Wild Souls

LYX / 31. Mai 2019 / Broschiert / 280 Seiten / 12,90 € / ISBN 978-3736309722

Klappentext

Sawyer Dixon wollte nur eins: weit weg noch einmal von vorn anfangen! Und als sie Finn Hollis kennenlernt, scheint dieser Traum in Erfüllung zu gehen. Noch nie war Sawyer so glücklich, noch nie fühlte sie sich so frei wie mit Finn. Doch als sich herausstellt, dass Finn mehr über Sawyers Vergangenheit weiß, als ihr lieb ist, merkt sie, dass sie nicht länger davonlaufen kann, wenn sie eine gemeinsame Zukunft mit ihm haben will. Auch wenn das bedeutet, sich ein letztes Mal all dem zu stellen, was sie für immer vergessen wollte …

Meine Meinung

Die Handlung von Wild Souls setzt unmittelbar an dem fiesen Spoiler aus Teil eins an. Offenbar ist Sawyers Mutter doch nicht tot und leider ist sie auch ein bißchen dem Wahnsinn verfallen.

Das Problem mit diesem Teil ist, dass der erste Teil sehr vielversprechend war, aber in Teil 2 irgendwie die „Luft“ aus den Protagonisten heraus ist. Nachdem Finn und Sawyer nun offiziell ein Paar sind, hat man als Leserin leider immer wieder das Gefühl, dass Finn nur Plätze und Gründe sucht, mit Sawyer Sex zu haben.

Die Sekte und der „Vater“ von Sawyer wollen ausgerechnet in der neuen Heimat von Sawyer eine Messe veranstalten.

Ich weiß nicht genau, was mit T.M. Frazier beim Schreiben des Buches passiert ist, aber irgendwie wurden es immer diffusere Handlungsstränge und es wurden Nebencharaktere eingebaut, deren Schicksal einem beim Lesen leider völlig egal ist.

Wild Souls ist gut, aber nicht so gut wie Wild Hearts. Und leider ist Wild Hearts von der Prämisse her wunderbar, aber irgendwie auch verwirrend.

Reihe

Wild Hearts

Wild Souls

Wild Hearts

LYX / 29. März 2019 / Broschiert / 288 Seiten / 12,90 € / ISBN 978-3736308312

Klappentext

Ein alter Camper und ein Stück Land im Nirgendwo von Florida ist alles, was Sawyer Dixon nach dem Tod ihrer Mutter geblieben ist. Weit weg von ihrer Vergangenheit will sie einen Neuanfang wagen. Doch sie hat nicht mit ihrem neuen Nachbarn Finn gerechnet. Der missmutige (und furchtbar attraktive) Einzelgänger ist wenig begeistert davon, dass Sawyer vor seiner Haustür campt – und ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will!

Meine Meinung

Nach dem Tod der Mutter entflieht Sawyer dem herrschsüchtigen Sektenführer, ihrem Vater. Sawyers Leben war geprägt von uneingeschränkter Gottesfurcht und von Gewalt und Züchtigung. Ihre Mutter beging Suizid und hinterließ Sawyer eine kleine Kiste mit einer Adresse und einem Schlüssel.

Sawyer flieht und findet an der Adresse eine Lagerhalle. In eben dieser befinden sich ein Truck und ein Wohnmobil.

Sie lernt Finn kennen, der von der neuen „Nachbarin“ eher wenig begeistert ist, weil er sich in Ruhe von der Gesellschaft zurückziehen wollte, um sich in Selbstmitleid zu suhlen.

Ich fand T.M. Fraziers Roman gut, allerdings wurde die Geschichte an einigen Stellen seltsam kompliziert und was dem ganzen noch die Krone aufgesetzt hat, war der unfassbar gemeine Cliffhanger. Natürlich habe ich auch das zweite Buch gelesen, weil ich im Grundsatz schon irgendwie gefesselt war und auch wissen musste, wie es denn mit Finn und Sawyer weitergeht.

Reihe

Wild Hearts

Wild Souls

New Beginnings

Knaur TB / 3. Juni 2019 / Broschiert / 336 Seiten / 12,99 € /
ISBN 978-3426524473

Klappentext

Ihr Jahr als Au-pair in den USA hatte sich Lena aus Berlin definitiv anders vorgestellt. Statt in einer angesagten Metropole landet sie in der Kleinstadt Green Valley in den Rocky Mountains, wo ihre Gastfamilie ein kleines Bed & Breakfast führt. Doch obwohl Lena als echtes Großstadtmädchen wenig mit Bergen anfangen kann, fühlt sie sich schnell wohl im Haushalt von Jack und Amy Cooper und deren kleinem Sohn Liam. Wäre da nicht Jacks jüngerer Bruder Ryan, der „gefallene Held“ und Bad Boy von Green Valley! Er musste nach einem schweren Ski-Unfall seine Profikarriere beenden und wohnt nun eher unfreiwillig bei den Coopers, wo er seinen geballten Frust an Lena auslässt. Eines Tages liest ihm Lena ganz schön die Leviten. Von da an ist zwischen ihr und dem gut aussehenden Bad Boy irgendwie alles anders …

Meine Meinung

Andere Reviews zu diesem Buch weisen oft auf die Schönheit des Covers hin. Und ja, es wäre gelogen, wenn ich das Cover nicht auch ziemlich schön gefunden hätte.

Großstadtpflanze Lena aus Berlin verbringt ein Jahr als Au-Pair am Arsch der Welt in den USA, in Green Valley in den Rocky Mountains. Für die wuselige Berlinerin ist diese Kleinstadt, bei der jeder wirklich jeden kennt und alles über jeden weiß, ein absoluter Kulturschock. Dass hier auch so gar nichts los zu sein scheint, begeistert die flippige Lena auch nicht wirklich.

Ihre Gastfamile, bestehend aus Jack, seiner Frau Amy und dem kleinen Sohn Liam, besitzt ein gemütliches, leicht abgeranztes Bed and Breakfast. „Gastvater“ Jack hat einen jüngeren Bruder. Den frustrierten, weil durch einen Unfall nicht mehr Sportprofi-Skifahrer-tauglichen Typen namens Ryan, der auch 50% des B&B hält.

Ryan ist durch das Ende seiner Sportkarriere am Anfang noch ein richtiger Unsympath. Das Bed and Breakfast ist von der Größe her relativ übersichtlich, daher laufen sich Ryan und Lena leider in den seltsamsten Situationen immer wieder über den Weg. Sie teilen sich ein Badezimmer, daher begegnen sie sich immer wieder.

Lena hat das Au-Pair-Jahr angetreten, damit sie überlegen kann, was sie eigentlich mit dem Rest ihres Lebens anfangen will. Ohne groß zu spoilern läuft es darauf hinaus, dass sie auch im Gastronomiebereich was machen möchte.

Die Figuren sind herzlich, manchmal schrullig, aber allesamt liebenswürdig. Sogar Ryan irgendwann. Denn Lena kitzelt mit ihrer Art aus ihm doch den guten Kleinstadtjungen heraus, der er nun mal ist. Lena motiviert Ryan, das B&B aufzumöbeln und diese gemeinsame Leidenschaft bringt die beiden einander näher.

Das Buch war schön und weckte die Reiselust. Wer möchte nicht mal in einem solchen Dörfchen rumrennen, in dem man das Gefühl hat, Teil einer Gilmore-Girls-Folge zu sein? Der zweite Teil ist bestellt, weil Lilly Lucas‘ Buch mir sehr gut gefallen hat.

Reihe

New Beginnings

New Promises

One more Promise

LYX / 30. November 2018 / Taschenbuch / 350 Seiten / 10,00 € / ISBN 978-3736309166

Klappentext

Es gibt Männer, die glauben, dass ihnen die Welt gehört. Graham Morgan, CEO von Morgan Financial Holdings, ist so einer. Wenn er etwas will, bekommt er es – so einfach ist es für ihn. Bis er Soraya trifft! Die heißblütige Italienerin ist die erste Frau, die nicht auf die Knie sinkt, wenn sie ihn erblickt. Zum Glück verbirgt Graham unter seinem maßgeschneiderten Anzug noch weitere Seiten, die ihm dabei helfen, Punkte bei der unabhängigen Soraya zu sammeln. 

Meine Meinung

Ich fand die Arbeit von Penelope Ward und Vi Keeland, One more Chance, sehr gelungen. Daher schreckte mich das Cover mit dem Milchbubi nicht ab. Tatsächlich wurde ich auch nicht enttäuscht, denn die beiden Protagonisten, Soraya und Graham sind ziemlich liebenswürdig.

Graham ist – genretypisch – ein arroganter Geschäftsmann und Soraya ist – nicht genretypisch – eher nicht die klassische Schönheit und vor allem ist sie nicht auf den Mund gefallen. Genau genommen ist Soraya verbal ein ebenbürtiger Gegner für Graham.

Das macht einen Hauptreiz dieses Buches aus, denn die Kommunikation in Form von Kurznachrichten und auch in den Gesprächen zwischen den beiden Figuren sind göttlich.

Die Mischung dieser beiden Figuren ist höchstexplosiv, sexy und humorvoll. Daher hat mich dieses Buch von Anfang an begeistert und nicht in Ruhe gelassen.

Reihe

One more Chance

One more Promise

One more Kiss

One more Time