I Killed The King

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Autorinnen: Andrea Hannah und @mix.becca
Illustratorin: @isabelle_hirtz
Übersetzerin: @julia.uebersetzt
Verlag: cbt @penguinkinderbuch

Inhalt:
In I Killed The King geht es im Grunde nur um einen einzigen, aber extrem chaotischen Abend. Eigentlich soll endlich wieder Frieden zwischen den beiden Königreichen Aevendell und Istellia geschlossen werden. Zu diesem feierlichen Anlass versammeln sich sechs junge Leute in den Gemächern von König Costis: der Prinz, seine zukünftige Frau, der Leibwächter des Königs, eine magische Tierbändigerin, ein ziemlich sonderbarer neuer königlicher Heiler und eine Assassinin. Klingt nach einer harmonischen Runde, oder? Nicht ganz, denn der König wird eiskalt ermordet, bevor er der Truppe mitteilen kann, was er eigentlich von ihnen wollte.

Kurzerhand beschließen die Anwesenden, den Mörder auf eigene Faust zu finden. Der Haken an der Sache: Keiner der ahnungslosen Gäste unten auf dem Ball darf auch nur ein Wort vom Tod des Königs erfahren. Es beginnt eine rasante Mörderjagd. Dummerweise mordet der Täter munter weiter und hinterlässt ein unheimliches Markenzeichen: Auf jedem Leichnam liegt eine Winterlilie samt einem Brief mit der Botschaft „Der König soll sich zeigen“.

Meinung:
Ich fand das Buch wirklich stark. Es baut einen tollen Spannungsbogen auf und wirft einem immer wieder unerwartete Plottwists vor die Füße. Besonders das Schreiben aus den verschiedenen Perspektiven ist super umgesetzt und bringt richtig Tempo in die Geschichte. Jeder Charakter hat eine erstaunliche Tiefe und man kann sich verblüffend gut mit ihnen identifizieren, auch wenn man im echten Leben vermutlich eher selten als Assassine oder magische Tierbändigerin unterwegs ist.

Auch die Story selbst war klasse. Anfangs dachte ich noch, es sei wieder nur eine dieser typischen „Einer von uns ist der Mörder, lasst uns mal Motive und Beweise suchen“-Nummern. Aber weit gefehlt! Die Handlung nimmt so viele unerwartete Wendungen und scheut auch nicht davor zurück, Hauptcharaktere über den Jordan zu schicken. Diese Verluste sitzen dann auch wirklich tief und bringen ordentlich Dramatik in den Fantasy-Thriller.

Fazit:
Ein spannendes High-Fantasy-Whodunit, das mit seinen Wendungen absolut zu fesseln weiß. Da es teilweise ordentlich zur Sache geht, Charaktere das Zeitliche segnen und die Atmosphäre recht düster wird, empfehle ich das Buch definitiv erst ab 12 Jahren. Für ein jüngeres Publikum ist es schlichtweg nicht gedacht. Wer aber Lust auf Nervenkitzel in einem tollen Setting hat, macht hier alles richtig.

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Marnie Mitternacht – Ein mottenstarkes Abenteuer

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Autorin: @laura_ellen_anderson
Übersetzerin: Sabrina Sandmann
Verlag: @schneiderbuchverlag

Inhalt:
Das erste Schuljahr an der Minitier-Akademie neigt sich dem Ende. Die kleine Motte Marnie Mitternacht und ihre Freunde Stella und Flavio freuen sich sehr. Denn zum Abschluss des Schuljahres geht es für ihre Klasse auf einen flattertastischen Campingausflug auf eine Blumenwiese. Doch, oh Schreck, am nächsten Morgen wachen die drei ganz woanders auf. Ihre Blume ist gepflückt worden und steht nun in einem Menschenhaus. Die Menschen heißen ja nicht ohne Grund „Stampfer“ oder „Klatscher. Aber hier scheint es anders zu sein. Das kleine Menschenmädchen Martha kümmert sich respektvoll und vorsichtig um Marnie, die sich verletzt hat. Überall zeigt sich, dass Martha Insekten liebt. Leider kann man dies von ihrem Kater Mister Whiskas nicht behaupten. Die Flucht aus dem Menschenhaus ist für die drei Freunde wirklich nicht ohne außerdem machen sie dabei noch eine ziemlich überraschende Entdeckung.

Meinung:
Dies ist nun schon der 3. Teil der Reihe Marnie Mitternacht. Ich mag die Bücher von Laura Ellen Anderson sehr gerne und habe mich auf diese Fortsetzung sehr gefreut. Wieder einzutauchen in die fantastische Welt der kleinen Krabbeltiere hat mir viel Freude bereitet. Die Autorin hat eine so fantasievolle Welt für die Insekten geschaffen und bringt einem so die Welt der kleinen Krabbler wieder ein Stück näher. Im Fokus steht hier natürlich wieder der Zusammenhalt und die Freundschaft. Wenn man sich aufeinander verlassen kann und immer zusammenhält kann man so viel erreichen.

Illustrationen:
Das farbenfrohe Cover ist wieder sehr vielversprechend. Man möchte sofort anfangen zu lesen. Im Buch selbst findet man viele detaillierte schwarz-weiß Illustrationen die diesem Buch Leben einhauchen.

Fazit:
Auch der 3. Teil von Marnie Mitternacht ist einfach glambelhaft. Die kleine Motte nimmt uns auf ein mottenstarkes Abenteuer mit. Absolut herzlich und fantasievoll wird einem ganz nebenbei Wissen über die Insekten vermittelt. Mir hat auch dieser Band ganz flattertastisch gefallen und würde hier, falls es weitere Bände geben sollte auf jeden Fall weiterlesen.

Buchreihe:
Marnie Mitternacht – Das Geheimnis der Mondmagie
Marnie Mitternacht – Das gestohlene Zauberbuch
Marnie Mitternacht – Ein mottenstarkes Abenteuer

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Der Club der kalten Hände

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Autorin: @christinepernlochnerkugler
Illustratorin: @valerie_tief
Verlag: @carlsen_kinderbuch

Inhalt:
Lizzys Eltern haben einen vermeintlich stinklangweiligen Job: In feiner Kleidung und mit einem schwarzen Auto fahren sie große Kisten durch die Gegend. Polizisten oder Geheimagenten sind sie nicht, doch aus ihrem Büro kommen manchmal weinende Menschen. Lizzy beschließt, dem Rätsel auf die Spur zu kommen und herauszufinden, was ihre Eltern wirklich beruflich machen. Also wagt sie es und öffnet eine dieser Kisten …

Meine Meinung
Der Tod ist allgegenwärtig, und doch ein riesiges Tabuthema. Dieses Kinderbuch schafft das Kunststück, sich dem Thema Tod auf eine unglaublich einfühlsame, sensible und sogar unterhaltsame Weise zu nähern. Gemeinsam mit ihren Freunden entdeckt Lizzy die verschiedenen Facetten des Sterbens und lernt sogar die unterschiedlichen religiösen Bräuche bei Bestattungen kennen.

Beim Schreiben dieser Rezension ist mir erst wieder bewusst geworden, wie schwer es fällt, die passenden Worte für den Tod zu finden. Doch den Autorinnen Christine Pernlochner-Kügler und Valerie Tiefenbacher ist hier etwas Fantastisches gelungen: Sie haben ein Buch über das wohl schwierigste Thema der Welt geschrieben, ohne dabei Ausweichmanöver zu fahren. Selbst sensible Themen wie Unfallopfer oder der plötzliche Kindstod werden nicht ausgespart, sondern behutsam aufgegriffen.

Begleitet wird die Geschichte von wunderschönen, kindgerechten Illustrationen, die dem Thema die Schwere nehmen und viel Gefühl vermitteln.

Fazit:
Kaum jemand spricht gerne über den Tod. Manche reagieren sogar abwehrend oder verärgert, wenn sie sich mit der eigenen Vergänglichkeit auseinandersetzen sollen. Dabei gehört der Tod zum Leben dazu, niemand von uns lebt ewig.

Das Buch vermittelt Kindern auf großartige Weise, dass man vor Verstorbenen keine Angst haben muss und sie nichts „Unheimliches“ an sich haben. Ein wirklich herausragendes und wichtiges Buch!

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Ein Sommer drei Monde

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Autorin: @silke_sutcliffe
Verlag: @verlagmonikafuchs

Inhalt:
Alice und Jule sind schon immer die besten Freundinnen gewesen. Sie kennen sich ihre ganze Kindheit lang, haben keine Geheimnisse voreinander und wenn Alice in Jules Augen blickt, weiß sie genau, was ihre beste Freundin denkt.

Ein neuer Junge kommt in ihre Klasse. Bastian heißt er, ist total nett und sieht fantastisch aus. Er ist witzig, verschmitzt und scheint sich relativ schnell in Jule verguckt zu haben. Alice fühlt sich immer mehr wie das fünfte Rad am Wagen. Das alberne Geturtel geht ihr ziemlich auf die Nerven.

Und doch erwischt sie sich immer wieder dabei, dass sie Bastian zu lange in die Augen schaut. Dass sie auf Berührungen von ihm wartet und heftig reagiert. Doch Bastian hat ein dunkles Geheimnis. Krebs? Seine Ex-Freundin behauptet, dass es nicht so ist. Und tatsächlich kommt Bastian auch nicht von „weiter weg, der Ostsee“, wie er behauptet. Was verbirgt er und warum spielt er Alice und Jule gegeneinander aus?

Meinung
Ich habe Bastian nicht gemocht, ich habe auch nicht verstanden, warum eine so tiefe Freundschaft zwischen Jule und Alice so hart auf die Probe gestellt werden kann, nur weil da irgendein Typ ist. Aber tatsächlich hat Silke Sutcliffe es geschafft, die Geschichte so zu erzählen, dass man wirklich alles versteht. Dabei wird natürlich vieles klarer und umso schockierender. Wobei ich „schockierend“ gar nicht so richtig als passenden Begriff verwenden möchte.

Die Geschichte behandelt mentale Probleme: Depressionen (Alice‘ Mutter) und den Wunsch eines Kindes, vom Vater „erzogen“ zu werden, anstatt immer nur zu hören, dass alles gut sei, wie es eben ist. Ich kann nicht zu sehr ins Detail gehen, ohne zu spoilern, was mit Bastian tatsächlich los ist und dass ich seine Beweggründe sogar irgendwie verstehen kann.

Silke schreibt die Story so, wie es einer Jugendlichen aus dem Kölner Raum vermutlich ergeht: Am Rheinufer abhängen, Rotwein trinken, die Sportzigarette … Erfahrungen mit Pilzen. Dabei die erste, aufflackernde Liebe und die Neugierde. Eifersucht zwischen besten Freundinnen, die sich voneinander entfremden, weil ein Typ mit beiden ein (böses) Spiel spielt. Das ist fesselnd, aber es nagt auch an einem.

Fazit: (nicht lesen, weil nicht spoilerfrei)
Ich wusste vorher nicht genau, was Borderline ist. Ich wusste nicht, wie sehr die Persönlichkeit von Menschen durch diese Krankheit beeinflusst sein kann. In einem Moment ist jemand der liebste, verständnisvollste Mensch der Welt, im nächsten Moment macht die Person etwas unnötig Risikovolles. Das Buch hat mich belastet, aber ich habe auch nicht aufhören können weiterzulesen. Und ist das nicht die Aufgabe einer Autorin? Eine Story so gut zu schreiben, dass man das Buch nicht weglegen kann? Das hat Silke Sutcliffe auf jeden Fall geschafft. Nehme ich aus dem Buch eine positive Erfahrung mit? Auf jeden Fall.

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Die Finstersteins – Den letzten beisst das Krokodil

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Autor: @kailueftner
Illustrator: Fréderic Bertrand
Verlag: @coppenrathverlag

Inhalt:
In diesem Band findet die Trilogie einen würdigen Abschluss.

Nachdem im letzten Teil die Gefahr erst einmal gebannt wurde geht es nun anfangs primär darum, dass Sina und ihre Geschwister an Freds Schule aufgenommen werden. Doch ihr Gegenspieler, der 400 Jahre alte Habernuck gibt auf der Suche nach dem Geheimnis der Unsterblichkeit einfach nicht auf und so wird jemand entführt.

Für die Finstersteins, Franz, Fred und seine Familie beginnt eine rasante und gefährliche Zeit bei dem Versuch der Rettung. Unterstützung bekommen sie von unverhoffter Seite. Denn manchmal muss man sich mit seinen Feinden verbünden wenn man dem selben den Gar ausmachen will.

Meinung:
Diesen Band ist schon ziemlich actiongeladen. Eine rasante und absolut gefährliche Rettungsmission steht an. Allen voran Fred zusammen mit Peppi. Kai Lüftner erzählt hier eine spannende und auch total lustige Geschichte. Eine Familie die über Jahrhunderte versteinert war, erwacht wieder zum Leben. Ein 400 Jahre alter Typ der einfach nicht mehr alle beisammen hat versucht unsterblich zu werden. Es gibt ein super liebes Krokodil welches ein Haustier ist. Alte Feindschaft die auch nach Jahrhunderten irgendwie nicht enden wollen. Erstes verliebt sein ist hier auch ein kleines Thema und eine Person am Ende die mich doch überrascht hat.

Ich mag die Art von Kai Lüftner zu schreiben und finde auch seinen Humor richtig gut. Man muss diesen halt mögen.

Illustrationen:
Fréderic Bertrand hat die Geschichte einfach wunderbar in schwarz-weiß Bildern eingefangen. Sie passen perfekt zur Geschichte. Auch das Cover verspricht schon eine coole Story.

Fazit:
Auf jeden Fall kann ich sagen, dass mich die Geschichte richtig gut unterhalten hat. Ein bisschen irre, sehr lustig, spannend und actiongeladen.

Buchreihe:
Die Finstersteins – Wehe, wer die Toten weckt…
Die Finstersteins – Einfach nicht totzukriegen
Die Finstersteins – Den letzten beisst das Krokodil

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Kinder unterm Hakenkreuz – Wie wir den Nationalsozialismus erlebten

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Autor: @schwiegerfrank
Illustratorin: @friederikeablang
Verlag: @dtv_verlag

Inhalt:
Zwischen 1933 und 1945 herrschten in Deutschland die Nationalsozialisten, oder auch Nazis genannt. Sie schworen einer Partei die Treue, die vermeintlich einfache Lösungen für komplizierte Probleme anbot. Eins der Probleme waren zum Beispiel die Juden. Juden wurden dafür verantwortlich gemacht, dass „Deutsche“ keinen Job fanden, die „Weltverschwörung des Judentums“ sorgte dafür, dass man sich als Deutscher nichts mehr leisten konnte. Lauter so einen Kram setzten die Nazis in die Welt.

Dieses Buch besteht aus mehreren Kurzgeschichten aus Sicht von Kindern, die während der Nazizeit leben und über ihre Erlebnisse berichten. So erzählt einer über die Pimpf-Mutproben der HJ, eine andere Geschichte berichtet über die Reichsprogromnacht und weitere Geschichten drehen sich um diese schlimme Zeit.

Meinung:
Frank Schwieger ist Geschichtslehrer und versucht, mit diesem Buch kindgerecht die dunkelste Zeit in Deutschland an Kinder zu vermitteln. Das macht er, indem er aus Sicht von Kindern schreibt. Der Nationalsozialismus ist noch immer Thema in Schulen, aber er wird viel später behandelt, weil’s so grausam ist und vielleicht auch, weil „normales Unterrichtsmaterial“ die Tragweite nicht so gut an jüngere Leser und Leserinnen vermitteln kann.

Und das macht er ziemlich gut. Man kann sich gut in die Kinder reinversetzen, die gar nicht verstehen, warum z.B. Juden „ausgemerzt“ werden sollen. Es sind Kinder, die den Begriff „ausmerzen“ gar nicht kennen.

Ich fand sehr gut, dass die Kinder in den Kurzgeschichten das alles ziemlich ungerecht fanden und die Taten der Nazis gar nicht nachvollziehen konnte. Dabei waren die Kinder „mutig“, wenn man einen moralischen Kompass als Mut bezeichnen kann.

Illustrationen:
Es gibt nicht viele Illustrationen. Meistens gibt’s so eine Art Steckbrief des oder der jeweiligen Protagonisten oder Protagonistin und diese Bilder gefallen mir auch sehr gut.

Fazit:
Ich hatte hier ein Fazit geschrieben. Wirklich. Aktuell fällt mir aber schwer, etwas zu schreiben, wo ich mich später nicht für rechtfertigen muss. Eine Lektion, die ich aus diesem Buch gelernt habe würde ich gern weitergeben. Ich würde mir wünschen, dass die Leute niemand anderem die Schuld geben dürfen, weil sie Juden sind, oder Muslime oder weil sie anders aussehen. Die Welt ist komplizierter geworden. Die Lösungen, wenn es denn welche gibt, sind es auch. Geht mit offenen Augen durchs Leben und wiederholt nicht die Fehler der Vergangenheit.

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Rocky Winterfeld – Ziemlich neben der Spur

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Autorin: Marie Hüttner
Illustratorin: @reginakehn
Verlag: @thienemannverlage

Inhalt:
Rocky und Marek sind unzertrennliche, beste Freunde. Also zumindest waren sie das, bis Marek nach Polen umzieht. Es bleibt nur noch Online-Daddeln, aber das ist halt nicht dasselbe und jetzt, wo Marek auch noch Fußballtraining hat, wird selbst das immer seltener.

Rocky freut sich deshalb auf die Sommerferien, wenn Marek ihn endlich wieder besucht. Zocken und Döner mampfen, kann es was besseres geben?

Doch die Freude wärt nur kurz, Mareks Mutter sagt ab. Rocky ist am Boden zerstört.

Doch das Schicksal meint es gut mit Rocky. Er wurde für einen Schüler-Erfinderwettbewerb ausgewählt. Dieser Wettbewerb findet in DANZIG, also ganz in der Nähe von Marek statt. Zusammen mit seiner Lehrerin und den drei nerdig-schrägen Mitschülern macht sich Rocky auf den Weg nach Danzig. Es entsteht ein Road-trip (sie fahren mit nem schrottigen VW-Bus) mit neuen Begegnungen und sogar Freundschaften.

Meinung:
Das Buch bietet eine super tolle und überraschende Story, die eine perfekte Mischung aus Witz und Tiefgang liefert. Es schlägt sehr authentisch auch traurige und ernste Töne an, besonders wenn es um die Angst geht, einen Freund zu verlieren, und den Mut, über sich hinauszuwachsen. Rocky ist ein sehr eigener, aber gerade deshalb total liebenswerter Charakter, in den man sich wunderbar hineinversetzen kann. Aufgelockert wird diese Ernsthaftigkeit durch herrlich schräge und lustige Momente. Ein absolutes Highlight der Geschichte sind zum Beispiel die Nonnen, die in einer Limousine Iggy Pop hören. Solche skurrilen Einfälle machen das Buch wahnsinnig komisch und charmant.

Illustrationen:
Die schwarz-weißen Illustrationen von Regina Kehn ergänzen den Text wunderbar. Es sind sehr ausdrucksstarke Strichzeichnungen, die die besondere Atmosphäre der Geschichte hervorragend einfangen.

Fazit:
Marie Hüttner ist mit diesem Buch ein fantastischer Roadtrip-Roman gelungen, der Witz mit ganz viel Herz verbindet. Es ist eine tolle Geschichte über den Verlust eines besten Freundes, aber noch viel mehr über das Finden neuer Freunde und den Mut, sich auf unerwartete Abenteuer einzulassen. Ein absolut tolles Buch, das durch verrückte Ideen und eine großartige, liebevolle Charakterentwicklung glänzt.

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Monsterjäger – Level 2: Himmelsschlacht

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Autor: @kieranlarwood
Illustrator: @joetoddstanton
Übersetzerin: Bettina Obrecht
Verlag: @penguinkinderbuch

Inhalt:
Nachdem Kit, Sandy, die Meerhexe und Dork, der Vampir im ersten Band aus dem Heldentest als Sieger hervorgegangen sind dürfen sie nun als Monsterjäger in der Liga mitmischen. Ihre erste Herausforderung in der echten Liga hat es gleich schon in sich.

Leider nimmt die drei keiner so richtig ernst. Da sind die von Dork selbstgestrickten Heldentrikots in rosa-orange, die aussehen wie Eierwärmer leider auch keine große Hilfe. Die drei lassen sich trotzdem nicht beirren und treten die Reise in die Stadt in den Wolken an.

Ihr erster Ligakampf findet nämlich in einem gefährlichen Labyrinth statt. Ihre Gegner sind natürlich nicht nur die gefährlichen Monster, sondern auch andere Monsterjäger-Teams. Diese sind in der Liga auch gefährlicher und manche abgehobener als nur im Heldentest. Die Rätsel die sie auf ihre Weg lösen müssen werden auch immer kniffliger. Aber können die drei es schaffen auch diese gefährliche und spannende Herausforderung zu meistern?

Meinung:
Es macht einfach Spaß die drei mutigen und sympathischen Protagonisten auf ihre actionreichen Abenteuer zu begleiten. Die zu bekämpfenden Monster werden immer gefährlicher. Für unsere Helden ist das wirklich nicht einfach. Kann und muss man wirklich jeden Kampf antreten? Kit muss lernen, dass Stärke und Mut nicht alles sind. Freundschaft und Zusammenhalt können auch wahre Helden ausmachen.

Illustrationen:
Das Cover ist farbenfroh und zeigt die drei Helden auf einem riesen Adler durch die Lüfte fliegen.
Der Innenteil des Buches ist voller humorvoller schwarz-weiß Illustrationen, die das Buch zu einem wahren Genuss machen.

Die Schrift ist schön groß, so dass auch jüngere Leser schon ihren Spaß mit der Geschichte haben können.

Fazit:
Auch der zweite Band der Monsterjäger konnte mich wieder voll von sich überzeugen. Ein Buch mit viel Witz, jeder Menge Mut und Zusammenhalt das aufzeigt was wahre Helden ausmacht. Herzliche und irgendwie skurrile Protagonisten, die die Geschichte zu etwas Besonderem machen. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt und freue mich schon auf den dritten Band.

Buchreihe:
Monsterjäger – Level 1: Helden-Test
Monsterjäger – Level 2: Himmelsschlacht
Monsterjäger – Level 3: Meereskampf

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Super Happy Magic Forest und die Panikportale

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Autor: @superhappymatty
Übersetzerin: Katharina Verena Fuchs
Verlag: @carlsen_kinderbuch

Inhalt:
Alle im fröhlichen Zauberwald genießen den schönen Tag, doch plötzlich taucht am Himmel ein dunkles Portal auf. Aus dem Portal kommt ein ständig fressendes, hungriges kleines Monster. Als ob das nicht genug ist, kommt noch ein größeres Monster heraus und will einfach alles auffressen. Das können die Helden nicht auf sich sitzen lassen, sie müssen doch was tun! Sicher kann der Zaubererrat in der Stadt helfen. Nachdem sie von den Waldelfen, im Waldelfenwald (den Namen sollten die noch ändern) kurz gefangen genommen wurden, begeben sie sich weiter in die Stadt, doch Gondalf will dort nicht hin. Er versucht sogar zu fliehen. Und was hat das alles mit einem Zaubererbackwettbewerb zu tun?

Meinung:
Hui, ist das schräg. Der Comic-Roman von Matty Long, den es auch als TV-Serie auf KiKa gibt, hat lauter nerdige Anspielungen, ist wunderbar bekloppt gezeichnet und es macht einfach Spaß, der ungleichen Truppe in ihre Abenteuer zu folgen.

Illustrationen:
Der zuckersüße Zeichenstil ist so süß, dass man schon fast Zahnweh bekommt.

Fazit:
Die Buchreihe aus dem Carlsenverlag lässt sich super lesen, es ist witzig und macht einfach nur viel Spaß.

Buchreihe:
Super Happy Magic Forest und der miese Monsterpilz
Super Happy Magic Forest und die Panikportale

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Die Hüter der flüsternden Schlüssel – Das Vermächtnis der Key Keeper

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Autorin: @tanjavoosen
Illustratorin: @emmagilletteart
Verlag: @arena_verlag

Inhalt:
Was habe ich mich auf den 3. Band dieser spannenden und magischen Trilogie gefreut! Gleich hier muss ich sagen, dass man die Vorgängerbände gelesen haben sollte um diesen vollends genieße zu können.

Kaum mit dem Lesen angefangen steckt man schon wieder voll im Geschehen. Lenna, Pirro, Rudie und Kimie müssen zusammen mit ihren Animals Silver und Binx.

Die Bedrohung durch ihre Feindin Alwina wird immer größer. Diese scharrt nämlich immer mehr Anhänger um sich. Ashwin schwebt immer noch in Lebensgefahr, was unsere Key-Keeper natürlich sehr beunruhigt. Aber er hatte doch bestimmt einen Plan um Alwina aufzuhalten. Die Freunde versuchen zusammen den Hinweisen von Ashwin nachzugehen im Alwina zu stoppen. Dabei geraten sie in viele wirklich verzwickte und gefährliche Situationen.

Sie erfahren von der Quelle der Magie. Diese könnte, bzw. muss doch einfach die Lösung sein. Sie setzen alles daran diese ausfindig zu machen, doch können sie dies schaffen und der Gefahr durch Alwina so ein Ende setzen oder verlieren sie am Ende alles?

Meinung:
Tanja Voosen hat hier ein so actionreiches und spannendes Finale gezaubert. Ich bin sofort wieder voll in ihre Welt gesogen worden. Die Freundschaft zwischen Lenna, Kimie, Rudi und Pirro ist etwas ziemlich besonderes. Jeder für sich hat eine ungemeine Entwicklung hingelegt. Auch die Banden und Gefühle untereinander haben sich verändert. Dies wurde aber so gut geschrieben, dass es wirklich greifbar und nachvollziehbar ist.

Ganz besonders sind mir natürlich Binx und Silver ans Herz gewachsen.

Die Magie ist in dieser Geschichte ist natürlich allgegenwärtig und ein großes Thema. Sie ist überraschend, nicht selbstverständlich und doch nie ganz zu verbannen.

Action und Spannung gibt es hier auch gefühlt mehr als in den Vorgängerbänden. Klar, es ist der Abschluss der Trilogie und da muss es ja irgendwie nochmal kräftig krachen. Eine gefährlich Situation folgt auf die nächste. Zum Durchatmen kommt man hier kaum. Aber gerade das hat mir besonders gut gefallen.

Was ich besonders mag ist, wenn Charaktere mich überraschen und eine Wandlung hinlegen. Das Gefühl im Buch nicht zu wissen „kann man nun vertrauen oder lieber nicht?“, „kommt da noch was?“, macht für mich immer einen besonderen Charme aus.

Illustrationen:
Das Cover ist wieder richtig toll geworden. Die vielen glänzenden Nebelschwaden die aus den Lockardi brechen und das schimmernde Wasser machen einfach nur neugierig und versprechen eine magische Geschichte. Auch die schwarz-weiß Illustrationen im Buch hat Emma Gillette einfach wunderschön gezeichnet und geben dem Buch den letzten Schliff.

Fazit:
Eine wunderbar, actiongeladener Abschlussband, der mit vielen Überraschungen aufwartet, jede Menge Gefühle im Leser weckt und mich komplett von sich überzeugen konnte. Ich bin begeistert von der Welt die Tanja Voosen geschaffen hat und nun auch ein bisschen traurig, dass diese tolle Reihe hiermit ihren Abschluss findet.

Buchreihe:
Die Hüter der flüsternden Schlüssel – Verlorene Magie
Die Hüter der flüsternden Schlüssel – Ruf des Magitoriums
Die Hüter der flüsternden Schlüssel – Das Vermächtnis der Key Keeper

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