Mätsch! Wie man steinreich und superbeliebt wird

unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar

Autor: Max Parkos
Illustrator: Max Parkos
Verlag: @coppenrathverlag

Inhalt:

Phil hat nur ein Ziel: mit dem Kartenspiel MÄTSCH will er in diesem Jahr der Held an seiner Schule werden. Das ist eigentlich ganz einfach! Er muss nur: – die stärksten Spielkarten von allen zeichnen – fürs große MÄTSCH-Turnier 30 Punkte sammeln (13 hat er schon!) – sich nicht vom Rektor erwischen lassen (MÄTSCH ist nämlich nur ein bisschen verboten) – seine Freunde nicht enttäuschen – Klassen-Fiesling Sait besiegen (*schluck*) Und schon hat Phil das Turnier inklusive fettem Preisgeld gewonnen. Also, was soll da noch schiefgehen? 

Meine Meinung:
Phil will der Held an seiner Schule werden. Das passiert aber nicht über Fußball oder über irgendwelche Beliebtheitswettbewerbe. An Phils Schule wird Mätsch gespielt. Das ist ein Kartenspiel. Ich weiß nicht, ob ihr zum Beispiel Spiele wie „Autoquartett“ oder meinetwegen auch „Pokémon“ kennt: Da gibt’s immer Angriffswerte oder PS-Werte und je nachdem, welcher Wert höher ist, kann ein anderer Wert damit „besiegt“ werden. Wenn einer zum Beispiel 10 Verteidigungspunkte hat und jemand mit 20 Angriffspunkten angreift, ist das eher schlecht, weil man dann diese Karte vielleicht verliert.

Stark vereinfacht funktioniert Mätsch genau so: Du hast Karten mit Spezialfähigkeiten wie Angriff oder Verteidigung oder Leben. Auf der Karte ist deine Spielfigur abgebildet und der Name der Figur steht auch da. Ein Spezialangriff, der ausgewürfelt werden muss, kann funktionieren, kann aber auch gründlich schiefgehen.

Der Witz ist: Das Deck musst du aber nicht kaufen, sondern selbst zeichnen. Du denkst dir selbst ein Deck aus. Dabei kannst du 100 Punkte pro Karte in Angriff, Verteidigung und Leben verteilen. Wenn du also 99 Angriffspunkte machst, bleibt nur noch einer für Leben übrig und keiner mehr für Verteidigung. Das ist schlecht, weil Differenz zwischen Angriff und Verteidigung von deiner Lebensenergie abgezogen wird. Bei „1“ bleibt da also nicht wirklich viel übrig.

In dem Buch geht’s um ein Mätschturnier, denn jeder an Phil’s Schule spielt Mätsch. Und zwar immer wieder und immer gegeneinander mit richtig coolen Karten. Phil kann nicht gut zeichen, er hat halt einfach Strichmännchen. Sein bester Freund hat ein Dinosaurier-Deck und weil jeder sein Deck und die Fähigkeiten der Karten selbst bestimmen kann, gibt es unendlich viele Möglichkeiten. Die Geschichte besteht aus einer guten Mischung aus Text und völlig verrückten, überzogenen Comic-Bildern.


„Mätsch“ als Buch macht viel Spaß, aber das Spiel ist noch witziger. Wer nicht gerne zeichnet, wird durch das Spiel motiviert, es wenigstens einmal zu probieren und wer gerne zeichnet, aber nicht so gerne liest, wird durch die Geschichte in den Bann gerissen, es auch mal zu probieren. Ich fand die Geschichte ein wenig verwirrend, aber das Spiel macht mir Spaß.

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