Tierra und Sol und Avia und Zacharias lernen immer mehr über ihre Aufgaben als Hüter der Pflanzen. Eines Nachts bekommen sie über das Nachtschatten-Netzwerk Samen einer als ausgestorben geltenden Pflanze, der Feuerranke. Das Buch ihrer verstorbenen Großmutter warnt vor genau dieser. Nun gilt es herauszufinden was es mit dieser Pflanze auf sich hat. Was kann sie bewirken und welche Gefahren gehen von ihr aus?

Die skruppelose Firma aus der Gegend, Novocreos ist an eine magische Pflanze gekommen und untersucht diese in ihrem Labor. Da die Firma nichts Gutes im Schilde führt, müssen die Kinder verhindern, dass sie hinter das Geheimnis der Pflanze kommen.

Ich liebe diese Art von Geschichte. Man lernt so viel über die Pflanzen, dies in einem wunderbar magischen Setting. Spannung und Luftanhalten-Momente gibt es auch mehr als genug.

Die Protagonisten sind mit sehr sympathisch und es ist toll zu sehen wie sie sich entwickeln und mit ihren Aufgaben wachsen. Besonders Nox ist mir ans Herz gewachsen.

Natürlich passiert auch noch mehr. Freundschaftliche Banden werden geknüpft. Ob hier wohl doch mehr als nur Freundschaft dahintersteckt?

Das Konstrukt des Nachtwschatten-Netzwerks ist so groß und komplex. Einfach faszinierend.

Mit gefällt sehr, wie hier auf die Pflanzen eingegangen wird. Wie wichtig es zum Beispiel ist, fast ausgestorbene Arten zu erhalten. Jede Pflanze ist auf ihre Art wichtig für das Gleichgewicht der Natur. Dies natürlich auch, wenn wir nicht auf Anhieb verstehen warum dies so ist.

Die wunderschönen detaillierten Illustrationen machen das Buch nur umso schöner und helfen dabei das Gelesene noch zu verdeutlichen.

Eine wunderbare magische Geschichte. Ein toller 2. Band. Ich bin begeistert. Die Spannung und Magie gepaart mit dem Thema der Pflanzen ist einfach wunderbar. Ich freue mich nun schon sehr auf den 3. Band.
Hier gibt es eine klare Leseempfehlung.

Buchreihe:
Flora Magica – Das Geheimnis der Nachtschatten
Flora Magica – Die Gabe der bösen Kräuter
Flora Magica – Die Macht der Weltenweide

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Die Wächter des verfluchten Goldes – Das Abenteuer beginnt

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Autor: @christian_friedrich
Illustrator: @davidfueleki
Verlag: @loewe.kinderbuch

Inhalt:
Fünf Jahre ist es her, dass die Zwillinge Valea und Sandor mit ansehen mussten, wie ein gigantisches Wesen auf das Haus trat, in dem sich ihre Mutter befand. Seit diesem tragischen Ereignis leben die Kinder bei ihrer Oma. An ihrem zehnten Geburtstag backt die liebe Oma einen Kuchen und erzählt den beiden fröhlich, dass sie einen Waschbären davon abhalten musste, davon zu naschen.

Wenig später besuchen die Zwillinge ihren muskelbepackten Onkel Dante im Steinbruch, der ebenfalls ein besonderes Geschenk für sie hat: zwei mächtige Hämmer. Schon vor Ort stellt sich heraus, dass Valea und Sandor, wenn sie gemeinsam auf etwas einhämmern, eine unfassbar große Kraft entwickeln, die sogar Dante staunen lässt.

Auf dem Rückweg durch den Wald begegnen sie schließlich jenem Waschbären, der sich als Schnully vorstellt. Er offenbart ihnen, dass der Tod ihrer Mutter kein Zufall war und sie zu „Wächtern des verfluchten Goldes“ ausgebildet werden sollen. Eine neue Bedrohung schwebt über ihrem Heimatdorf: Ein weiterer Gigant wird erscheinen, und dieses Mal schweben wirklich alle Dorfbewohner in Lebensgefahr.

Die Ausbildung verläuft anfangs eher holprig. Wird die Zeit reichen, damit aus Valea und Sandor rechtzeitig richtige Wächter werden?

Illustrationen:
Christian Friedrich hat zusammen mit David Füleki eine richtig schöne Graphic Novel erschaffen. Die durchgehend in Schwarz-Weiß gehaltenen Zeichnungen gefallen mir extrem gut, besonders die gezielt gesetzten goldenen Akzente. Die Bilder ergänzen die Geschichte so perfekt, dass man sie sich kaum als gewöhnlichen Roman vorstellen kann. Der Zeichenstil ist sehr detailliert und ausdrucksstark.

Meine Meinung:
Der sehr düstere Einstieg hat mich von Anfang an extrem neugierig gemacht. Auch wenn es zunächst bedrückend losgeht, wartet die Geschichte – gerade in Form von Schnully – mit total liebenswerten Charakteren auf. Die Handlung bleibt durchgehend spannend; insbesondere eine Szene mit Dante hat mich noch einmal wahnsinnig erschreckt.
Auch der Antagonist der Geschichte, der König mit seiner Holzmännchenarmee, hat mir sehr gut gefallen. Es ist Wahnsinn, wie viele kreative Ideen in diesen Auftaktband eingeflossen sind.

Christian Friedrich hat es hervorragend geschafft, eine Geschichte zu schreiben, die stets perfekt auf dem schmalen Grat zwischen „spannend, aber nicht zu gruselig“ wandert. In Kombination mit den tollen Bildern, die diese Atmosphäre gekonnt transportieren, macht es einfach riesigen Spaß, diese Graphic Novel zu lesen und zu erleben.

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Worst Week Ever! – Sonntag

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Autorenteam: @eva.amores & @matt.cosgrove
Übersetzer: Jan Möller
Verlag: @fischer.sauerlaender_kids

Justins Woche lief bisher eher bescheiden. Montag hat sich seine Badehose aufgeribbelt, er hatte Magenprobleme und wurde zum Internet-Meme. Dienstag hat er sich die Frisur versaut und die Schule versehentlich gesprengt. Mittwoch wurde er von Roboterhaien angegriffen. Donnerstag wurde er entführt. Freitag kämpfte er gegen einen riesigen Fettberg in der Kanalisation und Samstag gab’s eine waschechte Zombie-Invasion. Jetzt also der Sonntag – was kann da schon schiefgehen?

Bereits seit Montag vermisst Justin seinen geliebten Kater „Käpt’n Flauschbär“. Ein höchst grummeliges, stets mies gelauntes Tier, das – ganz im Katzenstil – nicht so richtig gut mit Justin klarkommt. Aber Justin liebt dieses kratzbürstige Vieh einfach sehr. Also zumindest bis zum Beginn dieses Sonntags, denn nach Zombie-Invasionen, Vulkanausbrüchen und Fettbergen sollte der Sonntag doch mal entspannter sein? Ha! Nein. Justin wurde von knuffeligen, süßen Aliens entführt. Deren Anführer ist tatsächlich der Kater!

Und dieser Kater will Justin vor ein interstellares Gericht stellen, weil er sich von Justin ungerecht behandelt fühlt. Im Fall einer Verurteilung will der Kater die ganze Welt zerstören! Kann Justin die Welt retten?

Meine Meinung:
„Worst Week Ever“ ist ein Comic-Roman im Stil der berühmten Tagebücher von Greg, aber es ist absolut bekloppt – und zwar im liebenswertesten Sinne. Ich weiß nicht, ob es ein australisches Ding ist (die Autoren sind Australier), aber der Humor ist schon ziemlich speziell. Das ist nicht schlecht, ich habe mich bei den Witzen totgelacht, aber ich könnte mir vorstellen, dass so manche Eltern vielleicht denken: „Das ist aber ekelig.“

Für Eltern ist das Buch aber nicht gemacht, sondern für Kinder, die nun mal alles, was mit Pupsen und sehr peinlichen Situationen zu tun hat, brüllend komisch finden. Das ist hier natürlich, wie in den sechs Bänden davor, nicht anders.

Die Zeichnungen sind einfach nur lustig und das Ende dieser Reihe ist so wunderbar herzerwärmend, dass ich fast ein bisschen weinen musste.

Klar sollte man die ganzen anderen Teile davor schon gelesen haben, weil das Buch natürlich auf die vorherigen Ereignisse verweist. Für Fans von Justin Chase und seiner lustigen Familie ist dieses Buch auch weiterhin absolut empfehlenswert.

Buchreihe:
Worst Week Ever! Montag
Worst Week Ever! Dienstag
Worst Week Ever! – Mittwoch
Worst Week Ever! – Donnerstag
Worst Week Ever! – Freitag
Worst Week Ever! – Samstag
Worst Week Ever! – Sonntag

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Das Dschungelbuch

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Autor: Rudyard Kipling
Illustrationen: @minalimadesign
Verlag: @coppenrathverlag

Inhalt:
Mogli, der Junge, der von Wölfen aufgezogen wird und gegen Shir Khan kämpft, um das Wolfsrudel vor dieser Bedrohung zu beschützen, nur um danach ins Menschendorf zu ziehen und das Leben als „wildes Tier“ hinter sich zu lassen: Das ist die Disney-Version einer der Kurzgeschichten aus diesem Buch. Selbst diese Adaption hat mit der packenden Vorlage von Rudyard Kipling jedoch kaum etwas gemein. Die Namen der Figuren sind zwar dieselben, aber Kaa und Shir Khan sind im Buch tatsächlich komplett andere Charaktere. Auch das Ende unterscheidet sich deutlich von dem, was wir aus dem Film kennen.

Das Buch bietet zudem noch weit mehr: Es gibt die Geschichte von einem Mungo, der bei Menschen aufwächst und seine Adoptivfamilie mutig vor bösartigen Schlangen beschützt. Eine weitere Erzählung handelt von einer weißen Robbe, die sich nach dem massenhaften Mord an ihren Artgenossen auf die Suche nach einer sicheren Zuflucht macht – einem Ort, den niemals ein Mensch betritt.

Das originale Dschungelbuch von 1894 ist eine spannende Sammlung von Kurzgeschichten, die großen Einfluss auf unsere Gesellschaft hatte. Die Struktur der Pfadfinder (Wölfling, Meute, Rudel) basiert beispielsweise direkt auf der Rangfolge der Wölfe aus Kiplings Werk. Die restlichen Kurzgeschichten sind vielleicht weniger bekannt, doch keine davon fällt qualitativ ab; vielmehr waren sie ihrer Zeit weit voraus.

Illustrationen:
Der Coppenrath-Verlag hat sich hier wieder mit dem großartigen Design-Team MinaLima zusammengetan, um klassische Literatur auf ein neues Level zu heben. Die Schmuckausgabe dieses Buches kann man durchaus als die „definitive Version“ betrachten, denn das Werk steckt voller interaktiver Papierelemente: Drehscheiben, Papierschnitt-Bilder – überall gibt es etwas zu entdecken und auszuprobieren.

Der Aufwand, der in solch eine Buchproduktion fließt, muss gigantisch sein. Es sind eben nicht nur die tollen Illustrationen, sondern all diese liebevollen Gimmicks, die dieses Buch zu etwas unfassbar Besonderem machen.

Meine Meinung:
Das Buch wurde damals als Kinder- und Jugendbuch, als Abenteuerroman vermarktet. Für kleine Kinder ist der Stoff nach heutigen Maßstäben jedoch oft zu hart und zum Selbstlesen sprachlich ein wenig „altertümlich“. Aber für Leser, die ein echtes Zeitdokument in den Händen halten und keine weichgespülte Geschichte erleben wollen, ist dies die optimale Version. Ich habe nichts gegen die Verfilmungen, sie sind auf ihre Art großartig – nur eben völlig anders.
Wer hochwertige Bücher liebt, die nichts weniger sind als echte Kunstwerke, kommt an dieser tollen Ausgabe nicht vorbei.

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Reise durch die Geschichte – Vom Urknall bis zum Internet – die Welt im Lauf der Zeit

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Verlag: @dkverlag

Inhalt:
Die Geschichte der Welt anschaulich und einprägsam wie nie zuvor

  • Zeitstrahlen bereiten jedes Thema einzigartig visuell auf und geben einen anschaulichen Überblick
  • Über 13 Milliarden Jahre Weltgeschichte: In 6 Kapiteln und mit über 130 spektakulären Zeitleisten wird der Verlauf der Geschichte einprägsam dargestellt – von Dinosauriern bis zu Robotern, von Wikingern bis zu Astronauten, vom Ackerbau bis zum Internet
  • Beeindruckende Themenvielfalt: Mit einem Thema pro Doppelseite erhalten Geschichtsfans einen umfassenden Überblick über die wichtigsten geschichtlichen Ereignisse sowie kulturelle Meilensteine
  • Umfassend überarbeitete Neuausgabe mit neuen Extraseiten zu den Themen Ernährung, Technik, Medizin und Energiewende

Eine einzigartig illustrierte Zeitreise
Geschichte visuell erleben! Dieses bildgewaltige Sachbuch nimmt Leser*innen mit auf eine beeindruckende Zeitreise quer über alle Kontinente, Kulturen und Epochen – von Nordamerika bis Asien, vom Inkareich bis zur Sowjetunion, von der Antike bis zur Moderne. Über 130 thematische Zeitleisten präsentieren auf einzigartige Weise die Geschichte der Welt – dargestellt als Papyrusrolle mit ägyptischen Hieroglyphen, Samurai-Schwert oder Ölgemälde aus der Renaissance. Dieses Buch ist Teil der Reihe „DK Zeitreise

Umfassend und bildgewaltig: Dieses fantastische Geschichtsbuch entführt Jugendliche und Erwachsene auf eine einzigartige visuelle Zeitreise durch die Weltgeschichte

Meine Meinung:
Kann ein Geschichtsbuch spannend, fesselnd und gleichzeitig informativ sein? Wir alle haben ja Geschichtsunterricht in der Schule und das ist mal mehr, mal weniger gut. Sich in der Freizeit dann noch mit Geschichte beschäftigen und die Nase freiwillig in ein Sachbuch stecken? Wer macht denn sowas?

Ich mache sowas. Und du wirst es wahrscheinlich auch tun, wenn du die Aufmachung dieses Buches siehst. Das Buch ist ein gigantischer Zeitstrahl, der beim Urknall des Universums und eben damit auch der Zeit an sich beginnt. Wir reisen durch die Dinozeit, Steinzeit, sehen die Ägypter, die alten Römer und Griechen, treffen auf ein paar Ritter und lernen ganz nebenbei, wo Religion herkommt. Natürlich sind wir auch bei der ersten Mondlandung dabei.

Das Buch macht aber auch nicht den Fehler und ignoriert den Holocaust.

Ich weiß nicht genau, wie der Verlag es geschafft hat, aber man kann das Buch nicht aufschlagen, ohne sich komplett darin zu verlieren. Wenn du einfach mal kurz was über das osmanische Reich nachlesen willst, bist du auf einmal in der Edo-Zeit gelandet und befasst dich mit japanischen Tokugawa-Shogunen.

Sollte ein Sachbuch so spannend sein? Auf jeden Fall, sonst würde man ja nicht da rein gucken. Ich empfehle das Buch jedem. Das Wissen kann man in der Schule jederzeit anwenden und ganz ehrlich: Ich denke, die Zukunft kann man nur gestalten, wenn man aus der Vergangenheit lernt.

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Die Finstersteins – Wehe, wer die Toten weckt…

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Autor: @kailueftner
Illustrator: Fréderic Bertrand
Verlag: @coppenrathverlag

Inhalt:
Lustig, schaurig, unheimlich gut! Freds Leben als Sohn einer Friedhofswärterin ist schon seltsam genug – doch als er eine Gruft betritt und eine untote Adelsfamilie mit ihrem Haustier-Krokodil Peppi zum Leben erweckt, nimmt das Chaos seinen Lauf. Ein Abenteuer voller Humor, Grusel und Spannung vom Bestseller-Autor Kai Lüftner!

Meine Meinung:
Fred ist vor kurzem nach Berlin-Köpenick gezogen. Er lebt mit seiner Mutter, der Friedhofswärterin, auf einem Waldfriedhof. Das ist so richtig gruselig. Hier gibt es überwucherte Grabsteine, zugemauerte Gruften und verschlossene Katakomben. Abends macht Fred einen Kontrollgang über den Friedhof und schaut ob auch alles verschlossen ist und ab und an nimmt er als Fake-Trauergast an Beerdigungen teil.

In der Schule hat er es nicht so einfach. Er wird gehänselt und gilt als Freak. Vor allem von Aaron und seinen Freunden. Das sind so richtige Fieslinge.

Ganz alleine ist er zum Glück nicht. Franz Ferdinand ist hochintelligent und sehr speziell. Auf der Außenseiterskala rangiert er sogar noch unter Fred. Franz hat sich in den Kopf gesetzt mit Fred befreundet sein zu wollen. Fred versucht ihn so zu nehmen wie er ist und nicht zu verurteilen.

Fred macht eines Nachts bei seinem abendlichen Rundgang eine spannende Entdeckung. In einer Gruft mit Statuen findet er ein altes Pergament, welches nicht wirklich Sinn ergibt. Gut, dass er Franz hat, denn dieser kann es entschlüsseln. Aber was nun? Eine Stimme spricht zu ihm. Wird er nun vollends verrückt? Er begibt sich in die Gruft zurück und erweckt irgendwie die 400 Jahre alten Statuen zum leben. Das verspricht natürlich Chaos pur, weil wie erklärt man ein 4 Meter langes Krokodil welches in der Schule herumkriecht?

Da ist dann auch noch Aarons Vater. Ein total gruseliger Schmierlappen bei dem ich schon ein mulmiges Gefühl habe. Dieser stellt einfach zu viele Fragen und warum schleicht er Nachts auf dem Friedhof herum?

Das Cover sieht gruseliger aus als das Buch ist. Gefällt mir aber trotzdem sehr gut.

Kai Lüftner hat hier auf seine einzigartige humorvolle Art eine lustige und auch spannende Geschichte geschrieben. Ich mag seine Art zu schreiben einfach super gerne. Dieses Buch ist zwar irgendwie gruselig aber auf total humorvolle Art und Weise. Ich hatte und habe immer noch viele Fragen aber Teil 2 liegt hier zum Glück schon bereit.

Buchreihe:
Die Finstersteins – Wehe, wer die Toten weckt…
Die Finstersteins – Einfach nicht totzukriegen
Die Finstersteins – Den Letzten beißt das Krokodil

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Akademie Splitterstern – Das Geheimnis der Schlangenkrone

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Autor/Illustrator: @zapf_zeichnet
Verlag: @carlsen_kinderbuch

Inhalt:
Schnarch! Die vier Lehrlinge sind wenig begeistert, als sie von der gefürchteten Madame Gora im Verlies der Akademie unterrichtet werden und dabei nur die allerödesten Putz-Zauber lernen. Erst ein rätselhafter Einbruch und das Auftauchen von Boa-Baby Muffin lassen ein neues Abenteuer erahnen. Merkwürdig, dass Madame Gora in einer fremden Sprache mit dem Reptil zu sprechen scheint. Ist die Zauberin wirklich die, die sie vorgibt zu sein? Und was hat Fenjas neue Freundin Mera Mandelkern mit alldem zu tun?

Meine Meinung:
Im 2.Teil der Splitterstern-Reihe dürfen die 4 Hauptcharaktere – Fenja, Ribinsel, Erika und Garek – nicht mehr aktiv am Unterricht der vier Arkanen teilnehmen. Doch schließlich bekommen sie doch noch eine Lehrkraft zugeteilt: Ausgerechnet die gefürchtete Putzfrau Madame Gora nimmt sich ihrer an und macht das Verlies zu ihrem neuen Klassenraum. Während die anderen Schüler coole magische Fähigkeiten erlernen und Zugang zu besonderen Orten wie der Zaubererbibliothek haben, müssen die vier Freunde pausenlos die gesamte Schule putzen und Küchenutensilien schrubben.

Diese Routine wird jedoch jäh unterbrochen, als der Wachtroll angegriffen und in das Zimmer der Freunde eingebrochen wird. Nun liegt es an ihnen herauszufinden, wer der Dieb ist, was er gesucht hat, warum er das tut und wie sie ihn aufhalten können. Bei der Verfolgung des Täters stoßen sie auf ein Boa-Baby, um das sie sich fortan auch noch kümmern müssen. Als wäre das alles nicht schon turbulent genug, decken sie ein weiteres Geheimnis auf: Madame Gora besitzt magische Kräfte und spricht mit einem Reptil!

Ich fand das Buch durchweg gut und sehr spannend. Die Geschichte entwickelt einen tollen Sog und bietet eine gelungene Mischung aus Abenteuer und Rätseln. Ein Detail, das mir nach wie vor besonders gut gefällt, ist das „Pigasus“ – es ist einfach ein wahnsinnig lustiges Add-on für die Welt und die Handlung. Falk Holzapfel ist ein so fantasievoller Autor und ein großartiger Illustrator. Es macht mir jedes Mal Spaß, wenn ich in seine Welten eintauchen darf.

Dieses Buch ist auf jeden Fall für Fantasy-Fans, so ab 10 Jahren, richtig gut geeignet. Es lässt sich super lesen und die Handlung ist einfach nur richtig toll.

Ich bin so begeistert davon, dass Falk Holzapfel seine Faszination für Rollenspiele so mega gut in eine Geschichte eingebaut hat.

Die Illustrationen im Buch sind wunderschön und fangen die Stimmung toll ein. Ein echtes Highlight sind zudem die integrierten QR-Codes: Sie führen einen direkt auf die Website von Zapf. Dort gibt es als coolen Bonus kurze Vorgeschichten zu den verschiedenen Charakteren zu entdecken.
Es handelt sich hier um einen zweiten Teil, der direkt auf die Handlung des ersten Teils aufbaut. Möglicherweise kann man das Buch auch lesen, ohne die Handlung des ersten Teils zu kennen, aber dann fehlen einem halt alle Vorgeschichten und die Bindung zu den Charakteren. Also, wenn ihr den ersten Teil noch nicht habt, holt den gleich zusammen mit diesem Buch.

Buchreihe:
Akademie Splitterstern
Akademie Splitterstern – Das Geheimnis der Schlangenkrone

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Maries Glücksküche – Die Schule am Meer

unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar

Autorin: @wasfuermich
Illustratorin: @nadinejessler
Cover: @simona.ceccarelli
Verlag: @fischer.sauerlaender_kids

Inhalt:
Ein Umzug nach Frankreich? Marie ist nur mittelbegeistert, als ihre Mutter eine Stelle als Köchin an einer französischen Schule annimmt und die ganze Familie in einen kleinen Ort am Meer umzieht. Dass sie dort in einer alten Turnhalle wohnen, ist ja ganz witzig. Dass ihr Bruder fortan mit seinem Surfbrett zusammengewachsen ist – schön für ihn. Aber Marie fehlen ihre Freundinnen! In der neuen Schule sind alle komisch.

Doch dann weiht Maries Oma Aveline sie in ein Geheimnis ein: Mit den richtigen magischen Zutaten kann Marie Gerichte kochen, die  Menschen verzaubern. Marie ist elektrisiert: Vielleicht hilft ja ein bisschen Zauberei bei ihren Startschwierigkeiten? Doch ihr erstes Koch-Experiment geht total schief, und plötzlich ist der Job ihrer Mutter in Gefahr! Das muss Marie unbedingt wieder gutmachen – am besten mit einem extra feinen, magischen Buffet beim großen Schulfest …

Meine Meinung:
Marie ist zusammen mit ihre Eltern, ihrem großen Bruder Jules und ihrer kleinen Schwester Rose von Hamburg nach Frankreich in ein kleines Dorf an der atlantischen Küste gezogen. Sie ist 9 Jahre alt und wirkt anfangs etwas schüchtern und ängstlich. Ihre Mama hat in der Schule einen neuen Job als Schulköchin bekommen und eine Unterkunft wurde ihr und ihrer Familie auch gestellt. Sie leben nämlich nun in der umgebauten Turnhalle. Der einzige Pluspunkt für Marie ist es bislang, dass ihre Oma Aveline, die sie sonst nur in den Ferien gesehen hat, nun auch bei ihnen lebt.

Die Anfangszeit für Marie ist schwer. Sie findet im Gegensatz zu ihren Geschwistern keinen Anschluss bei ihren Klassenkameraden. Eher hat sie das Gefühl, dass sie keiner mag und ihre Mitschüler eher sauer auf sie sind, da diese nun in eine Turnhalle müssen die weiter weg ist.

Als Mama aber ein paar Tage weg muss weiht ihre Oma sie in ein magisches Familiengeheimnis ein. Marie ist nämlich eine Küchenmagierin und kann mit bestimmten Rezepten und magischen Zutaten Menschen verzaubern. Kann Marie so vielleicht all ihre Probleme lösen? Wenn es denn so einfach wäre… Ihre ersten Versuche verursachen totales Chaos und es kommt sogar so weit, dass ihre Mutter kurz davor ist ihren neuen Job zu verlieren. Ob Marie dieses wohl noch verhindern kann?

Ich mochte die Geburtstagsbande von Claudia Schaumann schon total gerne. Es war eine total Wohlfühlreihe. So war für mich klar, dass ich mir ihr neuestes Kinderbuch auch unbedingt anschauen möchte.

Das wunderbare Cover, welches einfach nach Meer ruft zeigt Marie, Jules, Rose und Coco die ein Picknick am Strand veranstalten. Ich finde es super schön und würde am liebsten selber gleich in das glitzernde Meer springen.

Die Illustrationen im Buch sind schwarz-weiß gehalten und wurden von Nadine Jessler gezeichnet.
Mir hat dieser magische-turbulente Reihenauftakt sehr gut gefallen. Besonders hat mir die Entwicklung von Marie gefallen. Erst so schüchtern und zurückhaltend und dann mutig, fröhlich gar nicht mehr so verängstigt. Ich bin schon sehr gespannt wie es mit Marie in Frankreich weitergeht und was sie mit ihrem magischen Kochtalent noch so für tolle Dinge erlebt bzw. welches Chaos sie noch veranstaltet.

Buchreihe:
Maries Glücksküche – Die Schule am Meer
Maries Glücksküche – Die geheimnisvolle Lehrerin

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Schule der Meisterdiebe – Die schwarze Festung

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Autor: @arcanjoe
Übersetzerin: Maren Illinger
Illustrator: @timogrubing_illustration
Verlag: @schneiderbuchverlag

Inhalt:
Im vierten Jahr an der Schule der Meisterdiebe bekommen Gabriel und seine Freunde das neue Fach Umgebungskunde und lernen, unbemerkt an einen anderen Ort zu gelangen. Das hilft, denn dieses Mal gewinnt den Gaunerpokal, wer es schafft, in die berüchtigte Festung Tor Malan einzubrechen und eine der kostbarsten Ketten der Welt zu stehlen. Leider sind hinter dieser Kette auch die mächtigsten Verbrecher der Unterwelt her, die Namenlosen. Und um sich an Gabriel zu rächen, schmieden sie einen üblen Plan … Nur mit Einfallsreichtum und Hilfe von unerwarteter Seite können Gabriel und seine Bande es schaffen.

Meine Meinung:
Das 4. Schuljahr in Crookhaven beginnt nun für Gabriel und seine Bande. Ein neues Schuljahr bedeutet auch eine neue Herausforderung in Form eines Einbruchs für unsere Freunde. Dieses Mal besteht die Aufgabe daraus die uneinnehmbare Festung Tor Malan zu bezwingen und hieraus eine der kostbarsten Ketten der Welt zu entwenden. Diese Prüfung ist selbst für unsere wirklich pfiffige Gaunerbande eine harte Nuss. Aber diese sind dafür da geknackt zu werden.

Natürlich dreht sich in dieser Geschichte nicht alles nur um den Einbruch, unsere Freunde haben auch neue Unterrichtsstunden und lernen in diesen vieles was ihnen weiterhelfen wird. Was ich sagen kann, es geht immer um die Details.

Aber auch die Namenlosen, die von Gabriels Eltern angeführt werden sind wieder am Start, wollen Rache und verfolgen eigene wirklich böse Pläne. Dies macht es insbesondere Gabriel auf keinen Fall einfacher.

Es gibt so viel über diesen Band zu sagen, aber dann würde ich zu extrem spoilern. Aber auch dieser Band bleibt spannend, immer wieder überraschend, dramatisch und abenteuerlich. Ich mag diese Buchreihe wirklich gerne. Hier spielen Zusammenhalt, Mut und Freundschaft einfach eine riesengroße Rolle. Die Gruppendynamik zwischen den Mitgliedern von Gabriels Bande ist einfach super.

Das tolle Cover von Timo Grubing stimmt mich auch wieder perfekt auf die Geschichte ein.

Hier gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung. Die Reihe zieht mich von Band zu Band mehr in ihren Bann.

Buchreihe:
Schule der Meisterdiebe
Schule der Meisterdiebe – Das vergessene Labyrinth
Schule der Meisterdiebe – Die geheimnisvolle Insel
Schule der Meisterdiebe – Die schwarze Festung
Schule der Meisterdiebe – Die letzte Prüfung

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