Mythen der Monster – Die Rache der Göttin

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Autorin: @katherinemarshauthor
Illustratorin: @piapersephone
Übersetzerin: Jennifer Michalski
Verlag: @carlsen_kinderbuch

Inhalt:
Im zweiten Band, „Mythen der Monster – Die Rache der Götter“, versucht Ava weiterhin, die wahren Geschichten hinter den angeblichen Monstern ans Licht zu bringen. An der Schule (Accademia del Forte) gibt es in diesem Schuljahr einen neuen Schulleiter: ausgerechnet den griechischen Helden Perseus höchstpersönlich. Als Nachfahrin einer Gorgone ist Ava darüber natürlich alles andere als begeistert.

Perseus entpuppt sich als selbstverliebter Angeber, der ständig mit seinen Heldentaten prahlt und ein völlig veraltetes Weltbild vertritt: Frauen hätten die Männer bloß brav zu unterstützen, statt sich selbst zu beweisen (wie etwa beim Schulsport). Ava will das nicht hinnehmen und begehrt gegen die göttlichen Regeln auf. Ihre Freundinnen versuchen zwar, sie vor Ärger zu bewahren und fangen die Strafen für sie ab, doch am Abend des Schulballs eskaliert es: Avas Freundin Layla wird durch einen Fluch in eine Vampirin verwandelt.

Um Layla zu erlösen, muss Ava herausfinden, was damals wirklich geschah. Denn in Wahrheit waren diese mythologischen „Monster“ keine Bestien, sondern Frauen, die von den Göttern bestraft und gebrandmarkt wurden, weil sie sich nicht unterordnen wollten.

Meinung:
Gleichberechtigung ist ein wahnsinnig wichtiges Thema und das Buch greift es konsequent auf.

Ich begebe mich hier vielleicht auf dünnes Eis, aber mich hat das tatsächlich HIER ein wenig gestört. Vor 3000 Jahren herrschte ein anderes, striktes Rollenbild. Das Klischee des starken Mannes, der die Jungfrau in Not rettet oder Zeus mit jeder hübschen Jungfrau ist eine 3000 Jahre alte „Realität“, wenn man so möchte.

Mich stört NICHT die Gleichberechtigung, um das ganz klar zu sagen. Mich hat es nur in diesem Setting ein wenig raus gebracht. Das antike Mythen-Fundament beißt sich hier eben mit dem moderneren Ansatz.

Trotz der Skepsis gegenüber dem Setting ist die eigentliche Umsetzung der Geschichte gut und unterhaltsam gelungen.

Fazit:
Eine gelungene, unterhaltsame Fortsetzung, die wichtige gesellschaftliche Themen wie Gleichberechtigung und vorgefertigte Rollenbilder aufgreift, auch wenn der Transfer auf antike Mythen für mich selbst nicht in allen Punkten ganz aufgeht. (Aufmerksame LeserInnen wissen ja, dass ich ein alter Mythenfan bin)
Empfehlung:Lesenswert für alle ab 8 Jahren.

Buchreihe:
Mythen der Monster: Medusa
Mythen der Monster – Die Rache der Göttin

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Fantastic Friends – Tausche Mathe gegen Drache

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Autorin: @sabrinajkirschner.kinderbuch
Illustrator: Igor Dolinger
Verlag: @carlsen_kinderbuch

Inhalt:
Stell dir mal vor, du hast einen Brieffreund, der etwas sehr, sehr besonderes ist. Genau das passiert Matti. Der selbsternannte Loser kriegt einen verrußten Brief, den er zuerst aber nicht öffnen kann, weil die Polizei das verrußte Postfach und eben auch das große, gigantische Loch in der Poststelle für eine Briefbombe hält.

Matti kommt nach ein paar Schwierigkeiten doch an den Brief (der übrigens im Cover des Buches eingearbeitet ist, total coole Überraschung). Der Brief ist von Drake. Drake will Mattis neuer bester Freund werden und viele Abenteuer mit ihm erleben.

Später stellt sich heraus, dass Drake eben nicht ein normaler Junge ist, sondern ein richtiger, waschechter Drache, der sich aber in einen Jungen verwandeln kann.

Meinung:
Das Cover allein holte mich schon direkt ab. Mathematik oder mit nem Drachen abhängen? Keine Ahnung, wie DU dich entscheiden würdest, aber ich find‘ Drachen irgendwie cooler.

Die Story ist temporeich und super witzig, vor allem dann, wenn Drake in Menschengestalt nicht so richtig weiß, wie er sich unter anderen Menschen verhalten soll. Besonders gelungen ist das Zusammenspiel der Figuren. Es macht richtig Spaß mitzuerleben, wie sich das Verhältnis der Charaktere entwickelt: Matti wächst über seine Schüchternheit hinaus, seine neue Freundin Charlie beweist Köpfchen und Mut, und zusammen mit Drake bilden sie ein herrlich chaotisches, unschlagbares Team.

Illustrationen & Ausstattung:
* Zeichnungen:Die schwarz-weißen Illustrationen von Igor Dolinger sind sehr detailreich und lebendig gestaltet. Man merkt sofort, wie viel Mühe in die visuelle Begleitung der Szenen gesteckt wurde.
* Besonderes Extra:Ein echtes Highlight ist die aufklappbare „Drachenpost“ direkt im Einband des Buches, die man als Leser selbst öffnen kann. Das zieht einen sofort interaktiv in die Geschichte hinein.

Fazit:
Ein absolut gelungener Auftakt der neuen „Fantastic Friends“-Reihe! Dank der angenehm großen Schrift, kurzen Kapiteln und den tollen Zeichnungen fliegt man nur so durch die Seiten. Eine klare Leseempfehlung voller Magie, Witz und Teamgeist für alle Fantasy- und Drachenfans ab etwa 8 Jahren.

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Worst Hero Ever! – Füsse voraus

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Autorin: @eva.amores
Illustrator: @matt.cosgrove
Übersetzer: Jan Möller
Verlag: @fischer.sauerlaender_kids

Inhalt:
In Worst Hero Ever geht es um Ricky, dem Cousin des Hauptcharakters von Worst Hero Ever, Justin Chase. Ricky hat eine besondere Fähigkeit, nämlich eine extrem lange Zunge. seine Eltern zwingen ihn in das Camp „Glückliche Camper“ in welchem der Campleiter Sarge ihn dazu zwingt barfuß über glühende Kohlen zu laufen. Dabei verbrennt sich Ricky seine Füße so stark, dass die Ärzte seine Riesen Zunge bei einer OP als Fußsohlen nutzen. Dadurch hat Ricky jetzt eine normalgroße Zunge und zwei nicht verbrannte Füße, die ihm die Superkraft gegeben haben den Boden zu schmecken.

Meinung:
Dieses Buch war wieder so chaotisch wie die Worst Week Ever Reihe schon war. Das was Ricky passiert ist war wieder sehr unvorhergesehen und abgedreht. Seine Familie war mindestens wieder so schlimm wie die von Justin Chase und alles in allem würde ich das Buch jedem ab 8 erzählen.

Illustrationen:
Wie bei der Worst-Week oder auch Worst-Pet-Reihe handelt es sich hier um einen Comic-Roman, den man vielleicht am ehesten noch mit der Gregs-Tagebuch-Reihe vergleichen könnte. Aber Matt Cosgrove und Eva Amores haben massiv einen an der Waffel! (und das meine ich total ehrfürchtig)

Die Zeichnungen pendeln zwischen „Strichzeichnung“ und „Wow, krasse Kunst“ hin und her und das passt einfach zu dieser lustigen Geschichte.

Fazit:
Der Witz des Autorenduos liegt in der absoluten Übertreibung und Situationskomik. Ich weiß noch immer nicht, ob das so’n australisches Ding ist, aber ich habe so eine Art Humor bisher noch nirgendwo anders gefunden.

Buchreihe:
Worst Week Ever! Montag
Worst Week Ever! Dienstag
Worst Week Ever! – Mittwoch
Worst Week Ever! – Donnerstag
Worst Week Ever! – Freitag
Worst Week Ever! – Samstag
Worst Week Ever! – Sonntag

Worst Pets Ever! – Eingesperrt!

Worst Hero Ever! – Füsse voraus

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Dread Wood – Tödliches Nachsitzen

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Autorin: @jennifer.killick.56
Illustrator: @tomclohosyole
Übersetzerinnen: Ilka Schlüchtermann und @kinderbuchmacherin
Verlag: cbj @penguinkinderbuch

Inhalt:
Vier Schüler, Hallie, Angelo, Gustav und Naira, die bisher nichts miteinander zu tun haben, außer dass sie in der selben Klassen sind, müssen an einem Samstag in der Schule zusammen nachsitzen. Geht es noch schlimmer? Die Antwort lautet ja! Aber schon bevor die Strafarbeiten überhaupt beginnen hören sie einen richtig lauten Schrei und dann ist auch noch ihr Lehrer spurlos verschwunden. Aber schlimmer geht immer, oder? Denn das war ja noch längst nicht alles…

Meinung:
Horror im Kinder- und Jugendbuch ist schwierig. Wie gruselig darf ein Buch für Kinder ab 10 Jahren sein? Jennifer Killick hat es wunderbar umgesetzt, genau das richtig Maß an Grusel und Schauer in ein Kinderbuch zu stecken. Sie hat es geschafft die schaurige Stimmung einzufangen, mich komplett abzuholen, so dass ich echt am mitfiebern war und ab und an die Luft vor Spannung anhalten musste.

Aber trotz allem hat das Buch eine gewisse Leichtigkeit und auch der Humor kommt hier nicht zu kurz.

Wir haben hier eine Gruppe von Protagonisten die eigentlich keinerlei Gemeinsamkeiten haben und sie haben auch nichts miteinander zu tun. Trotzdem wachsen sie in diesem Abenteuer als Gruppe zusammen. Jeder einzelne macht eine Entwicklung durch, sie öffnen sich gegenseitig und sind am Ende ein starkes Team.

Das Kapitel sind nicht zu lang, dies erzeugte bei mir die Wirkung, dass ich immer wieder dachte, „ein Kapitel geht noch“, und so war das Buch viel zu schnell vorbei.

Illustrationen/Cover:
Das Cover wirkt auf den ersten Blick schon etwas schaurig. Dies ist wohl der Farbwahl und dem düsteren Wald im Hintergrund geschuldet? Oder sind hier etwa die vielen Spinnen auf dem Cover Schuld an meiner Gänsehaut?

Fazit:
Ein wunderbares Buch um sich mal wieder ein bisschen oder auch ein bisschen mehr zu gruseln. Trotz der Spannung und Schauermomente wird es aber nicht zu viel, weil dieses Buch trotzdem sehr humorvoll geschrieben ist und eine gewisse Leichtigkeit versprüht. Dies ist einfach eine tolle Geschichte, die mich hat schmunzeln lassen und trotzdem das gewisse Gänsehautfeeling versprüht hat.

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Der VorsichTiger

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Autor: @flash.gorny
Illustratorin: @matthia_tiemeyer
Verlag: @editionhelden

Inhalt:
Die Zwillinge Filiz und Furkan sind immer in Bewegung. Die beiden haben immer jede Menge Energie, toben wild und sind wahnsinnig aktiv. An dem Tag war aber eine Sache anders. Als sich Filiz bei einer ihrer Aktionen in der Schule leicht verletzt hatte, konnte ihr Vater nicht auf sie aufpassen, weil er wieder zur Arbeit musste. Die Lehrerin der beiden gibt ihrem Vater die Nummer eines Babysitters. Der VorsichTiger ist ein Tiger, der auf Sicherheit versessen ist. Er ist der sicherste Tiger, der je gelebt hat. Er schmiert die Kinder mit Sonnencreme ein, bevor sie nach draußen dürfen. Er kauft kein gewöhnliches Wasser, sondern WASSER-Eis (ja, gefrorenes Wasser). Und er kauft Zuckerwatte nur unter der Bedingung, dass die Kinder zuhause sofort Zähne putzen. Falls ihr den Begriff „Helikoptereltern“ schon mal gehört habt, dann ist der VorsichTiger vielleicht der „Zeppelin“ unter den Helikoptern. SO vorsichtig ist er.

Daraus zieht die Geschichte auch ihren Humor, der gerade jüngere Lesende abholt. Selbst die kleinsten Kinder wissen natürlich, dass man vorsichtig sein muss, bei bestimmten Dingen. Und auch, dass man es vielleicht ein bisschen übertreiben kann. So lernen Filiz und Furkan schon, ein wenig rücksichtsvoller sich selbst gegenüber zu sein aber auch der VorsichTiger nimmt in dieser Geschichte ein paar neue Erfahrungen für sich mit.

Illustrationen:
Die Bilder von Matthia Tiemeyer sind wunderschön. Immerhin handelt es sich hier ja auch um einen klassischen Comic mit Sprechblasen und so weiter. Das motiviert auch Lesemuffel zum reingucken. Die Zeichnungen sind detailreich und tragen die Geschichte. Die Dialoge sind witzig und es macht wirklich Spaß, sich das Buch durchzulesen.

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Kuno Klapper – Hat nicht alle Knochen beisammen

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Autorin: @tinaschilp
Illustratorin: @berlin.art.stories
Verlag: cbj @penguinkinderbuch

Inhalt:
Der schusselige Kuno Klapper feiert seinen 100. Geburtstag. Dies ist ein ganz besonderer Geburtstag, denn ab dann gehört er zu den großen Skeletten. Er darf dann eine eigene Gruft bewohnen, den Führerschein machen und gehen wohin er möchte. Allerdings muss er eine Bedingung erfüllen. Er muss wirklich jeden Knochen bei sich haben. Wenn nur ein Knochen fehlt bleibt dieser für immer verschwunden und er gehört nie zu den Großen. Das wäre ja richtig blöde.

Schon am Geburtstagsmorgen bemerkt Kuno, dass sein Fersenknochen verschwunden ist. Kurzerhand benutzt er eine Seifenschale als Ersatz. Das wird schon keiner merken…

Ganz Torflingen ist versammelt um bei der Zeremonie zum 100. Geburtstag dabei zu sein. Doch die Seifenschale hält nicht und fällt vor dem ganzen Dorf ab. Oh nein…

Dann kommt aber heraus, dass mehrere Bewohnern von Torflingen Knochen vermissen. Kuno und seine Freunde gehen auf die Suche um den Knochendieb zu finden. Können sie es schaffen und kann Kuno denn endlich einer von den Großen werden?

Meinung:
Ich fand diese Geschichte wunderbar kindgerecht. Es war spannend, sehr lustig und auch manchmal ein klein bisschen gruselig. Besonders hat mir gefallen, dass die Geschichte trotz der vielen gruselige Kreaturen doch so familiär und einfach schön war. Auch diese Mischung mit modernen Features wie Handy und Geistergram (Instagram) finde ich gelungen. Die vielen kleinen Abenteuer auf der Suche nach dem Knochendieb konnten mich natürlich auch begeistern.

Illustrationen/Cover:
Das bunte Cover ist schon ein echter Hingucker. Ich finde hier sieht man schon gut, dass die gruseligen Figuren fröhlich und nicht schaurig sind. Mich spricht es auf jeden Fall sehr an.

Im Inneren findet man auch viele, richtig tolle schwarz-weiß Illustrationen. Diese finde ich auch total gelungen und lassen das Lesevergnügen steigen.

Fazit:
Dies ist eine richtig humorvolle, spannende Geschichte die nur wegen der Wesen, die normalerweise gruselig sind, ein klein wenig gruselig ist. Aber eigentlich sind hier alle total lieb und sympathisch. Eine toller Reihenauftakt. Ich freue mich schon auf weitere Geschichten mit Kuno Klapper und seinen Freunden.

Buchreihe:
Kuno Klapper hat nicht alle Knochen beisammen
Kuno Klapper und das große Geistertreffen
Kuno Klapper und die wilden Feuerfüßler

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Soul Survivor

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Autor: @chrisbradfordauthor
Übersetzer: Alexander Wagner
Verlag: cbt @penguinkinderbuch

Dies ist das Finale von Chris Bradfords Soul Prophecy-Trilogie und knüpft nahtlos an die dramatischen Ereignisse des zweiten Bandes (Soul Prophecy) an: Die geheime Zuflucht Haven ist von den finsteren Inkarnaten überrannt worden. Genna gelingt im letzten Moment mit den überlebenden Ersten Nachkommen, Seelenkriegern und Guardians die Flucht – doch Phoenix opfert sich im Gefecht, um sie zu retten, und fällt in die Hände der Feinde. Um dem Zugriff der Schergen des grausamen Tanas zu entgehen, zerstreut sich die Gruppe über den gesamten Globus. Doch Genna weigert sich, sich nur zu verstecken: Sie will Tanas endgültig vernichten.

Inhalt:
Geleitet von der Hoffnung auf eine Waffe gegen Tanas reist Genna zusammen mit zwei Seelenkriegern zurück in ihre Heimatstadt London. Dort stoßen sie auf ein altes Rätsel um verborgene Seelengefäße, die Bestandteile eines mächtigen Rituals enthalten, mit dem Tanas’ Seele ein für alle Mal ausgelöscht werden kann.

Während Genna den Spuren folgt, spürt sie eine beunruhigende Bindung, die an ihrer eigenen Seele reißt – und glaubt wiederholt, den totgeglaubten Phoenix zu sehen. Die Suche nach der ewigen Flamme führt sie schließlich nach Indien. Dort erlernt sie, das Licht gezielt zu kontrollieren und als Waffe einzusetzen. Doch die schockierende Wahrheit holt sie ein: Phoenix lebt tatsächlich, wurde jedoch gebrochen und kämpft nun auf der Seite der Dunkelheit gegen sie. Es beginnt ein erbarmungsloser Wettlauf gegen die Zeit, während rings um den Globus die verbliebenen Ersten Nachkommen einer nach dem anderen aufgespürt und getötet werden.

Meinung
Das Finale überzeugt durch ein starkes Pacing und eine emotional aufgeladene Dynamik, die streckenweise an das klassische Star Wars-Dilemma erinnert: Phoenix auf der dunklen Seite, Genna als Trägerin des Lichts. Dieser Konflikt verleiht der Handlung emotionale Tiefe, sodass man Gennas Zerrissenheit und Schmerz intensiv miterlebt. Neben einer spürbaren Charakterentwicklung punktet der Band mit überraschenden Plottwists und hohem Tempo.

Eine klare Leseempfehlung ab etwa 9 Jahren für alle, die bereits die ersten beiden Teile verschlungen haben und ein actionreiches, packendes Reihenfinale suchen.

Buchreihe:
Soul Hunters
Soul Prophecy
Soul Survivor

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Lucy Hell – Immer brav sein ist die Hölle

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Autorin: @brittasabbag
Illustratorin: Sarah Friede
Verlag: cbj @penguinkinderbuch
Hörbuchsprecherin: @thederyaakyol
Hörbuchverlag: @cbjaudio.verlag

Inhalt:
Lucy ist die Tochter des Teufels. Nun geht es darum, wer dessen Nachfolge antreten soll. Normalerweise wird durch die Abstammung bestimmt wer der nächste Teufel wird. Lucy bereitet sich auch schon richtig lange darauf vor. Ihr Vater möchte sie auch unterstützen aber der Höllenvorstand hat da auch noch ein Wörtchen mitzureden. Bei der Abstimmung muss eine absolute Mehrheit herauskommen.

Leider läuft es gar nicht gut für Lucy. Nicht sie wurde vom Höllenvorstand gewählt, sondern ihr ängstlicher Cousin Lutz-Uwe. Aber warum wurde sie abgelehnt? Sie ist schließlich älter als ihr Cousin? Der Grund ist genauso einfach wie blöde. Der Teufel war schon immer männlich und sie ist es nicht. So eine höllische Ungerechtigkeit.

Zusammen mit ihrem kleinen Basilisk Schnups haut sie verbotenerweise auf die Erde ab um dem blöden Vorstand zu beweisen, dass Mädchen sehr wohl richtig böse sein können. Dies läuft aber irgendwie ganz anders als geplant…

Meinung:
Die Idee hinter dem Buch hat mir gut gefallen. Ich habe Lucy gerne auf die Erde begleitet und zugesehen was für „böse Dinge“ sie dort fabriziert. Ihre Geschichte hat mich gut unterhalten. Als Protagonistin ist Lucy ziemlich cool. Sie ist mutig, weiß was sie will und für was sie sich einsetzt. Nur ist das das, was der Höllenvorstand sehen will?

Auch verliebt sein ist hier Thema.

Hier kommen bei mir nun aber Fragen auf. Ist man wirklich böse, wenn man etwas böses tut und daraus was Gutes resultiert? Beim Teufel landen doch auch nur die bösen Menschen in der Hölle und werden bestraft.

Illustrationen/Cover:
Das Cover macht neugierig. Es ist dunkel gehalten mit lila/pinken Akzenten. Ich finde es passt perfekt zur Geschichte. Auch die Illustrationen im Innenteil sind farblich so gestaltet. Also nicht nur schwarz-weiß, sondern schwarz-weiß-lila.

Hörbuchsprecherin:
Die Stimme der Hörbuchsprecherin hat das Erlebnis perfekt abgerundet. Ich finde sie war einfach super für das Setting in der Hölle gewählt.

Fazit:
Dies ist eine Geschichte die mich gut unterhalten hat. Die höllenbezogenen Wortwitze haben mir sehr gut gefallen. Aber auch sonst ist die Geschichte ziemlich humorvoll. Ein schönes Buch für Zwischendurch. Ich bin gespannt wie es mit Lucy weitergeht.

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Gwen und die Bibliothek der Wunder

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Autorin: Jeanne Birdsall
Illustrator: @maxmeinzold
Übersetzerin: Sylke Hachmeister
Verlag:
@carlsen_kinderbuch

Inhalt:
Die elfjährige Gwen hat kein liebevolles Zuhause. Ihre Eltern sind getrennt. Ihre Mama möchte mit ihrem neuen Freund auswandern und sagt der Papa ist nun dran. Dieser hat sich aber gerade von seiner 3. Frau getrennt und kann Gwen erst nehmen, wenn er eine neue Wohnung gefunden hat. Also hat er seine Tochter bei seinem Bruder geparkt, den Gwen noch nie gesehen hat, bis er alles geregelt hat. Elterliche Fürsorge oder ein warmherziges Zuhause kennt Gwen also nicht, was ich sehr schade finde.

Bei ihrem Großonkel angekommen ist aber alles anders. Ihr Großonkel scheint sich zu freuen sie bei sich zu haben. Sie ist erwünscht, jemand kümmert sich liebevoll um sie und verbringt gerne Zeit mit ihr.

Pumpkin, der Hund ihres Großonkels hat einen Narren an Gwen gefressen und so kommt es, dass diese gleich an ihrem ersten Tag eine Runde mit dem Hund Gassi geht. Dieser Spaziergang führt sie auch zu der Kinderbibliothek die MacKinnon-Bibliothek heißt. MacKinnon ist auch der Nachname von Gwen, was diese nochmal extra neugierig macht. Hier erfährt sie auch das erste mal von den Lahdukan, kleine Wesen mit gefiederten Flügeln und türkisfarbenen Haaren, die nur von Kindern gesehen werden die nicht älter als 6 Jahre sind. Die Erwachsenen und auch Gwen halten dies allerdings für ein Fantasiespiel der Kinder.

Bis sich Gwen eines Tages die Lahdukan zeigen. Ab diesem Moment beginnt für das Mädchen ein wundervolles Abenteuer. Es gibt nämlich eine Prophezeiung nach der Gwen die neue Schutzpatronin sein soll und sie in ihr neues Zuhause führt. Doch diese Aufgabe ist gar nicht so einfach. Kann Gwen es schaffen?

Meinung:
Dies ist eine wundervoll fantasievolle und herzerwärmende Geschichte. Gwen die sich nichts mehr wünscht als ein Zuhause voller Wärme und Liebe findet genau dies bei ihrem bis dato unbekannten Großonkel. Allerdings ist dieses nur auf Zeit, bis sie zu ihrem Vater muss, der sie als Babysitter benötigt.

Das schlaue, liebevolle und schüchterne Mädchen wächst in dieser Geschichte mit ihren Aufgaben über sich hinaus. Die Autorin hat es geschafft, dass ich mit Gwen so sehr mitgefühlt und mitgefiebert habe. Ich wollte sie einfach nur in den Arm nehmen und ihr sagen, dass sie ein besseres Zuhause als das bei ihren Eltern, die nur an sich denken, verdient hat.
Dieses Buch verbirgt trotz der doch etwas härteren Thematik (Kindeswohl, Vernachlässigung) eine absolute Wohlfühlgeschichte. Gwen lernt was Liebe, Zuneigung, Freundschaft und Zusammenhalt bedeutet und geht einfach auf. Sie wird mutig und steht für sich und andere ein.

Ihr Großonkel Matthew ist ein liebevoller und herzensguter Mann, der die Kleine sofort in sein Herz geschlossen hat. Genau so jemanden hat Gwen in ihrem Leben gebraucht und absolut verdient.

Illustrationen/Cover:
Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Man sieht einen Lahduka, Gwen und Pumpkin in der Bibliothek. Das Cover strahlt eine gewisse Heimeligkeit aus.

Fazit:
Jeanne Birdsdall hat hier eine wundervolle Geschichte geschrieben. Ich war sofort voll in der Geschichte gefangen und habe es kaum aus der Hand gelegt. Wer eine fantasievolle Geschichte voller Mut, Magie und Spannung sucht die einen auch noch im Herzen berührt macht hier absolut nicht falsch. Ich kann die Geschichte nur weiterempfehlen.

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Creepy Castle – Die Schule der Geisterjäger – Total verspukt!

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Autoren: @derpoppe und @heikowolz
Illustratorin: Sarah Friede
Verlag: @arena_verlag

Endlich darf Weeny auf die Geisterjägerschule Creepy Castle gehen. Diese ist auf einem alten gruseligen Schloss. Hier wird gelehrt wie man Geister und Dämonen bekämpft oder sie Flüche bricht. Am allerersten Schultag trifft sie natürlich auf ihre neuen Mitschüler. Unter diesen ist Finn, neben dem sie fortan im Unterricht sitzen wird. Dieser ist irgendwie anders, eigenartig und total unhöflich. Weeny aber bleibt freundlich und kommt so ziemlich schnell seinem kleinen, putzigen Geheimnis auf die Spur. Aber ob das schon alles ist.

Die zwei sehen immer mehr Hinweise die ihre Mitschüler oder auch Lehrer nicht ernst zu nehmen scheinen. So kommt es, dass die beiden sich alleine einer großen Bedrohung stellen um ihren Schule und Mitschüler zu retten.

Meinung:
Diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie ist für Kinder ab 8 Jahren. Hier und da wird es ein bisschen gruselig und oft auch lustig. Aber der Spannungsfaden zieht sich wunderbar durch die Geschichte, so dass man einfach immer weiter lesen möchte.

Die Entwicklungen von Finn und Weeny, also wie sie wachsen und sich verändern, fand ich sehr gelungen. Ihr Handeln ist nachvollziehbar. Die zwei sind ganz tolle Protagonisten mit denen ich auf jeden Fall noch mehr Abenteuer erleben möchte.

Besonders ins Herz geschlossen habe ich aber Whisk. Er hat mich mehr als einmal zum grinsen gebracht.

Die Kapitel sind nicht zu lang, was gerade für jüngere Leser richtig gut ist.

Geschrieben wurde aus der Sicht von Weeny und Finn. Dies ist hier sehr gut gelungen. So hat der Leser den vollen Überblick warum hier wie gehandelt wird.

Illustrationen:
Das Cover wirkt etwas düster und verspricht gleichzeitig Spaß. Es macht auf jeden Fall neugierig auf die Geschichte.

Im Inneren gibt es viele schwarz-weiß Illustrationen die das Gelesene untermalen. Diese gefallen mir echt gut und unterstützen das Kopfkino.

Fazit:
Einer ganz toller Reihenauftakt voller, Spannung, Grusel, Freundschaft und Humor. Ich würde gerne jetzt schon wissen wie es auf Creepy Castle für Weeny und Finn weitergeht.

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