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Kennt ihr die Buchreihe „Erben des Imperiums“?
Autor: @oskarkallner
Illustrator: @karl_johnsson
Übersetzerin: @2mikosch2
Verlag: @atrium_kinderbuch_verlag
Inhalt
Band 1: Der Anfang (Angriff der Krao)
Eines Abends kommt die Mutter von Alice und Elias einfach nicht mehr nach Hause und ausgerechnet ihr Vater soll etwas mit ihrem Verschwinden zu tun haben. Den Geschwistern bleibt nichts anderes übrig, als zu fliehen. Auf ihrer Flucht durch den Wald werden sie von seltsamen Gestalten angegriffen, ehe sie von einem merkwürdigen Wesen namens Brock gerettet werden. Brock stellt sich als alter Freund der Mutter heraus und nimmt die Kinder mit auf sein Raumschiff, die Phönix. Dort erfahren sie, dass ihre Mutter von der gefährlichen Spezies der Krao entführt wurde und dass ihr ganzes bisheriges Familienbild nicht das ist, was sie dachten.
Rezension: Erben des Imperiums – Angriff der Krao
Band 2: Das Vermächtnis (Parishvis Vermächtnis)
Die Suche nach der Mutter führt Alice und Elias auf die gigantische Raumstation Die Eisenrose, auf der es vor unterschiedlichsten Kulturen und Lebensformen nur so wimmelt. Dort treffen sie auf den Adligen Karnidda, der für die Entführung ihrer Mutter verantwortlich ist. Auf der Flucht vor ihm kommen sie am sagenumwobenen Phönixbrunnen vorbei, dem Wahrzeichen des totgeglaubten Imperiums.
Rezension: Erben des Imperiums – Parishvis Vermächtnis
Band 3: Der Grabplanet
Die Phönix stürzt auf Umbezra ab, dem alten Grabplaneten des Imperiums, auf dem eigentlich nur die Toten sein sollten. Dann empfangen Alice und Elias dort ein Notsignal ihrer Mutter. Dicht gejagt von Karnidda und seinen Kraokriegern müssen sie tief in uralte Katakomben und die Unterwelt der Ruptoren hinabsteigen. Das ist der bislang düsterste Teil der Reihe.
Band 4: Der Gedächtniskristall
Die schwer mitgenommene Phönix muss repariert werden, doch der Crew fehlt das Geld. Also landen Alice und Elias auf dem Planeten Tenia, in dessen Hauptstadt Estecor, um einen lukrativen Auftrag anzunehmen: Sie sollen einen gestohlenen Gedächtniskristall aufspüren. Was nach einem geradlinigen Job aussieht, wird schnell zu einer gefährlichen Mission.
Meinung
Die Geschichte nimmt die Ausgangssituation sehr ernst: Eine verschwundene Mutter und der Vater unter Mordverdacht, das allein ist schon düster genug. Als es dann auch noch auf den Grabplaneten geht, wird spannungstechnisch noch eine Schippe draufgelegt. Die kurzen, knackigen Kapitel sorgen dafür, dass auch weniger textsichere Kids am Ball bleiben, ohne dass die Handlung an Tiefe verliert.
Illustrationen
Ein echtes Markenzeichen der Reihe: Die Kapitel werden immer wieder durch dynamische Comicseiten von Karl Johnsson aufgelockert. Diese Kombination aus Fließtext und Comic-Einschüben funktioniert hervorragend, um die Lesemotivation hochzuhalten, gerade bei Kindern, die von reinen Textwüsten sonst eher abgeschreckt werden. Die Übergänge zwischen Text und Bild wirken nie wie ein Stilbruch, sondern wie ein durchgängiges, filmisches Erzähltempo.
Fazit
Erben des Imperiums ist eine herausragende Buchreihe für Kinder ab ca. 9 Jahren. Oskar Källner baut ein Universum auf, das sich wie ein episches Science-Fiction-Kinoabenteuer anfühlt, aber perfekt auf eine jüngere Zielgruppe zugeschnitten ist. Unterstützt wird das durch die starken Illustrationen von Karl Johnsson.
Absolute Leseempfehlung!
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