Doggerland – Die versunkene Welt

unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar

Autor: @daniel_bleckmann
Verlag: @ueberreuterverlag

Wir haben den Titel immer auf englisch ausgesprochen, weil wir keine Ahnung hatten. Doggerländ ist aber nicht richtig, denn das Doggerland war bis vor ca. 8000 Jahren eine große Landmasse zwischen Großbritannien und der Nordseeküste. Also hat das Doggerland weder was mit Hunden, noch direkt was mit England zu tun.

Durch einen Zufall werden die Zwillinge Lex und Leya durch ein Zeittor 8000 Jahre in die Vergangenheit geschleudert und wachen in der Steinzeit auf. Lex ist ein überzeugter Gamer, immer auf der Suche nach neuen Skillpoints und Leya ist ein unsicheres Veganermädchen, das in ihrer Freizeit auf den Klimawandel aufmerksam macht. Beide leiden an einer seltenen „Krankheit“, nämlich Kutane Syndaktylie. Das bedeutet, ihnen wachsen zwischen den Fingern Schwimmhäute wachsen. So selten ist das eigentlich gar nicht, der Schauspieler Ashton Kutcher hat das auch. Aber letztendlich ist das alles gar nicht so schlimm, es sieht halt nur seltsam aus und ändert gar nichts daran, wer man ist.

Egal. Die Teenager (12 Jahre) sind nun in der Steinzeit und treffen auf Alif und Shaggabug. Alif ist der Sohn des Häuptlings und Shagga ist dessen kleiner Bruder. In der Steinzeit versuchen Lex, Leya und die neuen Freunde, eine Möglichkeit zu finden, damit Lex und Leya zurück ins Jahr 2020 können.

**Meinung**

Daniel Bleckmann hat eine wahnsinnig spannende Geschichte geschrieben, die uns zeigt, wie das Leben in der Steinzeit war. Das Doggerland, in dem die Geschichte spielt, ist mehr oder weniger bei uns um die Ecke und ist irgendwie so ein bißchen wie Atlantis. Aber beim Doggerland ist sicher, dass es das wirklich mal gegeben hat. Die Kinder verbringen eine lange Zeit in der Steinzeit und lernen das Jagen und Fährtensuchen. Außerdem gibt es natürlich auch Böse in Form einer Schamanin, die die beiden am liebsten sofort töten würde und eines feindlichen Stammes, den MogTar, einem brutalen Volk, dass das Knochenmark der besiegten Gegner aus den Knochen trinkt.

ie Geschichte ist wirklich teilweise sehr, sehr, sehr spannend und an nicht gerade wenigen Stellen auch wirklich brutal. Ich habe sehr mit Alif, Leya, Shaggabug und Lex mitgefiebert, wobei Lex mit seinem Gamer-Deutsch teilweise schon ziemlich anstrengend war. Das Buch hat knapp über 200 Seiten aber es wird niemals langweilig. Man lernt viel über die Steinzeit und auch darüber, wie wichtig es ist, zusammen zu halten.
Zum Ende hin, das kann ich noch ohne schlechtes Gewissen spoilern, sollten wir alle überlegen, ob wir so weitermachen wollen, wie immer (wie die böse Schamanin) oder ob wir versuchen, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, um das Ende „unserer“ Welt zu verhindern.
Ein wunderbares, spannendes, witziges und schonungsloses Buch, das einem sehr viele Dinge über das Leben beibringen kann.

Wir geben dem Buch 5/5 Punkten

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