Soul Survivor

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Autor: @chrisbradfordauthor
Übersetzer: Alexander Wagner
Verlag: cbt @penguinkinderbuch

Dies ist das Finale von Chris Bradfords Soul Prophecy-Trilogie und knüpft nahtlos an die dramatischen Ereignisse des zweiten Bandes (Soul Prophecy) an: Die geheime Zuflucht Haven ist von den finsteren Inkarnaten überrannt worden. Genna gelingt im letzten Moment mit den überlebenden Ersten Nachkommen, Seelenkriegern und Guardians die Flucht – doch Phoenix opfert sich im Gefecht, um sie zu retten, und fällt in die Hände der Feinde. Um dem Zugriff der Schergen des grausamen Tanas zu entgehen, zerstreut sich die Gruppe über den gesamten Globus. Doch Genna weigert sich, sich nur zu verstecken: Sie will Tanas endgültig vernichten.

Inhalt:
Geleitet von der Hoffnung auf eine Waffe gegen Tanas reist Genna zusammen mit zwei Seelenkriegern zurück in ihre Heimatstadt London. Dort stoßen sie auf ein altes Rätsel um verborgene Seelengefäße, die Bestandteile eines mächtigen Rituals enthalten, mit dem Tanas’ Seele ein für alle Mal ausgelöscht werden kann.

Während Genna den Spuren folgt, spürt sie eine beunruhigende Bindung, die an ihrer eigenen Seele reißt – und glaubt wiederholt, den totgeglaubten Phoenix zu sehen. Die Suche nach der ewigen Flamme führt sie schließlich nach Indien. Dort erlernt sie, das Licht gezielt zu kontrollieren und als Waffe einzusetzen. Doch die schockierende Wahrheit holt sie ein: Phoenix lebt tatsächlich, wurde jedoch gebrochen und kämpft nun auf der Seite der Dunkelheit gegen sie. Es beginnt ein erbarmungsloser Wettlauf gegen die Zeit, während rings um den Globus die verbliebenen Ersten Nachkommen einer nach dem anderen aufgespürt und getötet werden.

Meinung
Das Finale überzeugt durch ein starkes Pacing und eine emotional aufgeladene Dynamik, die streckenweise an das klassische Star Wars-Dilemma erinnert: Phoenix auf der dunklen Seite, Genna als Trägerin des Lichts. Dieser Konflikt verleiht der Handlung emotionale Tiefe, sodass man Gennas Zerrissenheit und Schmerz intensiv miterlebt. Neben einer spürbaren Charakterentwicklung punktet der Band mit überraschenden Plottwists und hohem Tempo.

Eine klare Leseempfehlung ab etwa 9 Jahren für alle, die bereits die ersten beiden Teile verschlungen haben und ein actionreiches, packendes Reihenfinale suchen.

Buchreihe:
Soul Hunters
Soul Prophecy
Soul Survivor

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Lucy Hell – Immer brav sein ist die Hölle

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Autorin: @brittasabbag
Illustratorin: Sarah Friede
Verlag: cbj @penguinkinderbuch
Hörbuchsprecherin: @thederyaakyol
Hörbuchverlag: @cbjaudio.verlag

Inhalt:
Lucy ist die Tochter des Teufels. Nun geht es darum, wer dessen Nachfolge antreten soll. Normalerweise wird durch die Abstammung bestimmt wer der nächste Teufel wird. Lucy bereitet sich auch schon richtig lange darauf vor. Ihr Vater möchte sie auch unterstützen aber der Höllenvorstand hat da auch noch ein Wörtchen mitzureden. Bei der Abstimmung muss eine absolute Mehrheit herauskommen.

Leider läuft es gar nicht gut für Lucy. Nicht sie wurde vom Höllenvorstand gewählt, sondern ihr ängstlicher Cousin Lutz-Uwe. Aber warum wurde sie abgelehnt? Sie ist schließlich älter als ihr Cousin? Der Grund ist genauso einfach wie blöde. Der Teufel war schon immer männlich und sie ist es nicht. So eine höllische Ungerechtigkeit.

Zusammen mit ihrem kleinen Basilisk Schnups haut sie verbotenerweise auf die Erde ab um dem blöden Vorstand zu beweisen, dass Mädchen sehr wohl richtig böse sein können. Dies läuft aber irgendwie ganz anders als geplant…

Meinung:
Die Idee hinter dem Buch hat mir gut gefallen. Ich habe Lucy gerne auf die Erde begleitet und zugesehen was für „böse Dinge“ sie dort fabriziert. Ihre Geschichte hat mich gut unterhalten. Als Protagonistin ist Lucy ziemlich cool. Sie ist mutig, weiß was sie will und für was sie sich einsetzt. Nur ist das das, was der Höllenvorstand sehen will?

Auch verliebt sein ist hier Thema.

Hier kommen bei mir nun aber Fragen auf. Ist man wirklich böse, wenn man etwas böses tut und daraus was Gutes resultiert? Beim Teufel landen doch auch nur die bösen Menschen in der Hölle und werden bestraft.

Illustrationen/Cover:
Das Cover macht neugierig. Es ist dunkel gehalten mit lila/pinken Akzenten. Ich finde es passt perfekt zur Geschichte. Auch die Illustrationen im Innenteil sind farblich so gestaltet. Also nicht nur schwarz-weiß, sondern schwarz-weiß-lila.

Hörbuchsprecherin:
Die Stimme der Hörbuchsprecherin hat das Erlebnis perfekt abgerundet. Ich finde sie war einfach super für das Setting in der Hölle gewählt.

Fazit:
Dies ist eine Geschichte die mich gut unterhalten hat. Die höllenbezogenen Wortwitze haben mir sehr gut gefallen. Aber auch sonst ist die Geschichte ziemlich humorvoll. Ein schönes Buch für Zwischendurch. Ich bin gespannt wie es mit Lucy weitergeht.

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Gwen und die Bibliothek der Wunder

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Autorin: Jeanne Birdsall
Illustrator: @maxmeinzold
Übersetzerin: Sylke Hachmeister
Verlag:
@carlsen_kinderbuch

Inhalt:
Die elfjährige Gwen hat kein liebevolles Zuhause. Ihre Eltern sind getrennt. Ihre Mama möchte mit ihrem neuen Freund auswandern und sagt der Papa ist nun dran. Dieser hat sich aber gerade von seiner 3. Frau getrennt und kann Gwen erst nehmen, wenn er eine neue Wohnung gefunden hat. Also hat er seine Tochter bei seinem Bruder geparkt, den Gwen noch nie gesehen hat, bis er alles geregelt hat. Elterliche Fürsorge oder ein warmherziges Zuhause kennt Gwen also nicht, was ich sehr schade finde.

Bei ihrem Großonkel angekommen ist aber alles anders. Ihr Großonkel scheint sich zu freuen sie bei sich zu haben. Sie ist erwünscht, jemand kümmert sich liebevoll um sie und verbringt gerne Zeit mit ihr.

Pumpkin, der Hund ihres Großonkels hat einen Narren an Gwen gefressen und so kommt es, dass diese gleich an ihrem ersten Tag eine Runde mit dem Hund Gassi geht. Dieser Spaziergang führt sie auch zu der Kinderbibliothek die MacKinnon-Bibliothek heißt. MacKinnon ist auch der Nachname von Gwen, was diese nochmal extra neugierig macht. Hier erfährt sie auch das erste mal von den Lahdukan, kleine Wesen mit gefiederten Flügeln und türkisfarbenen Haaren, die nur von Kindern gesehen werden die nicht älter als 6 Jahre sind. Die Erwachsenen und auch Gwen halten dies allerdings für ein Fantasiespiel der Kinder.

Bis sich Gwen eines Tages die Lahdukan zeigen. Ab diesem Moment beginnt für das Mädchen ein wundervolles Abenteuer. Es gibt nämlich eine Prophezeiung nach der Gwen die neue Schutzpatronin sein soll und sie in ihr neues Zuhause führt. Doch diese Aufgabe ist gar nicht so einfach. Kann Gwen es schaffen?

Meinung:
Dies ist eine wundervoll fantasievolle und herzerwärmende Geschichte. Gwen die sich nichts mehr wünscht als ein Zuhause voller Wärme und Liebe findet genau dies bei ihrem bis dato unbekannten Großonkel. Allerdings ist dieses nur auf Zeit, bis sie zu ihrem Vater muss, der sie als Babysitter benötigt.

Das schlaue, liebevolle und schüchterne Mädchen wächst in dieser Geschichte mit ihren Aufgaben über sich hinaus. Die Autorin hat es geschafft, dass ich mit Gwen so sehr mitgefühlt und mitgefiebert habe. Ich wollte sie einfach nur in den Arm nehmen und ihr sagen, dass sie ein besseres Zuhause als das bei ihren Eltern, die nur an sich denken, verdient hat.
Dieses Buch verbirgt trotz der doch etwas härteren Thematik (Kindeswohl, Vernachlässigung) eine absolute Wohlfühlgeschichte. Gwen lernt was Liebe, Zuneigung, Freundschaft und Zusammenhalt bedeutet und geht einfach auf. Sie wird mutig und steht für sich und andere ein.

Ihr Großonkel Matthew ist ein liebevoller und herzensguter Mann, der die Kleine sofort in sein Herz geschlossen hat. Genau so jemanden hat Gwen in ihrem Leben gebraucht und absolut verdient.

Illustrationen/Cover:
Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Man sieht einen Lahduka, Gwen und Pumpkin in der Bibliothek. Das Cover strahlt eine gewisse Heimeligkeit aus.

Fazit:
Jeanne Birdsdall hat hier eine wundervolle Geschichte geschrieben. Ich war sofort voll in der Geschichte gefangen und habe es kaum aus der Hand gelegt. Wer eine fantasievolle Geschichte voller Mut, Magie und Spannung sucht die einen auch noch im Herzen berührt macht hier absolut nicht falsch. Ich kann die Geschichte nur weiterempfehlen.

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Creepy Castle – Die Schule der Geisterjäger – Total verspukt!

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Autoren: @derpoppe und @heikowolz
Illustratorin: Sarah Friede
Verlag: @arena_verlag

Endlich darf Weeny auf die Geisterjägerschule Creepy Castle gehen. Diese ist auf einem alten gruseligen Schloss. Hier wird gelehrt wie man Geister und Dämonen bekämpft oder sie Flüche bricht. Am allerersten Schultag trifft sie natürlich auf ihre neuen Mitschüler. Unter diesen ist Finn, neben dem sie fortan im Unterricht sitzen wird. Dieser ist irgendwie anders, eigenartig und total unhöflich. Weeny aber bleibt freundlich und kommt so ziemlich schnell seinem kleinen, putzigen Geheimnis auf die Spur. Aber ob das schon alles ist.

Die zwei sehen immer mehr Hinweise die ihre Mitschüler oder auch Lehrer nicht ernst zu nehmen scheinen. So kommt es, dass die beiden sich alleine einer großen Bedrohung stellen um ihren Schule und Mitschüler zu retten.

Meinung:
Diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie ist für Kinder ab 8 Jahren. Hier und da wird es ein bisschen gruselig und oft auch lustig. Aber der Spannungsfaden zieht sich wunderbar durch die Geschichte, so dass man einfach immer weiter lesen möchte.

Die Entwicklungen von Finn und Weeny, also wie sie wachsen und sich verändern, fand ich sehr gelungen. Ihr Handeln ist nachvollziehbar. Die zwei sind ganz tolle Protagonisten mit denen ich auf jeden Fall noch mehr Abenteuer erleben möchte.

Besonders ins Herz geschlossen habe ich aber Whisk. Er hat mich mehr als einmal zum grinsen gebracht.

Die Kapitel sind nicht zu lang, was gerade für jüngere Leser richtig gut ist.

Geschrieben wurde aus der Sicht von Weeny und Finn. Dies ist hier sehr gut gelungen. So hat der Leser den vollen Überblick warum hier wie gehandelt wird.

Illustrationen:
Das Cover wirkt etwas düster und verspricht gleichzeitig Spaß. Es macht auf jeden Fall neugierig auf die Geschichte.

Im Inneren gibt es viele schwarz-weiß Illustrationen die das Gelesene untermalen. Diese gefallen mir echt gut und unterstützen das Kopfkino.

Fazit:
Einer ganz toller Reihenauftakt voller, Spannung, Grusel, Freundschaft und Humor. Ich würde gerne jetzt schon wissen wie es auf Creepy Castle für Weeny und Finn weitergeht.

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Immerland – Der Ozean der Ewigkeit

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Autor: @derflix.de
Verlag: @hanser.hey

Inhalt:
Mika ist wieder in Immerland. Bock hatte er darauf nicht wirklich, denn schon beim ersten Mal war es schwer genug, aus dem Land abzuhauen, in dessen Hauptstadt alle Wünsche wahr werden. Doch bei einem Schulausflug stürzt Jessica „Stressica“ in einer Tropfsteinhöhle ab und landet mitten in Immerland. Damit sie heil zurückkommt, bleibt Mika nichts anderes übrig: Er muss hinterher.

Kaum angekommen, verliert er Stressica natürlich sofort aus den Augen. Um sie aufzuspüren, braucht er Hilfe von neuen Verbündeten und alten Bekannten. Das eigentliche Problem ist aber ein anderes: Er muss Stressica erst davon überzeugen, überhaupt wieder nach Hause zu wollen.

Und ganz nebenbei herrscht im Immerland nach wie vor der „Doktor“, der inzwischen Pläne hat, seine Macht weit über die bisherigen Grenzen hinaus auszudehnen.

Meinung:
Das Buch setzt voraus, dass du den ersten Teil gelesen hast. Mach das, es lohnt sich.

Flix hat mich schon mit dem ersten Immerland überzeugt. Er ist ein großartiger Zeichner und ein richtig guter Erzähler. Immerland ist unglaublich fantasievoll, und die Figuren sind alle irgendwie besonders, man schließt sie sofort ins Herz. Allen voran Mika, ein typisch genervter Teenager, der überall lieber wäre als hier. Zumindest bis er seine Freundin Julie aus dem ersten Teil wiedertrifft. Flix schmeißt Gaming-Kultur und Fantasy in den Mixer und macht daraus eine liebevolle, spannende Geschichte über das Leben „danach“, denn Immerland ist nun mal die Zwischenwelt von Leben und Tod.

Im ersten Buch gab es eine Szene mit einem Apfelriesen, die wir bei uns zuhause alle richtig fies und gemein fanden. Im zweiten Teil wird darauf angespielt, und sowohl mein Papa (ein großer Flix-Fan) als auch ich mussten selig grinsen. Anders kann ich es nicht beschreiben.

Fazit:
Wenn du auf Gaming, Fantasy und Jugendliteratur stehst, ist das Buch Pflichtlektüre. Es ist spannend, stellenweise richtig traurig und an anderen Stellen saukomisch. Und Film- und Buchnerds erleben allein schon bei den Kapitelnamen so manchen „Aha“-Moment.

Buchreihe:
Immerland – Die Stadt der Ewigkeit
Immerland – Der Ozean der Ewigkeit

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Venatrix – Dänonenjäger im Urlaub

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Autor: @hendriklambertus
Illustratorin: @sarahlisahleb
Verlag: @carlsen_kinderbuch

Inhalt:
Auch Dämonenjäger müssen mal Urlaub machen. Es ist ja schließlich ein anstrengender Job, sich mit Dämonen anzulegen und sie einzusperren. Ein Urlaub bei Geros Großeltern ist daher bestimmt eine gute Idee. Und dann soll der Urlaub auch noch in Venedig stattfinden, einem Traumparadies für Dämonenjäger. Zuerst läuft auch alles relativ normal: Sie jagen ein paar Dämonen, Opa kocht lecker und alles macht Spaß.

Doch plötzlich holt die Realität sie ein. Das Gericht der IGIDD will Fünkchen, den Höllenhund der Venatrix einkassieren. Er soll in die ARKTIS verbannt werden. Das geht ja gar nicht.

Meinung:
Ich mag die Venatrix-Reihe wirklich sehr. Die Geschichte ist ein total spannendes und witziges Kinderbuch und die fantastischen Illustrationen von Dämonen und Menschen und auch ein wenig Venedig-Architektur lässt einen sofort tief in die Geschichte eintauchen. Ich würde jetzt nicht zwingend sagen, dass man unbedingt den ersten Teil gelesen haben MUSS, aber ich will euch nicht anlügen: Es macht viel mehr Spaß, wenn man die Figuren alle schon kennt.

Fazit:
Wer sich ein bisschen gruseln will, auf schräge Dämonen und teilweise sogar richtig fiesen Dämonen steht, kann mit diesem Buch nichts falsch machen. Es ist ein wunderbares Kinderbuch für ca. ab 10-jährige, das mit Humor und tollen Bildern begeistern kann.

Buchreihe:
Venatrix – Dämonenjäger von nebenan
Venatrix – Dänonenjäger im Urlaub

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Magic Island – Die verlorene Welt

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Autor: @gesuchanekt
Illustrator: @timogrubing_illustration
Verlag: @ueberreuterverlag

Es kommt mir fast wie gestern vor, als ich mit der Magic Island Reihe angefangen bin. Damals lernten wir Julian kennen, einem zu Jähzorn neigendem Kerl, der sich plötzlich mit sprechenden Huskys, redseligen Drachen und der Definition von Helden und Antihelden beschäftigen musste. Julian, Kiano, Aiko und Lani sind Wächter, die die Welt vor dem Bösem beschützen sollen.

Dies ist nun vielleicht der Abschluss der Reihe. Milo, der eigentlich mal Julians bester Freund war, will Julian töten und nur durch beherztes Eingreifen von Lani kann das verhindert werden. Nach diesem traurigen Ereignis rückt etwas Wichtigeres in den Vordergrund: Die Kuppel um die Insel bekommt Risse, und das ist gefährlich – naja, weil die Insel liegt halt unter Wasser.

Meinung
Ein super Finale! Ich finde es zwar traurig, dass die Reihe wahrscheinlich(!) endet, aber irgendwann musste das ja passieren. Die Figuren von Andreas Suchanek sind mir wirklich ans Herz gewachsen und wie wahnsinnig gut er im Schreiben von Fortsetzungen ist, wissen wir ja schon. Die Spannung geht nie weg, sondern sie steigert sich die ganze Zeit.

Auch die Gestaltung gefällt mir: Am unteren Seitenrand ist immer eine Welle, auch in den anderen Büchern war dort jeweils etwas, das zum Buch passt. Und dass man wie immer eines der Seelentiere auf dem Cover erahnen kann, finde ich mega. Die Illustrationen von Timo Grubing gehören für mich einfach zur Reihe dazu.

Fazit
Ein gelungener, spannender Abschluss der Reihe, der Lust macht, die ganze Serie zu lesen. Für alle, die Fantasy mit Seelentieren, Magie und Freundschaft mögen, klare Empfehlung!

Buchreihe:
Magic Island – Ruf der Seelentiere
Magic Island – Zauber des Vergessens
Magic Island – Auf geheimen Schwingen
Magic Island – Die verlorene Welt

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Stadt der Brüder und Entführer

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Autorin: @mohr.to.read
Verlag: @carlsen_kinderbuch

In *Stadt der Brüder und Entführer* geht es um Moss, der wie Cor im ersten Band der Reihe als Sklave verkauft wird, nachdem die Polizei von Parnass ihn zweimal erwischt hat. Anders als Cor kommt Moss jedoch zu einem brutalen Herrn, der ihn ständig foltert.

Irgendwann flieht Moss, wird dabei aber eingekesselt und kann nur noch hoffen. In dieser Situation entdeckt er seine magischen Fähigkeiten, und eine Magierin nimmt ihn als Lehrling auf.

Moss‘ Bruder ist immer noch Teil der Diebesgilde. Sobald Moss ihn findet, zeigt er ihm natürlich stolz seine neuen Fähigkeiten, zu denen auch gehört, durch Wände greifen zu können. Das Problem: Der Prinz der Diebesgilde bekommt das schnell mit. Er ist skrupellos und interessiert sich nur fürs Geld. Also lässt er Moss‘ Bruder entführen und setzt ihn als Druckmittel ein. Immer wenn etwas nicht nach den Plänen des Prinzen läuft, wird der Bruder gefoltert.

Parnass sucht inzwischen nach einem Hexer (einem Magier, der Kriminalität unterstützt) und nach einer Räuberbande. Auch die Magier machen sich auf die Suche nach Moss, der immer mehr Ausreden braucht, warum er nachts rausgeht.

Meinung
Was hier richtig gut gefällt ist, dass Cor nicht der Hauptcharakter ist, sondern wir eine komplett andere Geschichte erhalten über einen Kerl, der eben nicht soviel „Glück“ hatte, wie Cor und sich trotzdem für das vermeintlich richtige entscheiden muss. Moss ist sehr interessant, und auch die Bindung zu seinem Bruder ist sehr gut beschrieben.

Fazit
Es ist eine ganz neue Geschichte und gleichzeitig natürlich so ein bisschen eine „was wäre wenn“-Geschichte. Cor’s Leben wäre ja auch ganz anders verlaufen, wenn er im ersten Buch jemandem begegnet wäre, der bei weitem nicht so nett zu ihm

Buchreihe:
Stadt der Magier und Diebe
Stadt der Hexer und Betrüger
Stadt der Sänger und Verschwörer
Stadt der Brüder und Entführer

Maries Glücksküche – Die geheimnisvolle Lehrerin

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Autorin: @wasfuermich
Cover: @simona.ceccarelli
Illustratorin: @nadinejessler
Verlag: @fischer.sauerlaender_kids

Inhalt:
Marie erhält eine Einladung zu einem magischen Kochkurs in Paris. Dort hat sie die Chance zu einer richtigen Zauberköchin ausgebildet zu werden. Der einzige Haken, sie muss allerlei Kochaufgaben erledigen und hat dafür gar nicht mehr so viel Zeit. Wie das mit dem Zauberkochen auch immer so ist, es ist nicht einfach, es kann eine Menge schief gehen und da Omas Rezepte teilweise kaum mehr zu lesen sind, funktioniert das Zauberkochen oftmals nicht so wie geplant.

Gut das Marie nicht alleine ist. Ihre beste Freundin Coco ist an ihrer Seite und unterstützt sie. Zu Zweit macht doch auch alles mehr Spaß als alleine. Ihre Oma, die ja auch eine Zauberköchin ist hat nämlich zur Zeit ein Geheimnis und deswegen sehr wenig Zeit um Marie zu helfen.

Auch in der Schule ist einiges los. Maries Klasse bekommt eine neue Lehrerin, doch anstatt Unterricht lässt sie die Schüler machen was sie wollen oder geht mit ihnen kochen. Marie ist misstrauisch. So verhält sich doch keine Lehrerin. Außerdem scheint sie auch sonst irgendwie sonderbar. Sie ist sehr interessiert an Maries Familie, nimmt die Schulküche etwas zu genau unter die Lupe und führt heimliche Telefonate. Coco versteht Maries Misstrauen nicht, findet die neue Lehrerin eher richtig toll und so wird es irgendwie komisch zwischen den beiden Freundinnen.

Kommt Marie hinter das Geheimnis der Lehrerin und wird sie es schaffen zu dem Kochkurs zugelassen zu werden?

Meinung:
Claudia Schaumann schreibt einfach absolute Wohlfühlbücher, wie zum Beispiel die Geburtstagsbande. Aber auch Maries Glücksküche gehört in genau diese Sparte. Die Familie von Marie ist super sympathisch und auf ihre Art herzlich. Die Freundschaften sind sehr besonders. Man hat beim Lesen einfach ein heimeliges Gefühl.

Diese Geschichte hat natürlich viel mit Magie zu tun. Wenn ich koche passiert nichts magisches, außer ich koche etwas mit Zwiebeln oder Bohnen, aber da möchte ich nun nicht näher drauf eingehen.

Wenn Marie zauberkocht können aber ganz tolle Dinge passieren, Rückenschmerzen verschwinden, Heimweh vergeht oder jemand wird super charmant. Marie kann mit ihrer Magie also wirklich gute Dinge passieren lassen. Der Zauber muss halt nur gelingen.

Diese Geschichte hat dann auch eine wirklich spannenden Handlungsstrang.

Illustrationen/Cover:
Simona M. Ceccarelli hat diese lebendige und fröhliche Cover gestaltet. Ich finde man erkennt ihre Kunst einfach sofort.
Die schwarz-weiß Illustrationen im Buch sind aus der Feder von Nadine Jessler. Sie lockern das Buch nochmal wunderbar auf.

Fazit:
Hier haben wir eine magische Wohlfühlgeschichte mit einen tollen Spannungsbogen. Die Charaktere sind einfach klasse. Freunde sind einfach füreinander da, weil zusammen macht alles einfach mehr Spaß. Diese Geschichte gibt mit einfach das Gefühl willkommen zu sein. Ich weiß das klingt komisch, aber genauso ist es.

Buchreihe:
Maries Glücksküche – Die Schule am Meer
Maries Glücksküche – Die geheimnisvolle Lehrerin

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Little Miss Frankenstein – Macht euch bereit zur Geisterzeit!

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Autorin: Astrid Göpfrich
Illustratorin: @airinhtoday
Verlag: @magellanverlag

Inhalt:
Nelly lebt mit ihren stinknormalen Eltern und ihrem von ihr wiedererweckten, sprechenden Alpaka Monsterat auf dem Schloss ihrer Vorfahren. Ach, da war doch noch jemand, nämlich das Hausgespenst, mit dem nur Monsterat kommunizieren kann. Genau dieses wünscht sich nun endlich gesehen zu werden. Doch Nelly weiß nicht, wie sie dies bewerkstelligen soll. Sie schreibt ihrem toten Urururgroßvater und bittet ihn um Hilfe. Dieser Antwortet ihr sogar. Doch die Sache geht ordentlich schief. So erschafft sie versehentlich andere Monster. So war das nun nicht gedacht, besonders, da ihre Eltern dem Dorf gerade beweisen wollen wie normal sie sind und Führungen durch das Schloss anbieten. Das kann doch nur im Chaos enden.

Meinung:
Mit gefällt die Geschichte sehr gut. Sie ist lustig, besonders wenn Monsterat mal wieder nicht seinen Maul halten kann. Das ist nicht abwertend gemeint, sondern der Mund vom Alpaka wird Maul genannt. Aber auch die Spannung kommt hier nicht zu kurz. Die schaurigen Aspekte der Geschichte dürfen hier natürlich auch nicht fehlen.

Nelly und Monsterat sind schon ein tolles Zweiergespann. Über sie zu lesen macht einfach nur Spaß.

Die Versuche von Nelly dem Hausgeist zu helfen gesehen zu werden sind schon schaurig.

Die Mischung aus Grusel, Humor und Spannung macht diese Geschichte einfach aus.

Illustrationen/Cover:
Das Cover von Laura Borio ist in richtig schon knalligen Farben gehalten und passt einfach perfekt zu Geschichte. Die Illustrationen im Buch gefallen mir auch sehr und sind in schwarz-weiß gehalten.

Fazit:
Hier haben wir eine total humorvolle Geschichte mit dem gewissen Gänsehautfaktor. Eine mutige Protagonistin und ein sprechendes Alpaka, welches leichte Tendenzen zur Deutschlehrerin hat, runden die Story einfach ab. Mir hat sie sehr gut gefallen. Ein guter Spannungsbogen war gegeben, ich konnte lachen und mich auch etwas gruseln. Eine perfekte Geschichte für die Herbstzeit, obwohl sie auch im Frühling, Sommer oder Winter ihre Leser begeistern kann.

Hier gibt es eine Leseempfehlung.

Buchreihe:
Little Miss Frankenstein – Alpaka oder Lama, Hauptsache Drama!
Little Miss Frankenstein – Macht euch bereit zur Geisterzeit!

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